Fettloses frittieren mit der Tefal ActiFry

Eher zufällig schnappte ich eine Werbung für eine Fritteuse mit dem futuristischen Produktnamen Tefal FZ 7000 ActiFry (versuchen Sie mal, das dreimal hintereinander zu sagen!) auf. Angeblich lassen sich Pommes praktisch ohne Fett damit frittieren, nebst anderen schmackhaften Speisen. Ab und an muss der Mensch etwas wagen, und da die Tefal FZ 7000 ActiFry im Sonderangebot auf "Amazon" erhältlich war, schlug ich zu.

Nachfolgend lesen Sie meine Erfahrungen mit dem Tefal-ActiFry-System und ob das Produkt hält, was die Werbung verspricht!

Neue Fritteuse Tefal FZ 7000 ActiFry

Her mit den Pommes, ActiFry!

Für gewöhnlich zählt frittieren wohl nicht zu den Königsübungen der Kochkunst. Es sei denn, man versteht vom Kochen rein gar nichts, wie der Schreiber dieser Zeilen. Entsprechend gespannt war ich, was es mit dem bestellten Gerät auf sich haben würde.

Als ich die Tefal FZ 7000 ActiFry endlich erhalten hatte, wollte ich mich gleich daran machen, das Frittieren von Pommes zu erproben. Zunächst noch ein paar technische Ausführungen zu dem Gerät: Es handelt sich um ein geschlossenes System, verfügt über ein Heißluftgebläse und verteilt das Lebensmittelgut mittels einer Schaufel, die in stets gleichmäßigem Rhythmus "umrührt". Anbrennen, das war auch einem Küchennewbie wie mir klar, ist damit quasi ausgeschlossen.

Wie ich zu meinen Pommes kam, war denkbar einfach: Im beiliegenden Rezeptheft schlug ich nach, wie lange eine bestimmte Menge Fritten (Tipp: Keine Tiefkühlpommes verwenden, sondern die Fritten selbst herstellen mit einem Pommes-Frites-Schneider) im Gerät behandelt werden sollten, kippte die entsprechende Menge hinein, benetzte die Pommes ganz leicht mit ein paar Tropfen Öl, schloss den Deckel und stellte die Zeit ein. Fertig! Danach hieß es nur noch warten.

Als die Garzeit beendet war, ertönte ein Signalton aus Tefal ActiFry. Nun musste ich die Pommes nur noch salzen und aufs Teller geben.

 

Gute Seiten, schlechte Seiten

The results of the austrian jury: Die Pommes aus der Tefal ActiFry schmeckten gut, waren schön gleichmäßig gebräunt und trieften logischerweise nicht vor Fett. Wären sie auch noch knusprig gewesen, hätten sie mich vollends zufriedengestellt. Trotzdem war ich überrascht, wie schmackhaft sie zubereitet waren, und das mit nur wenigen Tropfen Öl, anstatt sie wie in der Pfanne in Fett zu baden.

Auch andere kleine Speisen, wie Gemüse, gelangen mir damit ganz hervorragend und vor allem schonend zubereitet. Ein ganz großer Pluspunkt ist außerdem die fehlende Geruchentwicklung, da ja das Gerät hermetisch abgeschlossen ist.

Auch die Reinigung ist extrem einfach und praktisch, da der Deckel, der beschichtete Gargutbehälter sowie die Rührvorrichtung vom Gerät abnehmbar und spülmaschinenfest sind. Also einfach rein in den Spüli damit!

Fazit: Überzeugt die Tefal ActiFry restlos?

Alles wunderbar beim Frittieren mit der Tefal ActiFry? Nicht ganz, da es ein meiner Ansicht nach großes Ärgernis gibt, und zwar die Lautstärke des Geräts, die an einen Staubsauger erinnert. Damit geht einher, dass man aufpassen muss um das Piepsen des Timers nicht zu überhören. Es ist mir ein Rätsel, weshalb dieses Gerät einen solchen Lärm schlagen muss!

Schade, denn seine eigentlich Funktionen erfüllt dieTefal ActiFry meiner Meinung nach sehr gut. Falls Sie den Kauf dieser Fritteuse in Betracht ziehen, sollten Sie meinen Hinweis bezüglich der Lautstärke ernstnehmen. Sonderbar erscheinen auch die mitunter sehr langen Garzeiten. Fürs Zubereiten rascher Snacks, weil überraschend Gäste in die Wohnung eingefallen sind, eignet sich das Gerät jedenfalls nicht.

Somit fällt mein Fazit zwiespältig aus: Einerseits handelt es sich um ein kompaktes Gerät zum praktisch fettfreien Frittieren. Andererseits muss man auf die Speisen sehr lange warten und sollte mit dem Lärm umgehen können. Stellt dies kein Problem dar, passt die Tefal ActiFry bestimmt auch in Ihre Küche.

Ihre ehrliche Meinung interessiert mich!
Autor seit 6 Jahren
836 Seiten
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