Das Prinzip der Harmonie

Das Prinzip: Das Chi, die Lebensenergie, soll in Räumen harmonisch fließen und Yin (= kühl, dunkel, ruhig) und Yang (heiß, hell und lebhaft), diese gegensätzlichen Kräfte in Einklang bringen.

Dabei gibt es fünf Feng-Shui-Elemente, nämlich Erde, Feuer, Luft, Wasser und Metall, die miteinander in Verbindung zu bringen sind. Eine wesentliche Rolle spielt das Ba-Gua, das die acht Lebensziele symbolisiert: .Erfolg – Wohlstand - Liebe – Glück – Familie - Freundschaft - Kreativität – Spiritualität. Es dient als Grundlage zum Bestimmen der günstigen Bereiche einer Wohnung oder eines Hauses.

Geld oder Liebe?

Eine der wichtigsten Erkenntnisse von Feng Shui: Wasser muss auf einen zufließen, damit man zu Reichtum und Wohlstand kommt, ganz egal, ob es sich um einen Fluss, eine Meeresbucht, auf die man blickt, oder einen Spring­brunnen han­delt, den man links vom Eingang, (von innen nach außen gese­hen), aufstellen muss. Des­halb konstruiert man auch einen Zierteich in der linken Ecke des Grundstücks.

Doch zur Liebe nach Feng Shui: Normalerweise legt man doch den Hausein­gang in den Norden, aber das würde kein Glück bringen in der Beziehung, sondern sogar bedeuten, dass unangenehme, ja zersetzende Situationen bevorstünden.

Apropos Türen und Eingänge: Davon sollte es nicht zu viele geben im Schlafzimmer, also Eingang, Tür zum Balkon oder zur Terrasse und dann noch eine ins Badezimmer en suite. Ganz schlecht für die Partnerschaft, kann Streit verursachen! Und ganz und gar nicht soll das Bett an der Wand zu einer Toilette liegen, das bedeutet schlechte Energie beim Schlafen und Hindernisse im Liebesleben! Besonders junge Menschen haben dann Probleme, einen Partner zu finden!

Deckenbalken können ein Paar krank machen. Dem solle man dann mit einem aufgehängten Windspiel oder Bambusstöcken Paroli bieten.

 

Rot muss sein!
Rote Kissen gehören ins Schlafzimmer!

Rote Kissen gehören ins Schlafzimmer! (Bild: Peggy Darch)

Rot, rot und nochmals rot!

Sehr wichtig ist aber die Farbe rot, logischerweise sogar überaus wichtig! Wir schenken uns ja auch rote Rosen in der gewissen Anspielung - aber jetzt bitte weg mit den Dornen nach Feng Shui! Und natürlich keine Blumen, schon gar nicht Topfplanzen ins Schlafzimmer - das weiß man ja schon ohne Feng Shui. Auch keinen Fernseher oder Computer ins Schlafzimmer oder einen Spiegel gegenüber dem Bett aufstellen. Das kann alles Untreue des Partners bedeuten. Aber sonst rote Vorhänge nehmen, rote Tapeten, die können wiederum ge­blümt sein.

Wer Kinder kriegen will, der sollte rote Lampions im Schlafgemach aufhängen. Dies symbolisiert auch, dass man an einer dauerhaften Beziehung interessiert sei.

 

Dialog zu dem Thema

Ingrid: "Ja spinnst du! Das sieht doch dann aus wie in einem Bordell!"

Helen: "Ich hätte allerdings so schöne bordeaux­rote Vorhänge, die könnte ich austauschen gegen meine naturfarbenen, seidenen!"

Ingrid schüttelt den Kopf und steht auf.

Andrea: "Jedenfalls sollte man wenigstens in die Südwestecke was Rotes stellen, sagt Lillian Too."

Dialog aus meinem neuen Buch "Saunageflüster".

Die Bedeutung der Südwest-Ecke

Die Betonung der Südwestecke ist wichtig für das familiäre Wohlergehen, hierin muss man die Yangenergie stärken, die Erdeenergie. Eine rote Wand in dieser Ecke wäre ideal, aber auch ein Bild mit einem Berg darauf in dieser Ecke tut es. Kein Wasser oder Abbildung eines Wassers in diese Richtung! Lillian Too, die große Päpstin des Feng Shui, empfiehlt, diese Ecke auch nicht dunkel, sondern hell zu beleuchten und vielleicht Bergkristalle dort aufzustellen. Sachen aus Metall sollten vermieden werden.

Dies alles sind nur Auszüge aus der Feng-Shui-Lehre mit dem Schwerpunkt Liebe. Die Feng-Shui-Beraterin Barbara Lynn in Marbella sieht es nicht so streng, sondern meint: "Feng Shui beinhaltet viele verschiedene Prinzipien, bei der eine Menge Dinge zusammentreffen und -arbeiten. Aber der Haupteffekt besteht vor allem darin, dass man sich mit Dingen in seinem Heim und Büro umgeben sollte, die man mag und die einen sich besser fühlen lassen."

 

 

Arlequina, am 23.01.2014
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