ALG 2 Empfänger sind alles faule Schweine

 

Viele Langzeitarbeitslose sehen sich heute längst nicht mehr als Menschen, sondern als menschliche Versuchskaninchen. Sie werden gedemütigt, bis aufs letzte Hemd ausgezogen. ALG II Bezieher werden nicht nur des Öfteren übel beschimpft, sondern auch noch "geknebelt". Letzteres durch sogenannte "Eingliederungsvereinbarungen".

Jeder Arbeitslose mit Hartz IV Bezug ist verpflichtet, seine Arbeitslosigkeit zu beenden. Somit hat er ein monatliches Quantum an Bewerbungen zu tätigen. Das Jobcenter verlangt einen "schriftlichen Nachweis der Bewerbung als auch den Nachweis zum Stellenangebot nach Maßgabe des § 16 Absatz 1 SGB II in Verbindung mit § 44 SGB III … " So jedenfalls geht es aus einer Eingliederungsvereinbarung hervor, die von einem Jobcenter ausgestellt wurde.

Gut und schön mögen Sie jetzt denken, wer Geld von den Steuerzahlern nimmt, soll gefälligst auch etwas tun und sich um Arbeit bemühen, anstatt auf der faulen Haut zu liegen. Hier aber sind wir bei jenem Thema, was so beliebt ist und immer wieder auf den Tisch kommt: FAULE LANGZEITARBEITSLOSE! Sie müssen für alles den Kopf hinhalten.

ALG II Empfänger werden in fast jeder Hartz IV Debatte als faul, arbeitsunwillig, asozial oder dumm hingestellt. Alles politisch so gewollt. Dass nur die wenigsten von ihnen wirklich stinkfaul sind und keinen "Bock auf Arbeit" haben, wird nicht erwähnt. Es ist wesentlich einfacher alle "Hartzler" als Idioten, "Suffis" und "faule Schweine" hinzustellen. Die Stigmatisierung in Deutschland ist vortrefflich.  

 

 

"Wir präsentieren das Gedicht eines Hartz geschädigten Menschen. Der Suffix "ler" ist bewusst gewählt, weil Erwerbslose bevorzugt von Politik, Medien und merkwürdigen Experten als Hartz"ler" oder Unterschicht"ler" bezeichnet werden. Wenn das "ler" nicht ausdrücklich zum Wort gehört wie bei Wissenschaftler, ist damit eine negative herabstufende diffamierende Absicht verknüpft … "

Der ganze Text ist hier zu finden.

 

Jobcenter zwingt Selbstständige und Geringverdiener zu neuen Jobs

Vergessen wird oft, dass nicht alle ALG II Bezieher tatsächlich arbeitslos sind. Unter ihnen sind viele Menschen, die hart arbeiten. Täglich 8 Stunden oder mehr. Für einen Hungerlohn, der zum Leben nicht reicht. Jene Hartz Vier Empfänger werden "Aufstocker" genannt.

Als Aufstocker werden ebenfalls alle Selbstständigen, Freiberufler und Privatunternehmer bezeichnet, die "ergänzende Sozialleistungen" beziehen, weil deren Einkommen aus der selbstständigen Tätigkeit zu gering ist.

Viele Unternehmer als auch Freelancer / Freiberufler, welche aus den unterschiedlichsten Gründen in finanzielle Not geraten, sind nicht selten gezwungen, aufstockende Leistungen zu beantragen. Sie versuchen natürlich alles, um wieder aus dem Hartz IV Bezug herauszukommen. In den seltensten Fällen wollen sie ihre Tätigkeit freiwillig aufgeben und schon gar nicht einen "aufgezwungenen" Job annehmen, der am Ende vielleicht nicht einmal mehr Geld in die Kasse bringt.

All jene Menschen, die eigentlich genug Arbeit haben, jedoch schlecht entlohnt werden, müssen aber im Endeffekt dem "freien Arbeitsmarkt" wieder zur Verfügung stehen - sprich, sich um Arbeit bemühen und zur Not ihre Selbständigkeit aufgeben, falls sie einen neuen Job bekommen.

Deutschland ist eine "Zwanggesellschaft". Menschwürde und Menschenrechte zählen nicht wirklich. Als moderner Sklavenstaat wird die BRD ebenfalls bezeichnet.

 

Zwangsarbeit in Deutschland

Aber Moment! Wie ist das mit dem neuen Job, der vielleicht "zumutbar" ist aber keinesfalls frei gewählt wurde?

Laut Artikel 12 GG heißt es:

 "Alle Deutschen haben ein Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. … "

So ist es im Absatz 1 vermerkt. Absatz 2 im Artikel 12 besagt: "Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden,..." und im Absatz 3 wird von "Zwangsarbeit" gesprochen, die jedoch "nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig" ist.

Also bitte schön, Zwangsarbeit ist verfassungswidrig!

Die menschlichen Versuchskaninchen müssen sich nicht alles gefallen lassen. Sie tun es jedoch, da sie auf die finanzielle Unterstützung der Ämter und Jobcenter angewiesen sind. Es drohen sonst Sanktionen, wie Kürzungen des Regelsatzes von drei Monaten. Soweit wollen es die Arbeitslosen nicht kommen lassen. Stattdessen kriechen sie nieder, nehmen die Zwangsauflagen als gegeben und verrichten am Ende sogar 1-Euro-Jobs.

Ein Menschenversuch mit drastischen Folgen

 

Wussten Sie schon, dass die Hartz IV Geschichte einer der größten Menschenversuche ist, der drastische Folgen hat? Die Folgen sind ganz unterschiedlicher Art. Sie führen allerdings nicht selten zum Tod. So wie es auch bei Tierversuchen in den Laboren der Fall ist.

Die menschlichen Versuchskaninchen, die armen ALG II Bezieher, gehen durch die Hölle. Sie erleiden ein Martyrium, welches nur ein böses Ende nehmen kann, je länger es anhält. Angst- und Panikstörungen, Depressionen, Alkohol- und Drogenmissbrauch können Folgen der lang anhaltenden Arbeitslosigkeit sein. Doch selbst die Schikanen, denen Langzeitarbeitslose nicht nur in ihrem Umfeld, sondern auch auf den Ämtern ausgesetzt sind, tragen dazu bei, dass jene Menschen verzweifeln oder gar "ausrasten".

Die schrecklichen Folgen des Menschenversuchs

ALG II Empfänger - die versklavten Bürger

 

Der Versuch, freie Bürger zu "versklaven", ihnen jegliches Recht auf Selbstbestimmung zu nehmen, ist mit der Einführung von Hartz IV gelungen. Dies hört sich nicht nur hart an, es ist genau so. Es gibt verschiedene Zielgruppen, die "gefügig" gemacht werden sollen.

Die "dummen Schafe" bzw. die sogenannten "Mitläufer", die es überall gibt, lassen sich ködern und schlucken jeden Happen, selbst für 1-Euro-Jobs sind sie sich nicht zu schade. Diese Leute sind jedoch nicht die hauptsächliche Zielgruppe. Wer tut, was er tun soll, ist gut und hat nichts zu befürchten. So war es immer, so wird es immer sein.

Der brave Bürger tut seine Pflicht. Für den großen Menschenversuch sind Suchtkranke sehr viel interessanter. Ebenso suizidgefährdete Personen und all jene Menschen, die ein hohes Aggressionspotenzial besitzen.

 

Aber was ist mit den intelligenten Hartz Vier Empfängern, die genügend Verstand haben und nicht klein beigeben oder sich alles gefallen lassen?

Genau jene sind die hauptsächliche Zielgruppe, da hier das Experiment in ganzer Härte durchgeführt werden kann.

Wie lange halten Menschen die zermürbende Schikane aus?

Wie ist es allgemein um die "Leidensfähigkeit" bestellt und wie weit gehen Menschen, die sich nicht zwingen lassen wollen?

Sinn und Zweck ist es, nicht Barmherzigkeit zu zeigen, sondern die Leute, die auf "Vater Staats Kosten leben" systematisch zu erniedrigen, bis sie im Endeffekt klein beigeben und alles tun, was von ihnen verlangt wird.

Den Mitarbeitern in den Jobcentern / Fallmanagern ist eine sehr spezielle Rolle zugedacht. Sie sollen nämlich Entscheidungen treffen, welche eine "besondere Tragweite" haben, wie aus einem 100 Seiten starken Pamphlet des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit des Landes NRW hervorgeht. Von "Diagnostik" ist die Rede und Beratung. Doch bevor Beratung stattfinden kann, müssen Diagnosen klar definiert sein. Befunde bedürfen einer Auswertung.

Möchten Sie mehr erfahren? Dann lesen auf der Seite chefduzen.de weiter, dort finden Sie auch den Link zum erwähnten Schriftstück.

Geschenke für bedürftige Familien mit ALG II Bezug - NEIN

Bedürftige Menschen in Deutschland, ob jene nun arbeiten gehen oder nicht arbeiten können, haben es in keinerlei Hinsicht leicht. Sie dürfen sich nicht einmal beschenken lassen. Jedenfalls dann nicht, wenn sie "Stütze" beziehen. 

Auch in diesen Fällen drohen drastische Strafen, sofern gegen Pflichten (dazu gehört auch die Meldepflicht) verstoßen wird. Große Sachspenden, die zu Weihnachten, an Geburtstagen, zur Hochzeit, zur Geburt eines Kindes oder zur Jugendweihe gemacht werden, dürfen die ALG II Bezieher nicht einfach so annehmen.

 Alles, was teuer ist, lässt sich zu Geld machen. Also heißt es, die Dinge verkaufen. Der Erlös muss wiederum dem Amt gemeldet werden, damit dieser gegengerechnet werden kann. Ebenso verhält es sich mit Geldgeschenken. Sofern diese über 50,00 Euro liegen, muss der "zuständige Träger" darüber informiert werden, um prüfen zu können, ob die Bedürftigkeit durch das Geldgeschenk hinfällig ist. Auch, wenn es sich diesbezüglich nur um einen Monat handelt.

 

HARTZ VIER EMPFÄNGER DÜRFEN NICHT BESCHENKT WERDEN!

Prämien und Zuschüsse für Langzeitarbeitslose in Dortmund

 

Mit Armut lässt sich Geld verdienen und mit Geld kann auch "geködert" werden. Langzeitarbeitslose in Dortmund sollen Prämien erhalten, wenn sie denn nur endlich eine Arbeit annehmen. Die Bargeldprämie könnte doch ein Anreiz für "faule" Hartz Vier Empfänger sein. In den Dortmunder Jobcentern liegen Handzettel aus. 200,00 Euro Prämie winken den Langzeitarbeitslosen, die gewillt sind, eine Beschäftigung aufzunehmen.

Zudem dürfen sich all jene Hartzler in Dortmund über 280,50 Euro freuen, sofern sie denn eine "ungelernte Tätigkeit" ausüben. Zuschüsse und Prämien für Langzeitarbeitslose? Ja, die Jobcenter lassen sich viel einfallen, um die FAULEN SÄCKE zu bewegen, wieder in Lohn und Brot zu kommen. Egal, ob die Arbeit an sich nun gut bezahlt wird oder nicht. Hauptsache das Lockmittel ist gut genug. Und es kommt noch besser. Wenn das Auto streikt, was für den Weg zur neuen Arbeitsstelle benötigt wird, beteiligt sich das Jobcenter in Dortmund an der Reparatur mit satten 2000,00 Euronen. Ist das nicht super?

Wäre doch zu schön, um wahr zu sein. Ist es auch! Es handelt sich nämlich nur um eine "unglückliche" Formulierung, weshalb die in den Dortmunder Jobcenter ausgelegten Flyer auch sofort wieder verschwinden müssen. Es kann doch schließlich nicht sein, dass Langzeitarbeitslose für die Arbeitsaufnahme auch noch belohnt werden.

Was dürfen die menschlichen Versuchskaninchen?

Antworten auf viele Fragen!

Tipps und Tricks zum ThemaHarzt IV

Die Menschenwürde ist unantastbar - Ralph Boes weiß es besser - Brandaktuell der „BOESe“ Brandbrief

Jeder Mensch in der Bundesrepublik Deutschland hat Rechte aber auch Pflichten. Auf die Einhaltung der Pflichten - sei es die Schulpflicht oder die Pflicht, niedere Arbeiten für einen Hungerlohn verrichten zu müssen - wird strengstens geachtet.

Rechte hingegen, die in der Verfassung fest verankert sind, gelten nicht. Sie werden einfach nicht für voll genommen und nicht beachtet. Vor allem dann nicht, wenn Menschen - wie Hartz Vier Empfänger oder Aufstocker - sich mit aller Macht gegen die zwanghaft auferlegte Pflichterfüllung, welche gegen die Menschenrechte verstoßen, auflehnen. Von Menschenwürde will kein Beamter etwas wissen, kein Mitarbeiter im Jobcenter und kein Politiker. Menschenrechte werden in der BRD einfach ignoriert.

Ralph Boes kann zwar (noch) kein Lied davon singen, doch glaubhaft darlegen, dass dem tatsächlich so ist. Mit seinem "Brandbrief" hat Herr Boes einen Stein ins Rollen gebracht. Der Stein stolperte allerdings über zahlreiche Hindernisse, die beabsichtigt in den Weg gelegt worden sind, um zu verhindern, dass jener Stein des Anstoßes im Tal der Ahnungslosen - früher war dies die DDR - landen konnte. 

Ralph Boes sagt die Wahrheit

Der Brandbrief ...

Wer mehr über Ralph Boes, der mit seinem "Brandbrief" für Aufmerksamkeit sorgt, der einer freiberuflichen, ehrenamtlichen Arbeit nachgeht - welche nicht vom Jobcenter geduldet und die ihm zum Verhängnis wurde - wissen möchte, sollte sich den Brandbrief von Ralph Boes durchlesen oder die beiden Videos ansehen. Herr Boes "nagte freiwillig am Hungertuch", weil er auf seine Rechte pocht, auf jene Menschenrechte, die in der deutschen Verfassung fest verankert sind und die nicht, als solche anerkannt werden.

Ralph Boes hungert für die Menschenwürde

Boese Sanktionen

Der Boes`e Ralph hat Sanktionen auferlegt bekommen, die alles andere als MENSCHENWÜRDIG sind. All dies passiert in einem angeblichen "Sozialstaat" bzw. "Rechtsstaat", der sich für das Elend in der "Dritten Welt" einsetzt und dabei nicht einmal in der Lage ist, den Schmutz vor der eigenen Schwelle, welcher von oben nach unten fällt, aufzufangen und dafür Sorge tragen kann, die Menschenwürde im eigenen Land zu gewährleisten, obwohl diese doch in der Verfassung oberste Priorität hat.

Ralph Boes hat einen "Ehrenpreis" verdient, weil er Mut und Courage beweist, offen und ehrlich die Dinge beim Namen nennt, die in der BRD nicht nur aus dem Ruder laufen, sondern auch tatsächlich allen Grundrechten/Menschenrechten widersprechen.    

KreativeSchreibfee, am 17.11.2012
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