Mit Sicherheit einen Ausflug wert - es gibt jede Menge tolle Veranstaltungen.

Das imposante Schloss Drachenburg ist ein schlossartiges Anwesen auf dem Drachenfels in Königswinter mit Blick ins Rheintal. Der Grundstein wurde im Jahre 1882 gelegt und es wurde in Rekordzeit von 1882 bis 1884 im historischen Stil (Neofrühgotik am Außenbau und Neorenaissance bei der Inneneinrichtung) als repräsentativer Wohnsitz für den Börsenmakler, Finanzfachmann und späteren Baron Stephan von Sarter (1833–1902) erbaut. Seit 1986 wurde Schloss Drachenburg unter Denkmalschutz gestellt, und seit 1990 einer Stiftung unterstellt. Der Schlosspark gehört als herausragendes Beispiel für das Genre zu den Gründungsmitgliedern der Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas. Im Schloss ist auch das Museum zur Geschichte des Naturschutzes untergebracht. Das prunkvolle Ensemble wurde im Stil des sogenannten Historismus erbaut, einer architektonischen Stilrichtung des 19. Jahrhunderts, die sich an den Baustilen vergangener Epochen orientierte. Mit seiner Fülle von Türmchen, Erkern und Zinnen zitiert das Schloss vor allem mittelalterliche Bauformen. Die reich geschmückte Architektur spiegelt kaiserzeitliche Weltanschauung, Kunst und Kultur wieder. Aber im Innern gab es die damals moderne Technik des 19. Jahrhunderts. Gaslampen sorgten für gute Beleuchtung, eine zentrale Warmluftheizung für gleichmäßige Temperaturen. Mit einer Hülle von hochwertigen Veranstaltungen zieht das Schloss regelrecht Besucher-Scharen an. Und es lohnt sich.

Hinter den sieben Bergen (Siebengebirge) wartet eine architektonischen Ikone!

Mit dem Esel, per pedes oder mit der Zahnradbahn geht es hinauf zum Drachenfels!

Vom Schloss aus kann man einen wundervollen Blick auf den Rhein genießen. Man sieht den Bonner Telekomtower aber auch das Gästehaus der Bundesregierung auf dem Petersberg. Hier war schon alles, was Rang und Namen hat. Auch die Afghanistankonferenz fand hier statt. Bei der Petersberg-Konferenz im Dezember 2001 waren die Erwartungen und die Hoffnungen groß. Das Regime der Taliban war gestürzt. Nun sollte es darum gehen, eine friedliche und demokratische Zukunft für Afghanistan zu schaffen. Doch leider erwiesen sich die vergangenen Jahre als eine Geschichte westlicher Fehleinschätzungen und gescheiterter Hoffnungen. Etwas weiter weg erkennt man einen auf den ersten Blick unscheinbaren Steinbruch. Aber halt, hier wurde ein Familiengrab gefunden, das 14 Tausend Jahre alt ist. Es wird der Ahrensburger Kultur zugeordnet. Einer Kultur spezialisierter Rentierjäger der ausgehenden Altsteinzeit. Und das wirklich Erstaunliche war, das sich im Grab das Skelett eines Hundes befand. Unser treuster Freund und Begleiter seit ewigen Zeiten. Zu erreichen ist die Burg über einen steilen aber guten Weg. Parkplätze gibt es am Lemmerzbad, das ist ausgeschildert. Oder aber mit der Zahnrad-Bahn, die zum Drachenfels hinauf führt. Kinder können auch auf den Rücken der Esel den Weg hoch reiten. Dicke Erwachsene sollten dies aus Tierschutzgründen und wegen Gewichtabbaus tunlichst unterlassen!

Lebende Märchenfiguren und erstklassige Märchenerzähler/innen versetzten uns in eine Traumwelt.

Hier traten Profis auf, Octavia Kliemt z. B. ist eine begeisterte Märchenerzählerin. Die Verbindung von Sprache, Musik und Bewegung war während ihres Eurythmiestudiums in der Schweiz das Hauptmotiv ihrer künstlerischen Ausbildung. Als Mitglied der Eurythmiegruppe PERCEVAL in München gestaltete sie verschiedene Rollen in Märchen und Legenden. (Tourneen folgten in Deutschland, Holland und der Schweiz). Seit 1998 erfolgte eine intensive Fortbildung als Märchenerzählerin durch Seminare und Einzelunterricht. Ihre besondere Liebe gilt den Märchen der Brüder Grimm, die sie auch in verschiedenen Kindergruppen eurythmisch in Bewegung bringt. Weitere Erfahrungen gewann sie beim Erzählen (mit musikalischer Umrahmung) vor Kindern und Erwachsenen auf Festen, Basaren und privaten Kreisen. Es liegt ihr am Herzen durch die Bildersprache der Märchen Groß und Klein, Alt und Jung in eine andere Welt zu verzaubern.

Freundliche Akteure stellten die Figuren dar!

Die böse Hexe.

Besser ist natürlich, selber mal anschauen!

Von allen Seiten grandios!

Kerstin Tümmel ist künstlerisch, pädagogisch ausgebildete Märchenerzählerin.

Nicht jeder kann Geschichten erzählen! Kerstin Tümmel hat das von der Pike an gelernt. Sie ist Autorin & Erzählkünstlerin. Hat ein Studium der Belletristik für Erwachsene & Kinder-Jugendliteratur absolviert. Hatte mehrere Jahre die Leitung der Frauen-Schreibwerkstatt der Volkshochschule Herford inne. Ist Mitglied des Erzählkreises des Märchenmuseums Bad Oeynhausen sowie Mitglied der Künstlerinnenvereinigung Gedok/ OWL. Hat außer Erzählkursen auch eine Ausbildung an der Lippe-Erzählakademie (bei Lothar Schroer und Marianne Vier) absolviert. Ihr Repertoire umfasst viele bekannte Geschichten, aber auch selbst verfasste Texte. Sie kommt professionell und sehr sympathisch rüber. Die Zuhörer hingen jedenfalls gebannt an ihren Lippen. Das ist nun nur ein weiteres Beispiel, das für das hohe Niveau dieser Veranstaltung spricht. Der Erfolg steht und fällt nun mal mit der Qualität dieser Darbietungen.

Ein aufblasbarer Drache als Rutschbahn für die Kinder
Das ist natürlich was für die KLEINEN!

Das ist natürlich was für die KLEINEN!

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