Was zählt überhaupt zum Hausrat?

In der Praxis verwechseln viele Verbraucher die Wohngebäude- mit der Hausratversicherung. Dabei ist der Unterschied simpel: Die Wohngebäudeversicherung umfasst die Außenwände, das Dach und die fest verlegten Rohre.

Die Hausratversicherung hingegen umfasst alles, was du bei einem Umzug mitnehmen würdest: Möbel, Kleidung, Teppiche, Fernseher, Anlage, Laptop und Lampen.

Merke dir: Die Hausratversicherung schützt deinen materiellen Besitz gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel und Einbruchdiebstahl.

Unterschätze niemals den Neuwert deiner Sachen

"Ich habe doch nur IKEA-Möbel und einen alten Laptop" – diesen Satz höre ich oft. Doch hier liegt ein gefährlicher Denkfehler: Im Schadensfall zahlt die Versicherung nicht den Zeitwert (den aktuellen Wert), sondern den Neuwert.

Ermittle deinen Neuwert, indem du gedanklich durch die Wohnung gehst: Was würde es kosten, wenn du heute alles – vom Socken bis zum Sofa – neu kaufen müsstest?

Möchtest du im Ernstfall 50.000 Euro aus eigener Tasche zahlen oder gar einen Kredit aufnehmen müssen? Eine gute Versicherung nimmt dir dieses finanzielle Risiko ab.

Die Falle schnappt zu: Achtung Unterversicherung!

Viele Menschen verlieren trotz Versicherung im Schadensfall hart erarbeitetes Geld. Das Stichwort lautet Unterversicherung.

Stell dir Anna vor: Um Beiträge zu sparen, gibt sie ihren Hausrat mit 30.000 Euro an. Tatsächlich besitzen ihre Schätze aber einen Wert von 50.000 Euro. Passiert nun ein Schaden, ist sie massiv unterversichert – die Versicherung kürzt die Leistung dann anteilig, auch bei kleineren Schäden!

So vermeidest du den Fehler

Es gibt eine einfache Faustformel, um eine Unterversicherung zu vermeiden:

Wohnfläche in m² Quadratmeter x 650 Euro Pauschalsatz.

Dieser Wert beruht auf Versicherungsstatistiken und sorgt dafür, dass die Versicherung im Regelfall auf die Prüfung einer Unterversicherung verzichtet.

Ist dein Schutz noch zeitgemäß?

Die Zeiten ändern sich. Moderne Tarife sichern heute weit mehr ab als nur Feuer und Wasser. Es gibt Zusatzbausteine für Fahrraddiebstahl oder den Schutz vor Cyberkriminalität.

Hinterfrage deinen aktuellen Schutz kritisch:

  • Was ist aktuell wirklich abgesichert?

  • Passt die Versicherungssumme noch zu deinem Leben?

  • Welche Dinge würdest du nach einem Schaden schmerzhaft vermissen?

Fazit: Verantwortung übernehmen

Versicherungen mögen nicht beliebt sein, aber sie bedeuten Eigenverantwortung. Du hast hart für deinen Lebensstandard gearbeitet – schütze ihn.

Lass uns gemeinsam prüfen, welcher Schutz für dich sinnvoll ist. Ein unverbindliches Angebot ist der erste Schritt.

Hier findest du meine Kontaktdaten: https://www.huk-vor-ort.de/sascha.jundt

Ich freue mich darauf, von dir zu hören!

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