Die Person Hermine Hoffmann und die Beziehung zu Adolf Hittler

Frau Hermine Hoffman wurde am 11. Juli 1857 in München geboren und war mit dem Oberstudiendirektor Dr. Karl Hoffmann verheiratet. Seit 1907 war sie Witwe und nannte sich ab dieser Zeit auch Oberstudiendirektor-Witwe Hermine Hoffmann. Sie wohnte in Solln, das später zu München eingemeindet wurde.

Aus der Patenschaft des ersten Weltkrieges entwickelte sich eine sehr enge Freundschaft zu Adolf Hitler, die bis zu seinem Tode bestand. Hitler, der den ersten Weltkrieg überlebt hatte, bedankte sich nach Kriegsende bei ihr. Ab diesem Zeitpunkt war sie eine glühende Verehrerin Adolf Hitlers und der NSDAP, deren Vorsitzender Hitler wurde. Da er sie zu seinen persönlichen Freundinnen zählte, wurde sie alsbald auch die Hitler-Mutti genannt.

Hermine Hoffmann und die DAP/NSDAP

Hermine Hoffmann fand durch Hitler sehr schnell Gefallen an der DAP/NSDAP und trat ihr sehr früh bei. Sie wurde eine glühende Anhängerin Hitlers und dessen Gedanken sowie den "hehren" Gedanken der Partei. Hitler logierte Anfang der 20er Jahre öfter bei Frau Hoffmann, er aß dort zu Mittag und sie versorgte seine Garderobe. Auch finanziell unterstützte sie Hitler. Während des Putsches 1923 stellte sie ihre Wohnung der Partei und deren Mitglieder zur Verfügung. Auch nach dem Putsch, als Hitler in Landsberg in Haft war, besuchte sie ihn regelmäßig, wie aus den Akten der Haftanstalt hervorgeht.

Hermine Hoffmann und die NSDAP nach dem Putsch

Auch als Hitler aus der Haftanstalt entlassen wurde, war ihm Hermine Hoffman treu ergeben. Als er die NSDAP neu gründete, wurde sie per Handschlag Hitlers in die Partei aufgenommen mit der Parteinummer 584. Sie wurde Mitbegründerin der NSDAP-Ortsgruppe Solln und der NS-Frauenschaft in Solln. Darüber hinaus wurde sie Gründerin der NSDAP-Frauenschaft Gau Oberbayern und am 11. Juli 1933 wurde sie vom Gau Oberbayern zur Ehrenvorsitzenden der NS-Frauenschaft ernannt.

Hitler, der Ende der zwanziger Jahre hauptsächlich in den Salons Bechstein und Bruckmann verkehrte, bedurfte nun nicht mehr so sehr der Unterstützung Frau Hoffmanns. Dennoch zählte er sie weiterhin zu seinen engsten Freundinnen, und er besuchte sie persönlich zu ihren Geburtstagen, so oft es ihm die Zeit zuließ. Insbesondere zu ihren runden Geburtstagen war es ihm eine Ehre sie persönlich zu besuchen. Hatte Hitler keine Zeit, ließ er die Glückwünsche überbringen.

Frau Hoffmann wurde auch zu allen Veranstaltungen der Partei in München eingeladen, an denen sie dann auch teilnahm. Diese Einladungen waren für Hermine Hoffmann eine große Ehre.

Frau Hoffmann war für Hitler so etwas wie Mutterersatz und diese Freundschaft war ihm sehr wichtig. Adolf Hitler musste sich von Frau Hoffmann auch hin und wieder Strafpredigten anhören. Sie überlebte Hitler und starb am 22. Oktober 1945 in München-Solln.

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