Was und wie wurde im Navi Test 2014 von Stiftung Warentest getestet?

Die Stiftung Warentest untersuchte zwölf Geräte mit drei unterschiedlichen Displaygrößen (siehe unten bei Testergebnissen). Abwertungen gab es gleitend, das heißt, wenn in einem der untersuchten Punkte eine deutlich schlechtere Note vergeben wurde, beeinflusste das nur relational und oft nur geringfügig das Gesamtergebnis. Wie die Stiftung Warentest Abwertungen vornimmt, hängt vom Gegenstand eines Tests ab. Bei sicherheitskritischen Anwendungen können sich einzelne Abwertungen sehr deutlich auf das Gesamtergebnis auswirken, so etwas stellten die Warentester bei den Navigationsgeräten offensichtlich nicht fest.

Bewertet wurden die Handhabung inklusive Gebrauchsanleitung, Einbau und Zusatzfeatures wie die Sprachsteuerung, das Display, die Akkulaufzeit und nicht zuletzt die Karten­aktualisierungen. Hierzu wurden die im Navi Test 2014 untersuchten Geräte mit Exemplaren derselben Marke - möglichst das Vorgängermodell in gerader Linie - verglichen, die seit einem Jahr auf dem Markt sind. Daran ließ sich gut feststellen, um wie vieles das Kartenmaterial der jüngsten Navis wirklich aktueller geworden ist. Zweitens wurden die etwas älteren Geräte auf einem PC mit Windows 7 aktualisiert. Die Tester luden vom Anbieter das Kartenupdate herunter und übertrugen es per USB auf das Navi - ein Vorgang, den ein Autofahrer bequem nach Feierabend erledigen kann. Bei diesem Vorgang interessierte die Tester der Aufwand inklusive Registrierung und Softwareinstallation.

Testsieger des Navigationsgeräte Test 2014

Die Ergebnisse teilen sich in diejenigen für 5″, 4,3″ und 6 -7″ Navis.

5″ Navis:

  • Platz 1: TomTom Start 25 M Europe Traffic mit "gut" (1,9)
  • Platz 2: Garmin Nüvi 3597 LMT mit "gut" (2,1)
  • Platz 3: BeckerReady 50 LMU Plus mit "gut" (2,2)


Am schlechtesten schnitt hier das Falk Neo 520 LMU mit "befriedigend" (2,6) ab.

4,3″ Navis

  • Platz 1: Tomtom Start 20 M Europe Traffi­c mit "gut" (2,0)
  • Platz 2: Garmin Nüvi 2497LMT mit "gut" (2,2)
  • Platz 3: Tomtom Go 400 mit "gut" (2,4)


6 -7″ Navis

  • Platz 1: Becker Ready 70 LMU mit "gut" (2,0)
  • Platz 2: Garmin Nüvi 2797LMT mit "gut" (2,2)
  • Platz 3: Tomtom Go 6000 mit "gut" (2,3)

Fazit des Navi Test 2014

Die Platzhirsche bei den Navigationsgeräten sind Tomtom, Garmin und Becker, sie punkten mit Top-Geräten zu günstigen Preisen und vor allem einem wichtigen Merkmal: den lebenslangen Kartenupdates oder auch einer Community der Autofahrer, die sich gegenseitig die aktuellsten Änderungen im Straßenverkehr mitteilen. Darauf kommt es heute an, gerade Pendler und alle anderen, die das Auto täglich für den Beruf brauchen, sollten darauf nicht mehr verzichten. Auf navigationsgeraete-test.org erfahren Sie übrigens welche Navis lebenslange Updates enthalten.

Das Kartenmaterial eines Navis und dessen Aktualisierungen sind das A und O, alle anderen Elemente wie die Handhabung und selbst das Display gehören eher zur Peripherie. Allerdings erhöht natürlich ein Bedienkomfort wie die Sprach­eingabe ganz erheblich die Verkehrssicherheit, auch darauf sollten also die Autofahrer achten. Das erscheint den Warentestern sogar etwas wichtiger als immer feinfühligere Touchscreens, denn der Autofahrer sollte die Hände am Lenkrad und den Blick auf die Straße gerichtet halten. Ein Navi, das alles ansagt und sich außerdem mit der Stimme steuern lässt, ist daher die größte Hilfe, die sich denken lässt.

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