Ich möchte vorweg noch mal zurück kommen auf meinen Artikel über Jetzt ist der Augenblick der Macht, dem 3. Hunaprinzip, wo es u.a. auch um das Eisbergmodell nach Freud ging.

  • Stellen Sie sich vor, es gäbe diesen Eisberg unter ihrer bewussten Oberfläche nicht.
  • Stellen Sie sich vor, alle Erinnerungen seit Anbeginn ihres Lebens wären permanent in ihrem BewusstSein.
  • Stellen Sie sich vor, Sie müssten alle Umweltreize zu jedem Zeitpunkt ihres Seins bewusst wahrnehmen.

Ok, ich quäle Sie nicht länger und komme zu dem Entschluss, dass ich persönlich froh bin, dass mir nicht immer alles bewusst sein muss und dass ich nicht alles bewusst wahrnehmen muss, was um mich passiert.

Aber was, wenn wir zusätzliche Informationen ganz gut brauchen könnten. Speziell auch jene, von denen wir wissen, dass wir sie schon mal bewusst abrufbar hatten, die aber jetzt im Meer unseres UnBewussten versunken sind?

In solchen Fällen wäre es gut, eine Art "Abschneider" oder "direkten Kontakt" zu dem haben, was unbewusst unter der Oberfläche dahin plätschert.

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten

  • Wir können uns mit unseren Träumen beschäftigen.
  • Wir können uns darin üben, unser Gedächtnis zu trainieren.
  • Wie können unsere Merkfähigkeit trainieren.
  • Wir können Hypnosesitzungen machen, um Vergessenes wieder hervorholen zu können.

Wir können aber auch ganz einfach unsere Einstellung ändern, falls wir bis jetzt davon ausgegangen waren, dass unter der bewussten Oberfläche ein furchteinflössender und gefährlicher Eisberg lauert.

Wobei es nicht um den Eisberg an sich geht, sondern darum, wie wir ihn sehen:

  • als furchteinflössendes Monster

oder

  • als erforschungswürdiges Geheimnis

Wenn wir "ES", sprich das UnBewusste, als Herausforderung sehen, besser noch als guten Freund, der immer und überall für uns da ist, sich freut, mit uns zusammen vergnügliche Stunden erleben zu dürfen, dann wird das Leben schlagartig leichter und auch lustvoller.

Ich kann ihnen das eigentlich sogar versprechen, weil ich das erste halbe Jahrhundert meines Lebens eher die Ernsthafte war, die sich relativ wenig lustvolle Stunden gegönnt hatte. Ich hatte "funktioniert" und mich bemüht, das zu tun, was andere von mir erwarteten.

Meinen tatsächlichen Schwenk schaffte ich erst vor Kurzem, aber ich hatte schon genug Zeit, den Unterschied auch wirklich wahrzunehmen.

Prompte Lieferung

1999 lebte ich mit meinem 2. Ehemann in einer schönen und relativ neuen Eigentumswohnung. Zugegeben, die Euphorie der ersten Jahre war verschwunden, Sex gab es nicht mal mehr zu den heiligen Feiertagen, aber es war eine relativ angenehme Wohngemeinschaft.

Meine Tochter war einige Zeit zuvor ausgezogen und ich hatte mir ihr Kinderzimmer als Büro eingerichtet. Ich was selbstständig als EDV-Trainerin mit eigenem Seminarraum tätig und konnte mich eigentlich nicht beklagen.

Aber es fehlte etwas, nein, es war nicht unbedingt Sex, es war das Gefühl, als Frau nicht mehr begehrenswert zu erscheinen. Und dann kam "er" und gab mir genau dieses Gefühl wieder - viel mehr allerdings letztendlich auch nicht, aber es reichte, um zu überlegen, nach 14 Jahren Ehe diese zu beenden.

Es kam dann eine ziemlich turbulente Zeit, wir "zogen zusammen", schliefen für 3 Monate auf Matratzen am Boden und richteten es uns dann letztendlich in einer Mietwohnung bei einem ehemaligen Schulkollegen gemütlich ein.

In dieser Zeit reifte zwar (wieder) der Wunsch nach einem eigenen Haus, aber irgendwie war für mich auch klar, nach dem Chaos nicht mehr im Jahr 2000. Ich prägte einen Satz "Nächstes Jahr findet uns unser Haus."

Im Mai 2001 traf ich eine Seminarteilnehmerin und die fragte mich süffisant, was denn jetzt unser Haus machen würde, woraufhin ich ihr erklärte bezüglich "heuer" war noch etwas Zeit. Ich werde es nie vergessen, am 20.6.2001 wurde mein LetztEx dann etwas nervös, als er als Tourist durch Wien schlenderte und in einem Café einen Immobilienkurier in die Finger bekam.

Ich war zu dieser Zeit wieder auf Seminar, aber er war mitgefahren, weil wir uns abends mit einer gemeinsamen Bekannten zu deren 30er-Feier trafen. Und er schrieb sich eine Internetadresse raus von einer Maklerin, die auch Häuser in unserer Gegend anbot.

Am Sonntag schrieb er die an, machte sich für nach meinem Seminar am nächsten Wochenende zwei Besichtigungstermine aus und erklärte mir "Wenn uns unser Haus heuer noch finden soll, dann müssen wir etwas dafür tun."

Ok, ich widersprach nicht und letztendlich zogen wir im September dann auch in eines der beiden Häuser ein, welche wir damals mit der Maklerin besichtigt hatten. Ich bin zwar noch immer davon überzeugt, dass es mich auch so gefunden hätte, aber vielleicht war ja auch einfach er der Übermittler.

Letztendlich ist es nämlich so, dass es nicht "unser" Haus ist, sondern "meins", und zwar endgültig und für immer. Ich habe nicht vor, hier jemals nochmals mit einer anderen Person zusammenzuleben. Aber es gibt am Nebengrundstück noch ein Holzhäuschen, welches sich optimal für Wochenendgäste eignen würde, wenn mich so etwas mal anspringen würde ;-)

Nicht, dass das jetzt wirklich lebensnotwendig und wichtig für mich wäre, aber genau das ist es, was in letzter Zeit immer mehr und mehr Männer in angenehmer Weise in meine Nähe führt. Solange ich mehr oder weniger Panik geschoben hatte, jetzt in meinem Alter "übrig zu bleiben", mieden sie mich, als ob ich die Pest gehabt hätte. Jetzt, wo ich es entspannt und locker sehe, kommen sie immer öfter und überraschender zu Besuch ins Himmelreich des Ortes, in dem die Götter Schach spielen :-)

Jeder echte Herzenswunsch wird auch erfüllt - Allerdings werden halbherzige "Bestellungen" einfach ignoriert

In Zusammenhang mit Wünschen und "Bestellungen beim Universum" sind, meiner Erfahrung nach, eigentlich nur zwei Punkte wirklich wichtig:

  • ich muss es mir vorstellen können, dass es passieren könnte
  • es dürfen keine hindernden Glaubenssätze dagegen sprechen

Das klingt jetzt vielleicht auf den ersten Blick ganz einfach und simpel, aber in Wirklichkeit steckt da sehr viel mehr dahinter, was auf den ersten Blick absolut nicht zu erkennen ist.

Ich muss es mir vorstellen können, dass es passieren könnte.

Eine einfache Visualisierung ist oftmals viel zu wenig, zumindest bei mir und auch bei den meisten Menschen, mit denen ich "arbeite". Meist ist das Mindeste, dass eine wirklich überzeugende "Bestellung" abgegeben werden kann, auch das Gefühl, welches dabei sein wird, sobald das Ziel erreicht ist.

Vielleicht ist es auch nur mein Thema und das jener Personen, die mich um Unterstützung ersuchen, ich möchte nicht behaupten, dass es für jeden Menschen gültig ist, aber was ich gerne möchte, ist, meinen Mitlesern hier zu sagen: "Wenn einmal etwas nicht und nicht "geliefert" wird, vielleicht versucht ihr es doch mal mit meiner Methode."

Konkret, das mit meinem Haus war total einfach, das mit dem Knusperhäuschen zieht sich jetzt schon über ein Jahrzehnt hin, weil eigentlich hatte ich es mir damals schon, als wir hier einzogen, "bestellt", aber da das Geld immer knapp war, konnte ich mir auch nie wirklich vorstellen, dass es mir gehören könnte.

Und ich wollte auch ein 5. Buch schreiben, welches ein Bestseller werden wird, aber ich wusste auch den Schluss nicht. Ich habe zwar zwischenzeitlich eine Ahnung, wie der Roman enden wird, aber ganz ist es trotzdem noch nicht fassbar.

Es gibt also noch einige Baustellen in meinem Leben, welche noch in Arbeit sind, wo ich zwar sicher weiß, dass sie realisiert werden können und werden, aber solange ich persönlich noch keine wirkliche Vorstellung davon hatte, dass es geschehen könnte, behinderte ich mich selbst an der Lieferung. Ich weiß das und ich arbeite dran ;-)

Es dürfen keine hindernden Glaubenssätze dagegen sprechen

Da kommen wir jetzt wieder zu unserem Eisberg. Wenn Sie sich meine vorige Aussage durchlesen und irgendwie überhaupt nicht verstehen, was ich damit sagen möchte: Kein Problem, es ist mein ureigenster Glaubenssatz, der mich daran hindert, es mir einfach machen zu dürfen.

Auch das weiß ich und darum lerne ich seit einiger Zeit, einerseits diesen meinen Glaubenssatz aufzulösen und umzudrehen und andererseits auch, mir immer öfter zu erlauben, mir selbst zuzugestehen, dass das Leben ganz einfach, lustvoll und spannend sein darf.

Ich hatte 2008 meine letzte Scheidung, nicht bisher letzte, sondern endgültig letzte ;-) Dabei übernahm ich das Haus und den Kredit und hatte danach noch einige Probleme mit Versicherungen, was dann darin endete, dass ich mir zusätzlich zu meiner Selbstständigkeit einen unselbstständigen Job suchte und auch fand.

Nach einem Jahr wurde ich gekündigt, ich geb es zu, unerwartet und überraschend. Mir war bewusst, dass ich dort nicht ewig sein werde, aber ich ging davon aus, dass ich zumindest bis Ende des Jahres beschäftigt bin. Danach gab es dann noch viel heftigere finanzielle Probleme als je zuvor.

Aber es war meine Zeit des echten Lernens.

Letztendlich verlor ich alles - außer "meinem" Haus. Sogar mit dem Auto wurde ich in einen Unfall verwickelt und es war letztendlich Schrott und kostete noch zusätzliches Geld. Vor einem Jahr war ich ganz unten, nach 15 Jahren Selbstständigkeit bekomme ich seither Notstand, was nicht ganz so arg ist wie Hartz IV, aber so wesentlich besser dann doch auch nicht.

Ich habe nach 15-jähriger Selbstständigkeit diese komplett aufgegeben und mich in mein Häuschen zurückgezogen, hab mir einige kleinere Krankheiten eingefangen, die mich einige Zeit außer Gefecht setzten, aber mir endlich die Ruhe gaben, mich neu zu sortieren.

Denn da ist mein Traum vom Knusperhäuschen hinter meinem Grundstück und von meinem Romanbestseller und von daher kann ich nicht aufgeben. Ich habe mir eine Auszeit gegönnt, um zu neuen Kräften zu gelangen und ich habe mich von einem MLM-System finden lassen, welches mich fasziniert.

Und ich habe noch ein drittes Ziel hinzugenommen, ich werde heuer noch das Schwert der Führungsposition des Diamanten bekommen. Keine Ahnung, wie ich das schaffen kann, aber es ist ganz tief drinnen in mir ein zustimmendes Gefühl, dass es möglich ist.

Und durch dieses Gefühl, das Schwert in Händen zu halten, wird es auf einmal auch ganz easy, letztendlich dann auch das Grundstück samt Haus aufzukaufen und in Ruhe den Romanbestseller zu schreiben.

Ich hatte über Jahre hinweg eine Vision, einen Traum, aber jetzt spüre ich, dass es irgendwie machbar ist. Ich habe noch immer keine Ahnung vom konkreten Weg dort hin, aber ich kann endlich die Endsituation mit allen Sinnen wahrnehmen, so wie es damals für mich auch absolut klar war, dass mich mein Haus finden wird.

Ich hoffe, dass ich einen kleinen Eindruck davon vermitteln hab können, worum es mir in meinem Leben und meiner Arbeit geht, dieses Feuer in einem selbst wieder zu entfachen, die Glut neu zum Lodern zu bringen. Nachdem ich selbst schon fast erloschen war, hab ich jetzt den richtigen Funken wiedererlangt, der mich zum Brennen bringt und ich wünsche allen Menschen, dass sie das auch von sich sagen können.

Autor seit 4 Jahren
12 Seiten
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