Einführung

Laborwerte sagen einiges über den menschlichen Organismus aus. Der zweite Teil meines Artikels stellt die Funktion von Blutfetten in den Vordergrund. Bekannt ist hier in erster Linie das Cholesterin und die Triglyceride. Beide Fettsäuren sind in einem bestimmten Rahmen notwendig, zum Beispiel für den Transport fettlöslicher Vitamine.

Eisen-und Harnstoffwerte werden bei einem bestimmten Krankheitsverdacht (Anämie, Gicht) überprüft.

 

Blutfette

Blutfette sind in der Regel Bestandteil eines Routinechecks. Dabei sollen Risiken wie die Arteriosklerose oder der Schlaganfall ausgeschlossen werden.

Cholesterin

Cholesterin ist ein wichtiger Bestandteil der Zellwände. Im weiteren ist es zur Bildung einiger Hormone notwendig. Cholesterin wird in der Leber gebildet, zusätzlich wird es über bestimmte Nahrungsmittel aufgenommen. Unterschieden werden das LDL- und das HDL-Cholesterin (Siehe unten). Alle drei Parameter sind erforderlich, um Rückschlüsse auf den Fettstoffwechsel zu ziehen.

Erhöhte Cholesterinwerte entstehen in erster Linie durch fettreiche Ernährung. Als besonders schädlich gelten hier Fleisch- und Wurstwaren. Auch viele Fertiggerichte enthalten diese Substanz.

Eine genetische Veranlagung, Medikamente und eine Schilddrüsenunterfunktion kann ebenfalls zu erhöhten Werten führen.

Verminderte Werte sind selten und tauchen in erster Linie bei Lebererkrankungen auf.

LDL-Cholesterin

Das LDL-Cholesterin ist für den Transport von der Leber zu den Zellen zuständig. Es spielt bei der Entstehung von Arteriosklerose eine bedeutene Rolle. Somit wird das Risiko von Herzerkrankungen und einem Schlaganfall erhöht.

Die bereits oben erwähnte Fettstoffwechselstörung (falsche Ernährung, genetische Veranlagung) kann auch hier zu erhöhten Werten führen.

HDL-Cholesterin

Das HDL-Cholesterin tranportiert überschüssiges Cholesterin von den Körperzellen zur Leber zurück. Es wird deshalb auch als gutes Cholesterin bezeichnet.

Triglyceride

Triglyceride dienen in erster Linie als Energielieferanten für die Muskelzellen.

Erhöhte Werte treten bei fettreicher und zuckerreicher Ernährung, einem Diabetes mellitus und Alkoholkonsum auf.  Auch hier existiert eine genetische Veranlagung.

Vermindert sind die Werte bei einigen Stoffwechselerkrankungen.   

Eisen- und Harnstoffwechsel

Eisenstoffwechsel

Bei einigen Erkrankungen - wie zum Beispiel der Anämie - wird der Eisengehalt im Blut gemessen. Der Arzt bestimmt hierbei den Ferritin-Wert, ein Protein, dass für die Speicherung von Eisen zuständig ist.

Vermindert sind die Werte bei eisenarmer Ernährung und manchmal  bei Schwangeren, Babys und Kleinkindern. Auch größere Blutverluste können  zu einem Defizit führen.

Erhöhte Werte können bei einigen Erkrankungen, zum Beispiel einem Tumor, entstehen. 

Harnstoffwechsel 

Bei Gicht, einem Diabetes mellitus und Adipositas sollte die Harnsäure im Blut bestimmt werden. Bei der Harnsäure handelt es sich um ein Stoffwechselendprodukt, dass beim Abbau von Purinen entsteht.

Erhöhte Werte führen zu Ablagerungen in den Gelenken und können Entzündungen, im Extremfall einen Gichtanfall auslösen. Falsche Ernährung und Übergewicht sollten deshalb vermieden werden. Von Fleisch, Fisch und Innereien ist deshalb abzuraten. Genetisch bedingte Werte müssen unter Umständen medikamentös behandelt werden.

Verminderte Werte sind selten. 

Beide Artikel können nur einen groben Überblick über das Thema "Labordiagnostik" geben. Bei Unklarheiten ist ein Besuch bei einen Arzt oder Heilpraktiker empfehlenswert! 

Ashlie, am 30.01.2012
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Autor seit 13 Jahren
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