Checkliste Reiseapotheke - Impfungen - Sonnenschutz - Tipps für Unterwegs - Dokumente - homöopathische Mittel

Die Urlaubszeit steht vor der Tür. Damit diese ein unbeschwerter Genuß wird, sollte unbedingt an die individuelle Reiseapotheke gedacht werden.

Der folgende Artikel stellt eine Checkliste, Tipps zum Thema Sonnenschutz und die Vorstellung der wichtigsten Dokumente wie den Impfpass oder die Auslandskrankenversicherung vor. 

 

Checkliste Reiseapotheke

Erste Hilfe

> Sport- und Wundsalben bei Prellungen

> Sonnenschutzcreme

> Gel gegen Sonnenbrand

> Lippenherpescreme

> Spray gegen Insekten

> Nasenspray und Tropfen gegen Entzündung

> Mittel gegen Pilzkrankheiten

> Mittel gegen Reisekrankheit, Übelkeit und Durchfall

> Elektrolytlösung bei Durchfall und Erbrechen

> Medikament gegen Magenbeschwerden

> Mittel gegen Kreislaufstörungen

> Schmerz- und Fieberpräparate

> Verbandpäckchen - Mullbinden - Pflaster - Wunddesinfektion

> Impfpass - Auslandskrankenschein - wichtige Telefonnummern

empfohlende Impfungen laut Robert-Koch Institut  RKA

> Hepatitis A/B - generell empfohlende Impfung

> Polio (Kinderlähmung), Cholera, Gelbfieber, Typhus für einige tropische Länder

> Malariaprohylaxe - Tabletten sind vor (1 Woche), während und nach der Reise (bis 4 Wochen) einzunehmen

> Denguefieber  - entsprechende Sprays oder Cremes anwenden -  Mückennetz verwenden

> Tollwut - generell empfohlende Impfung

> Hirnhautentzündung (FSME) - empfohlende Impfung bei Aufenthalt in den entsprechenden Regionen, zum Beispiel Süddeutschland , hautschützende Kleidung tragen

> Borreliose - hautschützende Kleidung tragen, Impfung nicht vorhanden

 

Sonnenschutz im Urlaub

Tragen Sie besonders in südlichen Ländern hautschützende Kleidung. Eine Kopfbedeckung ist erforderlich, gerade hier kann intensive Sonneneinstrahlung großen Schaden anrichten. Die Kopfbedeckung sollte auch den Nacken schützen.

Entsprechende Schuhe sollten den gesamten Fuß umschließen. Eine gute Sonnenbrille "UV 400" sollte getragen werden.

Beim Eincremen der Haut ist unbedingt auf eine gute Sonnencreme zu achten. Alle Hautpartien sind zu behandeln. Nach einem Bad ist die Körperoberfläche unbedingt nach zu behandeln. Sonnencremes sollten einen hohen Lichtschutzfaktor (australischer Wert) und einen UV-A- und UV-B-Filter beinhalten.

Die Mittagszeit sollte in südlichen Ländern gemieden werden. Lassen Sie das "Einbräunen" in den ersten Tagen langsam anlaufen (Gewöhnungseffekt).

Insbesondere bei Kindern ist auf einen guten Sonnenschutz zu achten. Baby- und Kinderhaut ist um ein vielfaches dünner und produziert nur wenig Melanin.

Babys bis 12 Monaten sollten immer vor der Sonne geschützt werden, auch in heimischen Breiten. Dunkle Kleidungsstücke sind zu bevorzugen, da sie nur wenig UV-Strahlung durchlassen. Eincremen ist auch bei Babies und Kleinkindern wichtig. Es sollte hier entsprechende Produkte mit hohem Sonnenschutzfaktor gewählt werden. Nach dem Baden unbedingt nachcremen.

Einige Menschen leiden am Krankheitsbild der Sonnenallergie. Es werden verschiedene Arten unterschieden. Als Beispiel wären hier die Mallorca-Akne oder die Polymorphe Lichtdermatose zu nennen. Die Symtome ähneln sich und zeigen sich in der Regel in Form von Auschlägen und Juckreiz.

Sollte es zu einer allergischen Reaktion kommen, helfen in solch einem Fall entsprechende Gele. Im weiteren ist unbedingt ein Hautarzt aufzusuchen. 

 

Homöophatische im Urlaub und auf Reisen

Homöopathische Mittel werden nach dem entsprechenden Krankheitsbild und individuellen Ausprägungen berücksichtigt. Diese sind bei jedem Menschen unterschiedlich. Im folgenden sollen einige dieser Mittel vorgestellt werden.

Sonnenband und allergische Reaktionen

Ein Sonnenbrand ist eine unangenehme Angelegenheit und kann je nach Intensität und Häufigkeit bis zum Melanom führen.

Kommt es zu einem Sonnenbrand, heißt das Mittel der Wahl Belladonna. Es kann auch den pulsierenden Sonnenkopfschmerz bekämpfen. Entstehen Brandblasen (Grad 2) ist Cantharis das Mittel der Wahl.

Wird das Urlaubsvergnügen durch Insektenstiche beeinträchtigt, sollte Apis mellifica eingenommen werden.

Bei Verletzungen ist Arnica das Mittel der Wahl. Dieses sollte bei Prellungen und Blutergüssen angewendet werden. Handelt es sich um Schürf- und Risswunden, sollte Calendula angewendet werden.

Bei typischen Magen- und Darmerkrankungen wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall muß das Mittel individuell nach Art und Auslöser der Beschwerden ausgewählt werden. Arsenicum album ist hier das Mittel der Wahl. Eine Alternative kann, falls die Beschwerden nicht so akut sind, Ipecacuanha sein.

Treten Probleme wie Stress, schweres Essen oder der Genuß von zuviel Alkohol auf, kann Nux vomica helfen.

Die Einnahme der oben genannten Homöopathika  richtet sich nach den jeweiligen Beschwerden. Bei einer Akutproblematik ist das Mittel stündlich einzunehmen, ansonsten reicht eine 2 - 4malige  Einnahme täglich aus. Homöophatische Arzneien sollten nicht direkt mit anderen Mahlzeiten oder Medikamenten aufgenommen werden. Bewährt hat sich die Potenz D 12. 

 

weitere praktische Tipps

> Beratung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker - sehr wichtig, da die Arzneimittelversorgung im  Ausland nicht überall gewährleistet ist

> den Körper langsam akklimatisieren - besonders wichtig, wenn der Körper bereits vorbelastet ist

> bestimmte Personengruppen wie Senioren, Schwangere oder Säuglinge sind besonders gefährdet - hier können Faktoren wie Stress oder erhöhte Klimabelastung zu gesundheitlichen Problemen führen

> bestimmte Medikamente (zum Beispiel Insulin) müssen richtig gelagert werden

> waschen und schälen Sie Gemüse und Obst vor dem Verzehr, verzichten Sie auf Eis

> denken Sie an Ihren Impfpass und Auslandskrankenschein 

Ashlie, am 14.06.2011
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Bildquelle:
Eigenwerk (Wo es am Gardasee am schönsten ist – Ziele an der Gardasena)
Amazon Poster (Sardinien Urlaub - mit der Fähre zur zweitgrößten Mittelmeerinsel)

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