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Nicola_Duelk
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Gerade hab ich Folgendes auf Twitter gefunden! Datenschutz: VG-Wort-Zählpixel verstoßen gegen geltendes Recht Google meldet neues Patent an - schlechte Texte werden bestraft Meine Fragen dazu: Wie geht ihr mit den Themen um? Und was bedeutet das für Autoren auf Pagewizz? Viele Grüße Nicola
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Grace
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Das mit dem 2. Link haben wir schon in einem anderen Thread disktuiert - wir brauchen uns da keine Sorgen zu machen. Dabei geht es um unlesbaren SEO-Müll, automatische Übersetzungen und Keywordspam. Also nichts, das uns betrifft. Zu den Zählermarken: Locker bleiben. Ich persönlich könnt mich da so aufregen - DAS soll gegen das Recht verstoßen, aber die scheiß,drecks NSA darf jeden von uns bis zu den privaten Emails ausspionieren? Das ist heuchlerisch und scheinheilig. Erst mal abwarten, würd ich vorschlagen. Das muss die VG-Wort regeln.
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profkm
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Naja, Simon, ganz so einfacvh wird das wohl nicht auf die Autoren abzuwälzen sein, da man als Autor keine sinnvoll geeignete, nach Pagewizz-Regeln konforme Datenschutzerklärung verfassen und verlinken kann. (Ich glaube nicht, dass ihr wollt, dass jetzt jeder Autor seine eigene Erklärung als Artikel hochlädt - oder noch schlimmer - an jeden Artikel anhängt. Das wäre doch sehr sehr viel DC.) Das müsste und sollte IMHO schon vom Portal kommen. LG Peter
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Nicola_Duelk
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[Ironie]Es kommt noch soweit, dass die Wizzografie umbenannt werden muss, da jeder Autor sein Impressum, eine Datenschutzerklärung und die Treue zur Verfassung schriftlich hinterlegen muss. [/Ironie] Wenn ich so den ganzen Humbug lese, von wegen Datenschutzerklärung usw.,dann frag ich mich allen Ernstes, warum überall Kameras installiert sind, die mich auf Schritt und Tritt beobachten können? Im Grunde kann doch keiner mehr einen Schritt unternehmen ohne ausspioniert zu werden. Dazu muss man nicht mal das Internet nutzen. Im realen Leben gibt es genug Möglichkeiten. Früher hieß das alles nur anders.
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primapage
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Da ich die VG-Zählerpixel selbst einbaue, bin ich auch mit der entsprechenden Datenübertragung einverstanden. Wenn ganz Dumme meinen, sie könnten da eine Datenschutzverletzung herausfinden, dann sollen sie auf ihre Pixel verzichten. Vielleicht werden dann nächstes Jahr aus meinen jämmerlichen sechsundzwanzig Euro ein paar mehr. Mit ganz Dumme meine ich die ständig im Internet auf Suche gehenden Pseudoexperten nach etwaigen Ungereimtheiten. Viel wichtiger wäre es, wenn diese Oberklugen konstruktive Kritik von sich geben würden. Also Vorschläge, wie man etwas, dass ihnen nicht passt, einfacher und besser machen könnte. Im Sumpfe der Gesetzte versinkt nicht nur der einfache Internetanbieter.
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jofl
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Johann, da hast du etwas falsch verstanden. Das Problem ist nicht, ob Du als Betreiber einer Website einverstanden bist mit der Weitergabe von Informationen – das Problem besteht darin, dass deine Besucher nichts davon erfahren, dass ihre Daten abrufbar sind. Das Problem besteht weiterhin darin, dass deine Besucher auch keine Möglichkeit haben, gegen diese Datensammlung vorzugehen: weder bei dir auf deiner Homepage, geschweige denn bei der VG Wort. Auch wenn Simon meint, Pagewizz tangiere das Problem nicht, so bin ich da etwas skeptischer – einmal aus grundsätzlichen Überlegungen (wenn wir keine Schnüffelei wollen, dann aber bitte konsequent), zum andern aus meiner Kenntnis der Juristen: Der Glaube, im Recht zu sein, hat nicht notwendigerweise etwas mit der tatsächlichen Anwendung des Rechts zu tun! Liebe Grüße johannes
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primapage
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Guten Tag Johannes, sicher sind deine Ausführungen und die klare Darstellung der Sachlage richtig. Jedoch nur von der Seite der Gesetzgebung des Datenschutzes. Der selbe Gesetzgeber, die BRD ( vielleicht auch die Europäische Union) hat aber auch unter Anderem ein Gesetz des Zweitverwertungsrechtes zum Schutz der Autoren lange vor dem Datenschutz beschlossen., Es "beißen" sich also die unterschiedlichen Gesetze. Das Beste darf dabei wohl nicht außer Acht gelassen werden: Die VG-Wort wurde vom Gesetzgeber (BRD) beauftragt mit der Rechteverwertung für die Autoren. Sie handelt also im Auftrag der BRD. Wenn dabei irgendwann, irgendwo, irgendwelche Daten gespeichert werden (müssen), um diese Rechte für die Autoren sicher zu stellen, dann ist das sicher dem Gesetze entsprechend. Wenn hier tatsächlich Daten über die Pixel ungesichert zur VG-Wort gesandt werden, dann ist das Sache der VG-Wort oder der BRD, dem Auftraggeber. Ich habe zwar nur über vierzig Jahre programmiert und mein Wissen veraltet langsam aber sicher. Trotzdem bin ich mir sicher, dass es nicht Aufgabe Millionen Anwender (Autoren und Foren) sein kann, immer wieder neue Probleme wegen des sowieso nicht vollkommen machbaren Datenschutzes in Programme und Webseiten einzugreifen Sicher wäre es - meiner Ansicht nach - wesentlich intelligenter gewesen, den Modus der Sonderzahlungen VG-Worts (also ohne den bürokratischen Zählpixel) generell für alle Online-Werke (Artikel) anzuwenden. Das Zählen und Vergüten der eingesandten Texte nach Anzahl der Zeichen hätte genügt. Die Anzahl der Besucher sagt nichts über den Wert des Textes und damit der Kopier-Häufigkeit aus. Herzliche Grüße aus Sonthofen Johann
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primapage
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Guten Tag, Simon der Kragen braucht dir nicht gleich zu platzen: Sicher kommen jetzt auch einige mit konstruktiven Ideen. Wie ich schon vorschlug, kann VG-Wort ohne weiteres auf die Erbenszählerei verzichten. Auch ohne Zählpixel hatte ich für 2011 via suite101 für 85 Artikel immerhin über 200 Euro erhalten. Das nannte sich damals Sonderausschüttung und galt für alle Autoren, die keine Zählpixel über das Portal einbauen konnten oder veranlassen konnten. Diese pixellose Methode: Autor schickt Texte ein (muss er mit Pixelzählerei auch machen) und erhält unabhängig der so nicht vorhandenen Besuchszahl seinen Anteil der Vergütung des Zweitverwertungsrechtes. Die Zählerei benachteiligt Artikel mit anspruchs- und wertvollen Texten - die liest sowieso keine Sau. Aber kopiert können sie auch werden für Unterrichts- und andere Zwecke. Wo bleibt da das Zweitverwertungsrecht? VG-Wort kann bei den eingesandten Texten beispielsweise die Zeichenanzahl feststellen und danach, wenn sie schon Bürokratie und Mehraufwand lieben, eine Vergütungsstaffel aufbauen. Wenn beispielsweise und spaßeshalber die Zeichen E N R I S T U D A dann nur mit 50 Prozent oder gar nicht gewichtet werden, dann läuft dies alles intern bei VG-Wort ab -ohne Zugriff von außen (außer von Obamas Superspähtruppe). Aber diese unheimlich intelligenten und besorgten Datenschützer haben sicher andere gute Ideen, wie der Autor zu seiner Vergütung kommt, ohne das (außer den Spähtrupps) irgendwer über Zählpixel den Lebenslauf des Autors und mehr erspähen kann. Also Simon, nicht ärgern, sondern wundern ob der Vielfalt der Dummheiten.
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