Neon in der Mode

Madonna setze den Trend zu Neonfarben Ende der 80 er Jahre. Schon damals galt sie als Trendsetterin in Sachen Mode. Die Fitnessszene nahm den Trend auf und setzte auf farbig leuchtende Schweißbänder und Stirnbänder.

Anfang der 90 er Jahre etablierte sich die Technokultur immer mehr. Die Spaßgesellschaft feierte Liebe und Frieden und Vorallendingen sich selbst. Auch sie bediente sich neonfarbiger Kleidung und Accessoirs, die gut zu ihrem Lebensgefühl passte. Hab Spaß und feiere Partys so lange du willst und so lange du niemandem weh tust. Schon durch ihren monotonen Rhythmus löst Technomusik einen kleinen Rausch aus. Es stellt sich das Gefühl ein, sich in einem Raum, losgelöst von allen Sorgen, zu bewegen. Viele Raver verstärkten dieses Gefühl, in dem sie sich wie leuchtende, tanzende Glühwürmchen kleideten. Schon beim Anblick wurde einem schummrig vor Augen. Neonfarben überreizen die Sinne. Es wurde damit viel leichter, sich in Ekstase zu tanzen. Vielen jungen Leuten reichte das nicht uns und sie griffen zu synthetischen Drogen. Ecstasy wurde zur gefährlichen Partydroge, die bunten Pillen sahen aus, wie harmlose Süßigkeiten.

Kurz nach der Jahrtausendwende wurde die Technokultur zurückgedrängt. Sie war nun keine Massenbewegung mehr. Damit verschwanden auch die schrillen Kleidungsstücke.

In den letzten Jahren kehrten die Neonfarben langsam wieder in die Mode zurück. Heute werden aber bevorzugt einzelne Kleidungsstücke oder Accessoirs  gekauft und mit dezenteren Farben kombiniert. Eine Signalfarbe zu tragen, bedeutet immer noch, auffallen zu wollen,aber bitte nicht zu sehr, scheint im Moment das Motto zu sein.

Wie kann ich in der Dunkelheit gesehen werden und Gefahren aus dem Weg gehen?

Das Ziel einer jeden Signalfarbe ist es, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Man kann in der Disko damit auffallen, wird deshalb öfter angesprochen und kann schneller neue Kontakte knüpfen.

Aber auch im Straßenverkehr können Neonfarben nach dem gleichen Prinzip, Gefahren abwenden und damit Leben retten. Durch die Überreizung der Sinne, wird die Aufmerksamkeit, auf den Punkt gelenkt, von dem eine Gefahr ausgeht.

Unser Auge kann in der Dunkelheit nur schlecht sehen. Wir können nur schwarz, grau - weiß und verschiedene Graustufen erkennen. Damit fällt es uns schwer Umrisse von Objekten wahrzunehmen. Einige Augenerkrankungen, wie der Graue Star, von dem viele ältere Menschen betroffen sind, führen zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr. Leider bleibt der Graue Star oft unerkannt, was die Unfallwahrscheinlichkeit erhöht. Die Betroffenen sehen unscharf, kontrastarm und haben eine Verringerung der Hell - Dunkel- Anpassung, die dazu führt, dass sie in der Dunkelheit kurzzeitig komplett blind sind. Dafür sind sie aber sehr blendeempfindlich.

Das machen sich neonfarbige Reflektorstreifen zu nutze. Fällt Licht auf einen Reflektorstreifen, wirft dieser es zurück in die Richtung, aus der die Lichtquelle gekommen ist. Deshalb leuchtet er im Dunkeln und hat eine Leuchtkraft von über 100 %.

Aus diesem Grund ist es empfehlenswert Leuchtstreifen an seiner Kleidung anzubringen. Für Fahrräder sind sie in vielen Bundesländern bereits Pflicht. Fahrradfahrer verunglücken  häufig im Straßenverkehr. Viele Gefahren lauern in der Dämmerung oder im Nebel. Kommt dann noch überhöhte Geschwindigkeit dazu, ist ein Unfall schnell passiert.

Für Kinder kann es im Verkehr ebenfalls gefährlich werden. Besonders kleine Kinder haben oft noch kein Gefühl für Gefahrensituationen und laufen unvermittelt auf die Straße.

Mit Leuchtstreifen ist es leicht, sich und seine Kinder, vor Gefahren zu schützen. Sie kosten nicht viel Geld und sind einfach anzubringen. Ob sie neonfarbig oder weiß sind, spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist nur, sie rundherum am Körper zu verteilen. An den Schuhen reicht es einen Streifen seitlich zu haben, je einer kommt auf die Brust und den Rücken. Auch Fahrräder oder Kinderfahrzeuge können mit Reflektorstreifen beklebt werden. 

Leuchtstreifen machen es möglich bei schlechten Lichtverhältnissen gesehen zu werden und können deshalb Leben retten. Einen Schutz auf den man nicht verzichten sollte.

 

Autor seit 5 Jahren
109 Seiten
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