Wie funktioniert die Blut Gerinnung?

Die Blut Gerinnung besteht aus einer Kaskade die dreizehn Faktoren enthält. Fehlt eines dieser Teilchen, ist eine Blutgerinnungs Störung vorhanden.

Die Blut Gerinnung setzt sich aus einem inneren Teil, dem Intrinsic Faktor, der über viele Faktoren aktiviert wird und bei kleineren Verletzungen eingesetzt wird, einem äußeren Faktor, dem Extrinsic Faktor, der nur über eine Stufe und bei großen Verletzungen aktiviert wird und über eine gemeinsame Endstrecke zusammen, die über Acetylsalizylsäure wirkt - zusammen.

Bei manchen Erkrankungen, die die Gefäße, das Herz oder / und das Gehrin betreffen, kann es medizinisch notwendig werden eine Störung medizinisch bewusst zu verursachen, bzw. einzuleiten. Dazu gibt es pharmazeutisch hergestellte wirksame Medikamente.

Welche Pflanzen können Blut verdünnende Eigenschaften haben und welche Risiken können sie bergen?

Mädesüß - Spirea ulmariaHier gibt es zum Beispiel die Kumarin und die Acetylsalizylsäure haltigen Pflanzen, die von Interesse sind. Entsprechende Medikamente, die in der Medizin verwendet werden, sind unter anderem Kumarin Derivate (das bedeutet, dass es ein Abkömmling dieses Wirkstoffes ist) und Acetylsäure haltige Medikamente.

 

 

Essbare Pflanzen, die über entsprechende Eigenschaften verfügen können sind:

Ingwer (Zingiber officinale)                                                                                                              Der Ingwer gilt als scharf würzige Pflanze, die das Immunsystem stärken und bei Erkältungskrankheiten, sowie Übelkeit und Appetitmangel eingesetzt werden kann. Es werden ihm anti bakterielle Eigenschaften nachgesagt. Häufige Anwendung in der Küche findet sich bei asiatischen Gerichten.

Lapachorinde (Pau d'Arco)                                                                                                        Lapacho ist eine Baumrinde, der eine das Immunsystem stärkende, antibiotische (gegen Bakterien), antivirale (gegen Viren) und antimykotische (gegen Pilze) Wirkung nachgesagt wird. Da es eine Rindenzubereitung als Tee darstellt, sollten die Zutaten gekocht werden und anschließend mindestens 15 Minuten zugedeckt ziehen.                                                                              

Waldmeister (Gallium odoratum)
Der Waldmeister ist eine Kumarin haltige Pflanze, der eine positive Wirkung bei Kopfschmerzen und Unruhezustände nachgesagt wird. Bekannt ist sie auch unter anderem durch ihre in der Küche genutzte Zubereitung als Mai Bowle.

Zimt (Cinnamomum Zeylandicum)                                                                                                   Der Zimt gilt bei uns als weihnachtliches Gewürz. In den warmen Ländern in denen er gedeiht, wird er ganzjährig für verschieden Zwecke genutzt.Er ist ebenfalls Kumarin haltig. Medizinisch wird ihm eine Immunstärkung und Senkung des Blutzuckerspiegels nachgesagt.

Mädesüß (Spirea ulmaria)                                                                                                             Die Mädesüß ist eine Spierstaude und wächst auf feuchtem Boden überall in Europa. Im Englische wird sie als "Meadow sweet" bezeichnet, was auf ihren medizinischen wirkenden Geruch zurück zu führen ist, der sie unverkennbar macht. Enthalten in ihr ist Acetylsalizylsäure, womit sie ein sanftes Schmerz - und Fieber senkendes Mittel darstellen soll.                                                                                                                                                                                                                             und Weidenrinde (Salicis alba Cortex)                                                                                        Die Weidenrinde verfügt Medizinisch über ähnliche Eigenschaften in ihrer Wirkung wie die Mädesüß.

 

Der blutverdünnende Effekt der Pflanzen kann durchaus auch ein Risiko darstellen und zwar dann, wenn jemand bereits Blutgerinnungs hemmende Präparate (diese werden als Antikoagulantien bezeichnet) vom Arzt verschrieben bekommen hat und einnimmt und zusätzlich diese Pflanzen verzehrt.

Im schlimmsten Falle kann es zu Wechselwirkungen zwischen dem jeweiligen Präparat und den Pflanzen Wirkstoffen kommen.

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Eifelkräuter-Hohes Venn

Vennhexe, am 16.06.2012
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