Stau auf der A661 bei Offenbach ...

Stau auf der A661 bei Offenbach Kaiserlei (Bild: tacker / Flickr)

1. Autofahren ist zu teuer

Autofahren wird immer teurer. Doch wissen Sie eigentlich, wie viel Sie im Monat wirklich für Ihren PKW ausgeben? Wenn Benzin, Versicherungen, Wertverlust und Betriebskosten zusammengerechnet werden, wundern sich die meisten Autofahrer doch sehr. Der ADAC hat erst kürzlich ausgerechnet, was ein Auto im Monat ungefähr kostet. Das ist natürlich abhängig vom Fahrzeugmodell, in der Berechnung wurden 1200 Modelle berücksichtigt.

Erschreckend: Wer ca. 15.000 km im Jahr mit einem 3-er BMW fährt, hat Kosten von bis zu 953 Euro im Monat. Bei dieser Berechnung sind natürlich die Benzinkosten und der Wertverlust des Wagens eingerechnet.

Zum Vergleich: Ein Monatsticket für den öffentlichen Nahverkehr kostet in den meisten Städten innerhalb des Stadtgebietes um die 50-60 Euro. Wer im größten Bundesland NRW wohnt, kann mit einem Monatsticket der Preisstufe E für 160-220 Euro sogar im ganzen Bundesland fahren, so oft und so viel er möchte. Am Wochenende und am Abend dürfen sogar weitere Personen mitgenommen werden und an vielen Bahnhöfen stehen kostenlose oder vergünstigte Leihfahrräder für die Weiterfahrt bereit. Für Senioren und Jugendliche gibt es entsprechend reduzierte Tickets.

Für Vielfahrer interessant ist die BahnCard 100, für um die 4000 Euro im Jahr fahren Sie mit dieser Karte durch ganz Deutschland, mit jedem Zug und so oft Sie wollen.

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Wer auf das Auto verzichtet, nimmt ab und an ein Taxi oder nutzt Carsharing

Je nach Wohnort sparen Sie ohne Auto also mehrere hundert Euro im Monat. Wenn Sie der Meinung sind, dass ein Auto doch einen wesentlichen Komfortvorteil biete, sollten Sie bedenken, dass Sie sich für das gesparte Geld auch zusätzliche Taxifahrten leisten können. Im internationalen Vergleich sind Taxis zwar in Deutschland teuer, trotzdem sind mehrere Taxifahrten im Monat problemlos bezahlbar, wenn auf das eigene Auto verzichtet wird.

Auch Carsharing hat sich zunehmend zu einer interessanten Alternative in den Großstädten entwickelt. Einmal angemeldet, können Sie über eine App freie Fahrzeuge in Ihrem Stadtgebiet finden. Sie steigen ein und zahlen für jede Minute, die Sie wirklich gefahren sind. Nach Fahrtende wird das Auto ganz einfach am Zielort abgestellt, bis der nächste Fahrer einsteigt.

Siehe auch: Carsharing Anbieter im Vergleich auf easycarsharing.de

Carsharing

Carsharing (Bild: Michael Molthagen / Flickr)

2. Ohne Auto gewinnen Sie Lebenszeit

Auch wenn Ihnen das Autofahren Spaß macht, wenn Sie tagtäglich in Ihrem eigenen Pkw unterwegs sind, verlieren Sie viel Zeit, in der Sie im Stau stehen oder nach einem Parkplatz suchen. Mal abgesehen davon, können Sie die Zeit in Bus und Bahn sinnvoll nutzen. Sie können Musik hören und sich dabei entspannen, ein Buch oder die neuesten Nachrichten auf Ihrem Smartphone lesen, am Laptop arbeiten oder sich mit anderen Menschen unterhalten.

S-Bahn S8 #III

S-Bahn S8 #III (Bild: Alexander Rentsch / Flickr)

3.Entspannter leben

Viele Menschen kommen gestresst von der Arbeit. Auf dem Nachhauseweg geht es dann stressig weiter, der Feierabendverkehr raubt den letzten Nerv. Stellen Sie sich nun vor, Sie steigen ganz einfach in einen Bus oder eine Bahn ein, können die Augen schließen und sich entspannen.

Auch die Frage "wer fährt?" hat sich bei einem Leben ohne Auto erledigt. Sie können am Abend guten Gewissens ein Bier im Biergarten genießen. Später geht es entweder mit der Bahn oder auch mit dem Taxi nachhause.

4. Ohne Auto leben Sie gesünder

Gehören Sie zu den Menschen, die selbst eine Strecke von 2 km mit dem Auto fahren? Wenn Sie sich erst einmal an ein Leben ohne Auto gewöhnt haben, werden Sie sehen, dass Sie automatisch mehr zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren. Einkäufe und kürzere Wege werden so zum täglichen Fitnesstraining. Mit dem Fahrrad kommen Sie gut von A nach B und verbrennen dabei jede Menge Kalorien.

5.Ihr Beitrag zum Umweltschutz

Dieses Argument versteht sich von selbst, mit dem Verzicht auf Ihren eigenen PKW leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt. Egal ob Sie den Bus oder die Bahn nehmen, öffentliche Verkehrsmittel sind ganz einfach umweltfreundlicher.

Verschwindet erst der Verkehr aus den Großstädten, lebt es sich dort auch wesentlich ruhiger und entspannter. Deswegen haben private Pkws in der hoffentlich grüneren und ruhigeren Stadt der Zukunft keinen Platz mehr.

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Zukunft Mobilität von Martin Randelhoff

Autor seit 5 Jahren
1023 Seiten
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