Gefütterte Gummistiefel sind nach Erfahrungsberichten gut geeignet für:

Für Regenwetter, wenn es kalt ist. Dann bleibt der Fuß warm und dennoch trocken.

Für Laufen im Matsch, z.B. im Stall oder auf dem Bauernhof, wenn es kalt ist.

Auch für das Laufen in matschigem Schnee werden die gefütterten Gummistiefel wärmstens empfohlen.

 

Besonders verbreitet sind die gefütterten Gummistiefel für Kinder. Das liegt sicher daran, dass Kinder gerne in Regenpfützen herumspringen, auch bei kaltem Wetter.

 

Manche Kinder sollen sie sogar häufiger tragen als Winterstiefel (Letztere scheinen in der Regel aber ebenfalls vorhanden zu sein). 

Und dass die Eltern dies vielfach auch nicht selber verhindern können, nämlich wenn die Kinder in eine Kita oder den Kindergarten gehen und sich dort auf dem Gelände oft Pfützen bilden: Viele Eltern berichten, wie hilfreich sie gefütterte Gummistiefel für ihre Kita-Kinder finden. Manche Kinder springen auch so heftig in Pfützen oder Matsch herum, dass die Stiefel oft auch innen Nass werden. Dann sind die gefütterten Gummistiefel einfacher zu säubern (jedenfalls solche mit herausnehmbarem Futter) als normale Winterstiefel. Gleichzeitig werden die gefütterten Gummistiefel gerne als zweites Paar Winterschuhe genutzt, denn sie sind in der Regel etwas günstiger als die normalen Winterstiefel.

Gefütterte Gummistiefel sollen weniger geeignet sein:

Bei Eis und festem/normalem Schnee. Dann sind sie zu rutschig.

In der Regel bei sehr kaltem Wetter. Dann sind sie zu kalt. Ihr Außenmaterial wärmt eben nicht so gut. Wann diese Grenze erreicht ist, ist individuell verschieden. Allerdings gibt es keine Regel ohne Ausnahmen. Manche frieren nicht so an den Füßen und berichten, dass sie die gefütterten Gummistiefel das ganze Jahr über tragen. Vielleicht wird es in deren Heimatregionen auch nicht so kalt.

Außerdem werden sogenannte Thermo-Gummistiefel angeboten, die bis Minus 30 Grad einsetzbar sein sollen.

Ob die Gummistiefel für einen länger dauernden Einsatz geeignet sind, hängt von dem Außenmaterial ab. Schlichte aus PVC genügen für kürzere Einsätze, wie einen Weg oder ein bisschen draußen Spielen. Bei stundenlangem Tragen bekommt man in denen aber Schwitzfüße. Für diese Situation sind besonders (gefütterte) Gummistiefel aus Naturkautschuk gut geeignet; wahrscheinlich auch solche aus Croslite.

 

Und wenn es warm ist, bei Sommertemperaturen, sind gefütterte Gummistiefel natürlich nicht geeignet, aber das versteht sich ja von selbst. Selbst da gibt es aber eine Ausnahme, nämlich die Stiefel mit herausnehmbarem Futter – wenn das Futter herausgenommen wird.

Tipp: Schlaue Eltern kaufen zum Herbst hin gefütterte Gummistiefel mit herausnehmbarem Futter, idealerweise in einer Doppelgröße. Dann kann das Kind die Schuhe zum Herbst/Winter anziehen, und hat im Frühjahr/Sommer gleich passende Gummistiefel für die warme Jahreszeit. Das sollte jedenfalls bei etwas größeren Kindern funktionieren. (Die Füße von einjährigen Kindern z.B. werden vielleicht zu schnell wachsen, sodass sie im Sommer zwei Größen über der Herbstgröße brauchen. Dann kann man immerhin im frühen Frühjahr die Stiefel mit herausnehmbarem Futter kaufen, um dann für den Sommer noch ungefütterte Stiefel zu haben.)

Arten gefütterter Gummistiefel für unterschiedliche Temperaturen

Bei welcher Temperatur genau jemand Gummistiefel trägt, hängt stark vom persönlichen Wärmebedürfnis ab. Außerdem sind nicht alle Varianten gleich warm:

 

Die wärmsten sollen die Thermo-Gummistiefel sein, die für alle bis -30 Grad OK sein sollen. Sohle geschäumtem Material, daher vielleicht besser insolierend.

Manche scheinen normale gefütterte Gummistiefel den ganzen Winter über zu tragen, auch bei deutlichen Minusgraden. Die meisten gehen wohl ab spätestens ungefähr 0 Grad zu normalen Winterstiefeln über, wieder andere schon einiges früher. Sehr warme Gummistiefel haben meist ein fest mit dem Stiefel verbundenes Futter aus synthetischem Fell. Es ist daran zu erkennen, dass das Futter nicht über den Stiefelrand herausragt.

Halbwarme habe ein Futter aus Baumwolle, oft zum Herausnehmen. Erkennbar an dem über den Stiefelrand gestülpten Inneren. Sie lassen sich gut reinigen und die Schuhe können auch noch in der wärmeren Saison angezogen werden.

Ein Kompromiss ist das Tragen von Sommergummistiefeln mit extra gekauften sogenannten Einziehsocken, die in der hohen Variante eigentlich Einziehkniestrümpfe heißen sollten. Die gibt es in den Materialien Fleece und Lammfell, besonders für Erwachsene zu bekommen.

Autor seit 5 Jahren
212 Seiten
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