Solche und ähnliche Informationen wurden vom Reiseleiter während der oft langen Fahrten zwischen den Besichtigungen an die Reisegruppe weiter gegeben. So auch auf unserer Fahrt von Jajpur nach Agra, wo zuerst das Rote Fort besucht werden sollte.

Rotes Fort Agra (Uttar Pradesh)
Rotes Fort

Rotes Fort (Bild: I. Ajerrar)

Bis ins 10. Jahrhundert zurück lässt sich der Bau des Roten Forts verfolgen. Allerdings wurde es im Jahr 1565 von Akbar dem Großen restauriert. Dessen Enkel Shah Jahan, der auch das Taj Mahal für seine geliebte Hauptfrau bauen ließ, baute das Fort weiter aus. Im Jahr 1983 wurde es ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. 

Rotes Fort

Rotes Fort (Bild: I. Ajerrar)

Rotes Fort (Bild: I. Ajerrar)

Rotes Fort (Bild: I. Ajerrar)

Rotes Fort (Bild: I. Ajerrar)

 

 

Vom Roten Fort aus hatte Shah Jahan einen guten Ausblick auf das Grabmal seiner Gemahlin - das Taj Mahal - das er etwa 2 km entfernt erbauen ließ..

Rotes Fort (Bild: I. Ajerrar)

Rotes Fort

Rotes Fort (Bild: I. Ajerrar)

Ein Teil des Roten Forts war nicht öffentlich zugänglich, da es militärisch genutzt wurde

Taj Mahal (Uttar Pradesh)
Taj Mahal

Taj Mahal (Bild: I. Ajerrar)

Das Taj Mahal hatte Shah Jahan als Grabmal für seine Frau aus weißem Marmor errichten lassen. Es wurde 1653 fertig gestellt. Es gilt seitdem als Symbol der Liebe und wird deshalb gerne von frisch vermählten Indern aufgesucht. Im Jahr 1983 wurde das Taj Mahal in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Taj Mahal

Taj Mahal (Bild: I. Ajerrar)

Am Eingang des Taj Mahal gibt es scharfe Sicherheitskontrollen. Größere Taschen und Rucksäcke sollte man lieber im Auto oder Bus lassen. Außer Trinkwasser, welches oft am Eingang kostenfrei angeboten wird, dürfen keine Flüssigkeiten mitgenommen werden. Auch Zigaretten, Feuerzeuge, Speisen und Foto-Equipment sind verboten.

Das Mausoleum selbst darf - wie alle religiösen Gebäude - nicht mit Schuhen und nur angemessen gekleidet betreten werden.

Taj Mahal (Bild: I. Ajerrar)

Taj Mahal (Bild: I. Ajerrar)

Taj Mahal - am Fluss Yamuna (Bild: I. Ajerrar)

Taj Mahal (Bild: I. Ajerrar)

Das Taj Mahal war das Finale der Rundreise im Norden Indiens.

Wir übernachteten ein letztes Mal in Delhi. Am nächsten Morgen in aller Frühe ging der Flug nach Chennai, um die Rundreise im Süden Indiens fortzusetzen.

Agra

Agra (Bild: I. Ajerrar)

Chennai (Tamil Nadu)

Nach der Landung in Chennai erfuhren wir, dass es in Nord-Indien ein Erdbeben gegeben hatte, während wir in der Luft waren. Zum Glück ohne große Schäden.

In Süd-Indien war es etwa 3° Celsius kühler als im Norden Indiens, aber die Luftfeuchtigkeit um einiges höher.

Chennai - Mylapore shivan Temple (Bild: I. Ajerrar)

Chennai - Velleeswarar Temple (Bild: I. Ajerrar)

Chennai - Mylapore shivan Temple (Bild: I. Ajerrar)

Chennai - Mylapore shivan Temple (Bild: I. Ajerrar)

Bei diesen Hindu-Tempeln fällt direkt auf, dass sie reich verziert und sehr bunt sind. Der Pfau gilt als Glücksbringer. Der Kapaliswarar-Tempel ist der wichtigste Tempel Chennais. Er ist dem Gott Shiva gewidmet.

Chennai - Mylapore shivan Temple

Chennai - Mylapore shivan Temple (Bild: I. Ajerrar)

Die Fahrt von Chennai nach Mamallapuram am nächsten Morgen verlief entlang der Küste, was vom Bus aus zuerst nicht zu erkennen war. Dann kündigte ein Leuchtturm die Nähe des Ozeans an und tatsächlich tauchte auch wenig später der Strand auf. An aussteigen und die Füße im Sand versenken, war leider nicht zu denken. Unser strammer Tagesplan sah als nächsten Haltepunkt den Küstentempel in Mamallapuram vor.

Leuchtturm (Bild: I. Ajerrar)

Strand (Bild: I. Ajerrar)

Mamallapuram (Tamil Nadu)

Kurz darauf erreichten wir hinduistische Gebetsstätte in Mamallapuram. Der Küstentempel gehört zu den ältesten und wichtigsten Bauten der Pallava-Architektur. Die Tempelanlage mit Blick auf den Golf von Bengalen wurde 1984 in die Liste der Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. 

Küstentempel in Mamallapuram

Küstentempel in Mamallapuram (Bild: I. Ajerrar)

Küstentempel in Mamallapuram (Bild: I. Ajerrar)

Küstentempel in Mamallapuram (Bild: I. Ajerrar)

Küstentempel in Mamallapuram (Bild: I. Ajerrar)

Küstentempel in Mamallapuram (Bild: I. Ajerrar)

Nicht weit entfernt ist die Sehenswürdigkeit Draupadi Chariot. Dabei handelt es sich um 5 Scheintempel, die aus einem einzigen Felsen heraus gehauen wurden. Ein Beispiel für monolithische indische Felsarchitektur.

Draupadi Chariot

Draupadi Chariot (Bild: I. Ajerrar)

Draupadi Chariot (Bild: I. Ajerrar)

 

 

 

 

Halb Mann, halb Frau - das soll die Gleichberechtigung der Geschlechter darstellen.

Die Theorie gibt es also schon sehr lange.

 

 

 

 

 

Krishna's Butter Ball (Bild: I. Ajerrar)

 

Ebenfalls in Mamallapuram findet sich "Krishna's Butter Ball", der bei den Besuchern viele Fragen aufwirft und noch mehr verschiedene Antworten und Legenden hervor bringt.

Bei der Weiterfahrt entlang der Küste Richtung Auroville gab es viele wechselnde Ansichten.

Salzgewinnung

Salzgewinnung (Bild: I. Ajerrar)

Leberwurstbaum

Leberwurstbaum (Bild: I. Ajerrar)

Rinderherde

Rinderherde (Bild: I. Ajerrar)

Ajerrar, vor 7 Tagen
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Bildquelle:
I. Ajerrar (Rundreise Indien (1) - New Delhi, Pushkar, Jodhpur, Ranakpur (Rajas...)
I. Ajerrar (Indien Rundreise (2) - Udaipur, Jaipur, Amer (Rajasthan))
I. Ajerrar (Indien Rundreise (4) - von Auroville bis Madurai (Tamil Nadu))

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