Bademantel aus weißem Frottee – der Klassiker

Natürlich muss er nicht unbedingt weiß sein, aber diese Farbe ist für Bademäntel besonders beliebt. Vielleicht weil man damit Sauberkeit und Aufgeräumtheit assoziiert. Ein Bademantel, der seinem Zweck entsprechend verwendet wird, sollte aus reiner Baumwolle bestehen, denn dieser Stoff saugt Feuchtigkeit besonders gut auf. Er sollte auch nicht zu knapp geschnitten sein, damit man sich nach dem Bad auf dem Sofa so richtig gemütlich hineinkuscheln kann. Je flauschiger er ist, also je höher die Schlingen, aus denen der Frotteestoff besteht, umso besser wärmt er.

Nichts für jeden Tag: Negligé in Rot mit Spitze

Das gegenteilige Extrem zum bequemen Schlabberlook haben wir bei diesem exquisiten Negligé vor uns. Von Wärmen kann hier keine Rede sein, und bequem ist es höchstens im Sommer. Aber auch so ein Kleidungsstück hat seine Vorzüge und seine Berechtigung. Zu bestimmten Gelegenheiten ist es einfach unersetzlich. Außerdem zeigt es deutlich, woher das Negligé seinen Namen hat. Übersetzt bedeutet es ungefähr "Das kann man vernachlässigen", ist also fast so gut wie gar nichts an …

Vom Schlafrock zum Kimono

In älteren Romanen taucht der Morgenmantel häufig unter dem Namen Schlafrock auf. Offenbar war es ganz normal, dass man einige Stunden am Morgen oder Abend in diesem bequemen Kleidungsstück verbrachte. Man hatte ja auch Dienstboten, brauchte also nicht selbst die Tür zu öffnen, wenn es klingelte, und konnte sich bei Bedarf verleugnen lassen.

In gehobenen Haushalten waren diese Schlafröcke keinesfalls unansehnlich und schlabberig, sondern es gab auch wahre Prunkstücke aus kostbarem Atlas oder Brokat. Dieser vergangenen Prachtentfaltung kommen heute vielleicht am ehesten die aus Japan importierten Kimonos nahe. Hier haben wir einen Herrenkimono im zweifarbigen Wendedesign mit aufgesticktem Drachen-Motiv, der in verschiedenen Farbkombinationen erhältlich ist. Na, wenn das nicht das Selbstbewusstsein fördert!

Festliche Roben für zu Hause

Im historischen Japan waren Kimonos keine reine Hauskleidung, sondern die traditionelle Oberbekleidung sowohl für Männer als auch für Frauen. Noch heute werden sie dort zu besonderen Anlässen wie etwa einer Hochzeit oder einer feierlichen Teezeremonie getragen. Im Alltag hat die westliche Mode jedoch die Kimonos verdrängt.

Ein original japanischer Kimono besteht aus kostbarem handgewebten Stoff, erfordert viele einzelne Zubehörteile, ist sehr umständlich anzuziehen und für Normalverdiener unerschwinglich teuer. Was wir im Westen unter einem Kimono verstehen, ist also der traditionellen Form nur mehr oder weniger getreu nachempfunden. Die meisten Kimonos, die als Morgenmantel getragen werden, bestehen aus Synthetik, vereinzelt sind aber auch Modelle aus reiner Seide zu finden. Doch auch diese vereinfachten Kimonos wirken durch ihren edlen Glanz und die exotischen und farbenfrohen Drucke aufwändig und wertvoll. Dazu tragen auch die voluminösen Ärmel bei, die die authentischeren Modelle auszeichnen. Versteht man es, sie mit der richtigen Haltung zu tragen, so macht man auch in der Freizeit zu Hause stets eine gute Figur.

Passende Accessoires

Stilechtes Zubehör zum Kimono im Japan-Stil sind dicke Sandalen aus Reisstroh und Tabi-Socken mit Extra-Tasche für die große Zehe.

Federspiel, am 27.09.2013
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Bildquelle:
Anika Lehnert / pixelio.de (Nachthemden aus reiner Seide)
Otto Wenninger / pixelio.de (Seidenwäsche für den Mann)
Dietmar Meinert / pixelio.de (Warme Winter-Unterwäsche hilft gegen ständiges Frösteln)

Autor seit 6 Jahren
55 Seiten
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