Rezept für Pasteis de Nata

Zutaten: 300 g fertiger Blätterteig, 300 g Zucker, 250 ml Milch, 50 g Mehl, 250 ml Wasser, 6 Eigelbe, Zimtpulver, kleine Förmchen

Zubereitung: Das Mehl zusammen mit dem Zucker, dem Wasser und der Milch in einen kleinen Topf geben. Alles gut verrühren. Auf kleiner Flamme langsam erhitzen und hin und wieder umrühren (Tipp: so wenig wie möglich umrühren!), bis der Topfinhalt dicker wird. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. In einer Rührschüssel die Eigelbe vermixen und anschließend nach und nach unter die restliche Masse mischen, dabei ständig umrühren. Den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Blätterteig auslegen und mit einer Tasse an die Größe der Förmchen angepasste Teigkreise ausstechen. Diese kleinen Förmchen mit Olivenöl oder weicher Butter ausstreichen und dann alle mit Blätterteig auskleiden, dabei vorsichtig mit den Fingern nachhelfen. Überhängende Teigränder abschneiden und mit einem Suppenlöffel die vorbereitete Füllung gleichmäßig in die Förmchen verteilen. Dann die mit Teig und Füllung aufgefüllten Förmchen auf einem Backblech in den Ofen schieben für ungefähr 35 Minuten. Danach aus dem Ofen nehmen und mit einigen Spritzern Wasser besprenkeln, leicht abkühlen lassen und aus den Förmchen nehmen. Mit Zimtpulver bestreut servieren.

Wer möchte, kann anstelle kleiner Pasteis de Nata auch eine einzige große herstellen.

Rezept für Pastel de Nata Gigante

Zutaten: 1 Packung fertiger Blätterteig, 200 ml süße Sahne, 50 ml Milch, 7 Eigelbe, 1 TL Maisstärke, 100 g Zucker, Puderzucker und Zimt, Vanillearoma

Zubereitung: eine Tarteform mit Margarine ausstreichen und anschließend mit Backpapier auslegen, dieses Papier mit den Fingern leicht andrücken und danach auch nochmal mit Margarine bestreichen. Dann das alles mit dem gekauften Blätterteig auslegen und mit einer Gabel Löcher hineinstechen, damit er später gut gebacken wird. Anschließend die Füllung zubereiten: die 7 Eigelbe mit einem elektrischen Rührgerät gut mit dem Zucker verrühren. Danach die Sahne zugeben. Die Maisstärke mit etwas Milch anrühren und dann zusammen mit der restlichen Milch zugeben. Alles sehr gut miteinander verrühren und dann auf kleiner Flamme langsam zum Kochen bringen ohne jemals mit dem Rühren aufzuhören. Vom Ofen nehmen, alles noch einmal mit einem Rührgerät gut durchrühren damit eine einheitliche Masse entsteht, abkühlen lassen und in die mit dem Blätterteig ausgelegte Tarteform füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 25 Minuten lang backen, dabei aufpassen, dass die Oberfläche nicht verbrennt. Den Pastel de Nata warm servieren und davor noch mit Puderzucker und Zimt bestreuen.

Rezept für Tarte de Natas (Sahnekuchen)

Zutaten: 1 Dose gezuckerte Kondensmilch, 3 Päckchen Sahne, 5 Blatt Gelatine, eine Packung einfacher Butterkekse.

Zubereitung: die Sahne vor der Zubereitung der Tarte de Natas mindestens 24 Stunden lang im Kühlschrank kühlen stellen. Dann in einem tiefen Teller die 5 Blatt Gelatine mit etwas kaltem Wasser einweichen. Die Dose gezuckerte Kondensmilch öffnen und 4 oder 5 TL davon abschöpfen für andere Verwendung (in den Kaffee oder Tee?), da nicht die ganze Dose benötigt wird. Danach die Kondensmilch in einem Wasserbad langsam erhitzen, bis sie heiß ist und die eingeweichten Gelatineblätter zugeben. Alles gut miteinander vermischen (am besten mit einem Schneebesen) und danach etwas abkühlen lassen. Die Sahne steif schlagen und die Sahne dann zu der Dosenmilch-Gelatine-Mischung geben und gut unterrühren. Jetzt die Kekse zerkleinern. Man kann das sicherlich mit einer Küchenmaschine schnell und schön machen oder wie in Portugal per Handarbeit: die Kekse mit den Fingern etwas zerkleinern, dann in einen Beutel füllen und mit einer Teigrolle so lange darüber rollen bis sie klein genug sind. Nicht so klein wie Semmelbrösel, es dürfen schon noch kleine Stückchen erkennbar sein. Anschließend in eine runde Form einen Teil dieser Kekskrümel auf den Boden streuen und die vorbereitete Kuchenmasse darauf gleichmäßig verteilen. Die Tarte de Natas in den Kühlschrank verstauen und wenn sie schon etwas fest geworden ist, die übrigen Keksstückchen großzügig obendrauf streuen. Wieder in den Kühlschrank stellen und warten, bis die Tarte de Natas schnittfest geworden ist (das dauert einige wenige Stunden). Vor dem Genießen am besten die Tarte bei Zimmertemperatur etwas aufwärmen lassen. Oder aber wer es gerne kalt mag, diesen Sahnekuchen kann man auch prima einfrieren und dann entweder als Art Eis verspeisen oder angetaut semi-frio.

Rezept für Folhada de maçã (Blätterteig-Apfeltaschen)

Zutaten: 3 EL brauner Zucker, 2 säuerliche Äpfel, 1 TL Zimtpulver, 1 EL Portwein, eine Packung fertiger Blätterteig.

Zubereitung: Die Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. Zusammen mit etwas Wasser und mit dem Zimt und Zucker in einem kleinen Topf eine halbe Stunde lang köcheln lassen. Danach mit einem Zauberstab vermixen, um ein Püree zu erhalten. Den Portwein zugeben. Auf einer sauberen Arbeitsfläche den Blätterteig auslegen und mit einer großen Tasse runde Teigstücke ausstechen. Diese knapp zur Hälfte mit dem Apfelpüree füllen und dann zuklappen, mit den Fingern die Ränder überall gut zusammenpressen. Als Dekoration mit einer Gabel Streifen auf der Oberfläche ziehen und im vorgeheizten Backofen 20 Min. lang backen.

Wenn es schneller gehen soll, hier kommt die Expressversion: man nimmt eine Packung fertigen Blätterteig, legt diesen in eine Backform, schält und entkernt 3 Äpfel, schneidet sie in Spalten und belegt den Teig damit, überstehender Teigrand kann einfach nach innen geklappt werden als Deckel. Danach nur noch mit Zimtpulver und Zucker bestreuen und ab in den bei 180 Grad vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten. Man erhält zwar keine Blätterteig-Apfeltaschen, aber dafür einen Blätterteig-Apfelkuchen (Tarte de maçã) mit ähnlichem Geschmack.

Und nun: Bom Apetite!

Autor seit 8 Jahren
101 Seiten
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