Pilates als ganzheitliches Körpertraining ist ideal als Fitnessprogramm in der Schwangerschaft geeignet. Denn vor allem in dieser Zeit werden die Muskeln besonders strapaziert. So werden die Bauchmuskeln durch das Baby, welches in den schönsten 9 Monaten einer Frau immer größer wird, gedehnt. In der Regel erschlafft auch das gesamte Gewebe rund um den Bauch. Hinzu kommt der ständige und enorme Druck auch die Beckenmodenmuskulatur, wodurch diese immer tiefer in das Becken gedrückt wird.

Bildquellenangabe: Gerd Altmann / pixelio.de

Es gibt zahlreiche Frauen, denen es in der Schwangerschaft schwer fällt, die Beckenbodenmuskulatur anzuspannen, oft kommt es dadurch auch zur sogenannten Stressinkontinenz. Davon einmal angesehen sind viele Schwangere auch von starken Rücken- und Beckenschmerzen betroffen. Wenn hier nichts unternommen wird, kann diese einmalige und unvergessliche Zeit einer Schwangerschaft schnell zur Last werden.

Die Vorteile von Pilates in der Schwangerschaft

Um den Körper entgegenzukommen und die Beschwerden zu minimieren lässt sich an dieser Stelle Pilates in der Schwangerschaft empfehlen. Denn die Pilates-Trainingsmethoden greifen besonders an der Bauch- und Beckenbodenmuskulatur. Außerdem kann Pilates in der Schwangerschaft oft im Vierfüßlerstand ausgeübt werden. Der Vierfüßlerstand hat wiederum den Vorteil, dass in dieser Position der Stress aus dem Rücken- und Beckenbodenbereich viel besser abgeleitet werden kann. Pilates in der Schwangerschaft kann sogar den Vorteil haben, dass das Baby durch die Ausübung des Trainings in den letzten Schwangerschaftswochen besser in seine Geburtslage rückt. Im Übrigen werden durch Pilates in der Schwangerschaft sowohl die werdende Mutter als auch das Ungeborene bestens mit Sauerstoff versorgt. Des Weiteren trägt das Training dazu bei, Wassereinlagerungen während der Schwangerschaft zu mindern, oder gar ganz zu verdrängen.

Außerdem wirkt sich Pilates in der Schwangerschaft positiv auf den Geburtsvorgang aus. Zeitgleich sinkt das Risiko für Komplikationen während der Geburt. Verantwortlich hierfür ist in der Regel die gekräftigte Bauch- und Beckenbodenmuskulatur.

Wichtig Info zum Thema Pilates in der Schwangerschaft

Bevor eine Frau sich jedoch dazu entschließt, Pilates in der Schwangerschaft auszuüben, sollte unbedingt der behandelnde Arzt oder die Hebamme gefragt werden. Außerdem dürfen während des Trainings nicht die geraden Bauchmuskeln beansprucht werden, wie es etwa bei Sit-ups der Fall wäre. Denn bei diesen Übungen wird die Bauchdecke verkürzt und der Unterleib zusammengepresst. Des Weiteren sollten Übungen auf dem Rücken ausschließlich bis zum sechsten Schwangerschaftmonat stattfinden.

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