Der Chicago Typewriter

Die Thompson-Maschinenpistole mit Trommelmagazin wurde in den 20ern von den Gangstern Chicago-Typewriter genannt, das sie das Gesetz de facto mittels ihrer blauen Bohnen schrieb. Die Polizei war angesichts einer solchen Feuerkraft von 600-800 Schuss die Minute machtlos, da sie größtenteils nur mit Revolvern ausgerüstet war. Die Tommy Gun hat in fast jedem Gangsterfilm einen Pflichtauftritt und wird damit schon fast zu einem Pflichtaccessiour. Nur für den Fall des Falless, denn man weiß ja nie wer sonst noch auf der Party auftaucht....

Die sexy Sängerin

Man betritt die Schnapsbar, und wird von der rauchigen Stimme der Sängerin willkommen geheißen. Sie gleitet elegant singend von Tisch zu Tisch und unterhält die Gäste. In Gangsterfilmen üblicherweise in einem sexy, roten Kleid, veredelt mit  verführerischen roten Lippen und Smoky Eyes. Dieses Kleid bietet die Chance in die Rolle der Sängerin und Informantin zu schlüpfen. Wer mit diesem Kleid auf der Partie erscheint wird  mit Sicherheit die Aufmerksamkeit so manchen "Mafiosis" auf der Party erregen und kaum einen kalt lassen. Elegant und sexy zugleich.

Pistole im Strumpfband

Mit dieser kleinen, "unaufälligen" Rückversicherung für den Fall des Falles hält sich die Dame im Chicago der 20er ungebetene Gäste vom Hals und ist ein zusätzlicher Hingucker auf jeder Party. Mit dieser Lady ist nicht gut Kirschen essen. Dieses Accessoire lässt sich gut mit den anderen Kostümen kombinieren.

Die kühle Capo

Sie schreibt mit dem Chicago-Typewriter entschlossen, kühl und tödlich ihre Memoiren in die Geschichte Chicagos. Stilecht im Nadelstreiflook besteht das Set aus Top, Rock sowie Krawatte und lässt somit noch Raum für weitere Accessoires wie zum Beispiel eine Pistole im Strumpfband  offen. Es ist geradezu schade, dass bei diesem Modell nicht gleich ein dazu passender Hut beim Set dabei ist, was aber für kreative Mafiabräute ein Vorteil sein kann.

Das Charleston Kleid

Der Charleston war der Tanz der 20er und damit liegt man mit einem Kostüm Kleid im Charleston Stil immer bei Motto-Partys, die die Goldenen Zwanziger als Thema haben immer goldrichtig. Ein Nachteil des  Charleston Stils ist leider der röhrenförmige Schnitt, welcher leider kaum bis gar nicht körperbetont ist. Beim Charleston muss auch das Kleid mittanzen und es ist ein sehr, sehr schneller Tanz welcher ganzen Körpereinsatz fordert. Bezeichnend für den Charleston ist das Rudern mit den Armen sowie O und X Kombinationen mit den Beinen.

Interessante Fakten zur Prohibition

Alkohol bekam man während der Zeit der Prohibition in sogenannten "Speakeasys" ausgeschenkt, in welche man nur nach persönlicher Empfehlung von Mitgliedern Zutritt bekam, um der Entdeckung durch die Behörden zu entgehen.

Der selbstgebrannte Whiskey und Alkohol hatte oft mindere Qualität und selbstgebrannter Alkohol wurde "Moonshine" entsprechend der Tageszeit, zu der der Schmuggel stattfand, genannt. Dieser Fusel enthielt oft Rückstände von Chemikalien, da er oft mithilfe von Auto-Kühlern und Ersatzteilen destilliert wurde.

Um den billigen Fuselgeschmack zu übertünchen, wurde Whiskey auf Eis serviert und daraus entstand die Bezeichnung "Whiskey on the Rocks", welcher heute noch serviert wird, aber natürlich in normaler Qualität. Der Weg auf dem Alkohol von Cuba in die Vereinigten Staaten geschmuggelt wurde "Rum Row" genannt. Das Transportnetz innerhalb der Vereinigten Staaten hatte den Spitznamen "Pipeline" bekommen.

Die Kriminalitätsrate stieg während der Prohibition sprunghaft um über ein Viertel an. Die stärkste Auswirkung der Verbrechensrate war die Zunahme des organisierten Verbrechens, da eine Einzelperson unmöglich die Alkoholnachfrage und den Vertrieb alleine hätte bewältigen können.

Die Zahl der Krankheiten und Todesfälle, welche auf Alkohol und dessen Konsum zurückzuführen waren, sank dementsprechend aufgrund der geringeren Verfügbarkeit logischerweise ab.

CADoerr, am 05.01.2013
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Bildquelle:
Heimo Cörlin (Frohes Fest: Texte für Weihnachtskarten)

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