eine kleine Einführung

Schwimmen ist wie bereits oben erwähnt eine wunderbare Sportart, um Körper und Seele zu stärken, Muskulatur und Stoffwechsel zu aktivieren. Der Auftrieb entlastet Muskulatur, Gelenke und Skelett, das ist besonders bei einem Übergewicht von Bedeutung und wirkt dabei gleichzeitig schmerzlindernd. Wasser wirkt auf den Körper entspannend, so lässt sich unter anderem Stress abbauen. Durch den Widerstand im Wasser werden Bewegungen langsamer und können kontrolliert durchgeführt werden. Gleichzeitig wird das Training anstrengender, sodass Muskulatur aufgebaut und verstärkt wird. 

Brustschwimmen - Rückenschwimmen - Kraulschwimmen

Brustschwimmen ist die wohl in Deutschland bekannteste und gleichzeitig die komplizierteste Schwimmtechnik. Korrekt ausgeübt macht sie allerdings Spaß und bietet dem Körper etwas besonders. Durch das ständige Auf- und Abtauchen, korrektes Ein- und Ausatmen und das Bewegen der Extremitäten wird der gesamte Körper mobilisiert und die Muskulatur gekräftigt. 

Rückenschwimmen hält den Körper fit, so wird der Schulterbereich durch das ständige Armkreisen gelockert, einige Muskelgruppen werden durch das Strecken gedehnt, die gesamte Wirbelsäule wird beim Rückenschwimmen entlastet. So entsteht ein präventiver Schutz gegen Rückenschmerzen.

Kraulschwimmen trainiert neben Armen und Beinen insbesondere die Rumpfmuskulatur, diese wird bei vielen anderen Sportarten vernachlässigt. Das Anspannen der Bauchmuskeln aber auch die notwendigen Drehbewegungen sorgen für diesen Effekt. 

Vorbild "Wasserschildkröte" - Schwimmen als gesunde Sportart (Bild: Free-Photos / Pixabay)

Was ist noch möglich?

Bewegung im Wasser geht auch anders:

Aquajogging 

Aquajogging ist eine interessante Alternative zum Joggen an Land. Die Laufbewegungen werden mit Auftriebshilfen trainiert. Fast die gesamte Muskulatur, Gelenke und Knochen werden so in Bewegung gehalten und bekommen Power. Außerdem wird die Ausdauer gefördert.

Aquafitness

Unter Aquafitness versteht man verschiedene Fitnessübungen im Wasser, oftmals werden zusätzlich Geräte eingesetzt. Ein Vorteil ist die Kräftigung von Muskelgruppen, gleichzeitig werden aufgrund der Schwerelosigkeit Gelenke und Wirbelsäule entlastet.

Wassergymnastik

Wassergymnastik ist vergleichbar mit Aquafitness, es handelt sich um ein Ganzkörpertraining mit einfachen Bewegungsabläufen, die allerdings aufgrund des Wasserwiderstands durchaus einen Trainingseffekt haben. 

Übrigens bieten fast alle örtlichen Schwimmbäder entsprechende Kurse an. Teilweise werden die Kosten von den Krankenkassen erstattet. Erkundigen lohnt sich!!! 

 

Wann ist Schwimmen unter Umständen kontraproduktiv?

Erkrankungen an den Gefäßen bzw. am Herzmuskel sollten vor Trainingsbeginn unbedingt mit einem Arzt abgeklärt werden. Wasser erhöht den Druck auf die Blutgefäße, sodass es hier zu Problemen wie Herzrhythmusstörungen kommen kann.

Erwähnenswert ist auch eine andere weit verbreitete Erkrankung, nämlich die Osteoporose. Aufgrund der fehlenden Schwerkraft können die Knochen kein oder nur wenig Kalzium einbauen, so kann die Erkrankung weiter fortschreiten. Eine ergänzende Sportart kann hier helfen. 

Bei massiven Gelenkproblemen (fortgeschrittene Arthrose) kann das starke Anwinkeln der Beine beim Brustschwimmen kontraproduktiv sein, hier ist das Rückenschwimmen empfehlenswerter.

Mein Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt nicht den Rat eines Arztes, Heilpraktikers und Trainers. 

Ashlie, am 03.07.2018
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