Im Winter ist das ein Ski-Paradies für Langläufer. Sonst sind die Loipen gute Wanderwege.

Hotels und Gastronomie sind erstklassig, und laden zu einem Wochenend - Ausflug regelrecht ein. Die Wege, oder im Winter Loipen, sind gut beschildert. Es gibt aber auch sehr viel zu sehen und zu erkunden. Für Leute, die gerne wandern, ein reines Vergnügen. Aber auch die Kinder kommen nicht zu kurz. Der große Tierpark ist wunderschön. Hirsche hautnah zu erleben, oder gar zu füttern ist für die Kleinen ein tolles Erlebnis. Alle Strecken sind gut befestigt. In der Nähe des Basaltkraters gibt es ein Freizeitbad mit Sauna. So kann man körperlich etwas tun, und dann / oder relaxen. Es gibt einen gut beschilderten Fitness-Parcours mit fest installierten Geräten. Also für jeden etwas. Und auch nicht zu teuer! Da wir hier nur 383 Km von München entfernt sind, heißt die Hütte Steig-Alm. Passt auch in die Gegend.

Ausflugsziel Wolfssteine, hat der Teufel hier verloren.

Wolfssteine, Treffpunkt aller Druiden

Gute Aussicht vom Hedwigsturm, den verdanken wir Angela Merkel.

Für die Besichtigung eines neuen Werkes durch unser aller heiß geliebter Bundes-Angie wurde extra eine Stahltreppe angefertigt. Die hatte danach keinen eigentlichen Sinn mehr. Also wurden die 81 geheiligten Stufen zu einem 17,3 m hohen Aussichtsturm. So haben alle was davon. Besser als wieder einschmelzen allemal. Und es rentiert sich, einmal hinaufzusteigen. Die Aussicht ist gigantisch. 430 Km bis Berlin und nur 383 Km bis München. Steht da oben auf Metallschildern. Hatte leider meine Brille vergessen, sonst hätt ich mal schöne Grüße nach Bayern gewunken. Aber die schöne Landschaft ist es wert.

Den Tieren hier geht es gut, das sieht man.

 

Persönlich mag ich keine Zoos, weil bewegungsfreudige Tiere halt Auslauf brauchen, und in der Natur besser aufgehoben sind. Aber die Gehege hier sind sehr weitläufig. Es gibt Rückzugsgebiete und die artgerechte Haltung ist gewährleistet. Besonders für Familien mit Kindern ist das ein Erlebnis. Futter bitte nicht mitbringen, kann man vor Ort kaufen. Der Erlös dient der Instandhaltung der gepflegten Anlage. Viele Tiere sind an Menschen gewöhnt, kommen also dicht an die Zäune. Trotzdem sollte man einige nicht erschrecken. Also Hunde bitte an der Leine führen, und nicht durch die Zäune fassen. Es gibt spezielle Futterstellen. Eine komplette Umrundung dauert 1 – 2 Stunden. Die Wege sind recht gut. Aber festes Schuhwerk ist trotzdem zu empfehlen.

 

Wilde Tiere hautnah erleben

Da sollte man Respekt vor haben

Gute Wege und ordentliche Geräte, der Trimmpfad

Trimmpfade finde ich gut. Weil man selber seinen Rhythmus festlegt. So kann ich erst durch lockeres Laufen meine Muskeln aufwärmen und dann mit den Übungen anfangen. Ist irgendwas zu schwer, lass ich es aus. Wir sind ja nicht bei Olympia. Das Wechseln von Laufen zu Turnübungen ist gut für den Körper. Stärkt die Muskeln, fördert die Beweglichkeit und sorgt für Sauerstoff im Blut. Und wenn er dann noch mitten durch den Wald führt, ist das auch gut für die Augen, ja Grün in der Natur entspannt den Sehnerv und beruhigt.

Wenige hundert Meter entfernt geht es zum Basaltkrater. Aber den behandle ich in einem gesonderten Artikel. Der ist viel zu interessant, um ihn in weinigen Sätzen als Randnotiz abzutun. Wie gesagt, der Westerwald als Ausflugsziel ist es wert, besucht zu werden.  

Autor seit 6 Jahren
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