Rund 25 Prozent der Deutschen haben schon einmal Ohrgeräusche erlebt

Ohrgeräusche fallen medizinisch unter den Begriff Tinnitus. Dabei handelt es sich um keine eigenständige Erkrankung, sondern lediglich um ein Symptom. Bei den Ohrgeräuschen lkönnen unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen. Tinnitus kommt aus dem lateinischen und bedeutet übersetzt soviel wie Klingeln oder Läuten. Man schätzt, dass rund 25 Prozent der Deutschen dieses Ohrensausen kennen. Lediglich bei einem Bruchteil bleibt es bei einem dauerhaften Ohrgeräusch. Nicht nur Rauschen im Ohr wird als Symptom angegeben. Die Wahrnehmung eines Tinnitus kann ganz unterschiedlich sein. Einige klagen unter sehr hohen Pfeif- oder Piepstönen, oft wird er auch als ein Zischen oder Brummen beschrieben. Über eines klagen aber alle chronischen Tinnitus-Patienten, nämlich darüber, dass sie dieses Geräusch manchmal zur Verzweiflung bringt, besonders dann, wenn diese Töne eine stärkere Intensität aufweisen. Mitunter klagen Betroffene über so starke Geräuschempfindungen, als würde ein Zug an ihnen vorbeifahren, oder sie den ganzen Tag neben einer Bohrmaschine stehen.

Für die meisten Patienten besteht jedoch Hoffnung, dass sich der Tinnitus behandeln lässt, auch wenn sie bereits jahrelang unter Ohrensausen oder Rauschen leiden, kann sich noch eine Besserung einstellen. Neue Ansätze sind in einer Musiktherapie zu erkennen, die von einer Erfolgsquote von 75 Prozent ausgeht. Doch wie kommt es eigentlich zu diesen Symptomen?

Die Ursache können Erkrankungen im Ohr selbst sein, die durch Entzündungen oder Lärmeinwirkung hervorgerufen wurden. Aber auch starke Belastungen und Stress können das Rauschen im Ohr auslösen. Weitere Gründe für Ohrgeräusche stehen in Verbindung  mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, HWS-Problemen oder Störungen im Kiefergelenk. Auch  einige Medikamente weisen auf diese mögliche Nebenwirkung hin.

Bei ersten Anzeichen von Rauschen im Ohr keine Scheu zeigen und den HNO-Arzt aufsuchen

Wenn Sie Ohrgeräusche feststellen, sollten Sie der Ursache schnellstens auf den Grund gehen. Die erste Anlaufstelle ist für Sie der HNO-Arzt. Denn in einem akuten Stadium wird wahrscheinlich sofort eine medikamentöse Behandlung eingeleitet, um einen chronischen Tinnitus möglichst zu verhindern.

Schlägt die Akutbehandlung nicht an, sind weitere Behandlungsmaßnahmen erforderlich. Autogenes Training, progressive Muskelrelation, sowie Körpertherapien stehen ganz oben auf der Liste. Ebenso wird Ihnen vermutlich vorgeschlagen, einen Arzt für psychsomatische Medizin aufzusuchen. Viele Fragen sind sicherlich in diesem Artikel noch offen geblieben, die Ihnen die Internet-Präsenz der Deutschen Tinnitus Liga e. V. besser beantworten kann.

Wie hoch ist Ihr Vitamin-D-Spiegel?

Ein Tinnitus kann auch aus einem zu geringen Vitamin-D-Spiegel resultieren. Durch den Mangel zeigen sich viele Krankheitssymptome, die oft nicht hiermit in Verbindung gebracht werden, weil Ärzte sich mit Vitamin-D-Thematik nicht beschäftigen. Lesen Sie hierzu einmal die interessanten Meinungen von Amazon-Kunden, die vielfach Hilfe durch dieses Buch fanden.

Hoffnung besteht durch eine spezielle Musik-Therapie

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel kann den fachkundigen Rat eines Arztes oder Apothekers nicht ersetzen!

Text © Edelgard Kleefisch

Elli, am 02.02.2013
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