Gartenarbeit, handwerkliche Tätigkeiten und Haushaltspflichten belasten die Hände

Handreinigung und Handpflege

Wer gerne handwerklich tätig ist, oft in seinem Garten arbeitet oder auch die Haushaltspflichten wie Fußbodenreinigung und Renovierungsarbeiten übernimmt, kann von schmutzigen und rauen Händen viel erzählen. Zahllose Reinigungspasten, Seifen und Waschlotionen versagen an öligen oder schmutzigen Händen. Sie trocknen die ohnehin schon belasteten Hände aus. Gummihandschuhe sind nicht jedermanns Sache, sie nehmen den Händen das Feingefühl für die Arbeit und ein Schwitzen im Handschuh nach längerem Tragen können viele Menschen nicht gut akzeptieren. Den Spaß am Werkeln und Bauen sollte man sich trotzdem nicht verderben lassen. Mit einigen einfachen Tricks pflegt man strapazierte Hände wieder streichelzart. Auch die anfallenden Kosten für die Extrapflege bleiben sehr niedrig und schonen das Budget.

Schutz für die Hände ist wichtig

Bei allen anfallenden Arbeiten, die eine Verletzungsgefahr für die Hände darstellen, sollte dem Arbeitsschutz natürlich ein angemessener Aufwand zuteil werden. Arbeitshandschuhe bieten bei Gartenarbeiten an dornigen Pflanzen oder auch bei Transporten von rauen Materialien Schutz vor Verletzungen. Auch kleine Wunden sind durch die Infektionsgefahr eine große Belastung für die Hände. Wenn es doch zu Verletzungen kommt, müssen selbst geringe Kratzer gut gereinigt und desinfiziert werden. Eine Jodsalbe in der Hausapotheke hilft dabei.

Die gesunde Haut sollte vor allem vor groben Arbeiten, oder auch jeden Abend mit Handcreme verwöhnt werden. Schmutz und Öl setzen sich dann nicht so leicht an Knöcheln und Fingernägeln fest. Farben bei Malerarbeiten wären auf sehr trockener Haut auch lange anhaftend. Die Fingernägel hält man in Zeiten hoher Arbeitsbelastung am Besten sehr kurz, so sind sie schneller sauber zu bürsten.

Einfache Handreinigung und ein Peeling zum Wohlfühlen

Wer das Gefühl superschmutziger Hände kennt, nach dem Basteln am Moped oder dem leidenschaftlichen Unkrautvernichten im Garten, weiß, wie schwierig die strapazierten Hände wieder zu reinigen sind. Die simpelsten und einfachsten Hilfsmittel zur Handpflege haben Sie garantiert vorrätig in Ihrem Küchenschrank. Nehmen Sie einen Esslöffel Zucker auf die Handfläche und gießen sie dazu etwas Pflanzenöl. Das kann normales Sonnenblumenöl sein oder auch Olivenöl. Am Besten führt man die Pflegemaßnahme gleich über dem Waschbecken aus, die fettigen Rückstände können so gleich gut abgewaschen werden. Reiben Sie alle verschmutzten Flächen der Hände gut mit dem Zucker-Öl-Gemisch ab, eine gründliche Massage der Haut sorgt dabei auch für ein angenehmes Peeling. Farbrückstände vom Fensterstreichen haben auf so behandelten Händen keine Chance, selbst sehr grober Schmutz ist leicht zu entfernen. Wenn Sie alle Stellen Ihrer Hände gut durchmassiert haben, spülen Sie mit warmem Wasser die Rückstände ab. Bei noch vorhandenem Restschmutz wiederholen Sie den Vorgang. Das zurückbleibende Wohlgefühl gut eingecremter Hände sollten Sie nicht mit Anwendung von Seife zerstören, wenn Sie etwas Zeit zum Ausruhen haben, können Sie das restliche Öl einziehen lassen.

Strapazierte Hände wieder regenerieren

Nach anstrengender Belastung der Hände sollten Sie für Ihre besten und gefühlvollsten Werkzeuge etwas extra tun. Über Nacht kann eine dicke Cremeschicht auf den Händen unter Baumwollhandschuhen geschützt die Haut regenerieren. Durch den Einsatz der Handschuhe wird eine Verschmutzung der Textilien vermieden, die beim Schlafen mit den Händen in Kontakt kommen und außerdem bewirkt das Abdecken der eingecremten Haut eine bessere Einwirkung der Creme auf die strapazierte Epidermis. Verwöhnen Sie Ihre Hände mit reichhaltigen Pflegeprodukten, über Nacht können diese fast vollständig in die Haut einziehen. Eine gute Kur für Ihre Hände macht sie wieder geschmeidig und schön.

 

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Immortelle, am 01.03.2011
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