Sonnenaufgang

Sonnenaufgang (Bild: http://swartkijken.nl/)

Langfristig wertschätzen

Naturbilder haben schon viele überrascht durch auffällige Schönheit. Auch weniger an der Natur interessierten sind doch häufig gefesselt durch die Bilder. Digitale Kameras haben große Möglichkeiten die schönsten Bilder zu machen und Makrofotografen zaubern deshalb Details hervor, die schon wenigen vorher wahrgenommen haben. Manche Naturbilder haben die Betrachter näher zum Verständnis der Bedürftigkeit für Naturschutz gebracht. Nur was man kennt wird man langfristig wertschätzen.

Einwirkung des Menschen

Naturfotografie, im sehr engen Sinn, lässt keine Aufnahmen zu, die Einwirkung des Menschen zeigen. Dies gilt zum Beispiel für eine Berglandschaft mit Bauernhaus oder Gipfelkreuz. Auch Bilder auf denen Menschen abgebildet sind, und zum Beispiel kultivierte Pflanzen, sind mit der strengen Definition des Begriffs Naturfotografie nicht erlaubt. Aber wichtiger als anhalten zur strengen Definition, ist das respektieren der Naturschutzregeln.

Nicht jedes Bild zu machen

Naturfotografie darf niemals eingreifen in die Lebensräume und Habitate der Tiere. Naturfotografen müssen Verantwortung nehmen für die Natur. Die Grenzen hierfür wahrleisten immer den Schutz der Arten und Lebensräume. Mit dem Fotografieren einer wunderschönen Landschaft kann man die Natur nicht schaden. Das Fotografieren von Tieren ist eine andere Sache. Jedes Bild machen was man will, ist darum nicht immer möglich.

Natur - Tiere

Natur - Tiere (Bild: Margo Dierick)

Respekt für die Natur

Leider wird das Fotografieren nicht durch jeder auf respektvolle Weise gemacht. Aber ein guter Naturfotograf ist interessiert an der Wissenschaft der Natur und der Ökologie und speziell das Verhalten der Tiere in ihrer Umgebung. Nur mit diesem Wissen kann man über verantwortliche Naturfotografie sprechen.

Natur - Tiere

Natur - Tiere (Bild: http://swartkijken.nl/)

Zehn Goldene Regeln für verantwortliche Naturfotografie sind:

1. Tiere und Pflanzen nur in ihrem eigenen Lebensraum fotografieren. 

2. Tiere nicht stören oder anfassen. 

3. Tiere nicht locken oder Nahrung anbieten um ein Bild in der Nähe zu machen.

4. Ein Vogelnest nur fotografieren wenn es die Vögel nicht stört. 

5. Einen angemessenen Abstand halten bei der Aufnahme. 

6. Lernen über die Natur und die Ökologie der Arten. 

7. Naturfotos sollten nicht manipuliert werden. 

8. Die Natur darf kein Schaden bekommen. 

9. Keine verbotenen Gelände betreten. 

10. Keine Abfälle hinterlassen.

Flamingo

Flamingo (Bild: Margo Dierick)

Naturfotografie eine geliebte Beschäftigung

Zusätzlich zu diesen zehn Regeln, gibt es auch andere Verhaltensregeln, die zu tun haben mit Naturschutz. Zum Beispiel keine Zweige schneiden um ein Objekt näher zu treten, oder Blumen, Pflanzen und Sträucher an ihr Wachsen zerstören. Unverschämt wäre es auch, wenn man Pflanzen ausreißt, um ein Bild zu machen. Alle ganz normale Naturschutzregeln sind sicher für einen Naturfotografen anzuhalten, mit vollem Respekt für die Tiere, und ihre natürliche Lebensräume und Habitaten. Auf diese Weise die Natur in Bildern festlegen, gibt viel Freude und ist nicht nur für Fachleute, aber auch für manche Hobbyfotografen eine geliebte Beschäftigung.

 

Landschaft

Landschaft (Bild: http://swartkijken.nl/)

Autor seit 5 Jahren
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