Die Betroffenen haben das Gefühl, keine Luft zu bekommen, das Atmen fällt ihnen schwer und sie haben das Gefühl, gleich sterben zu müssen. Häufig ist aber auch einfach eine verspannte Muskulatur Schuld daran, wenn beim Atmen Schmerzen auftreten. Langes sitzen vor dem Computer bedingt oft eine schlechte Haltung.

Übungen können helfen

Schultern und Rücken verkrampfen dabei zusehends und wer dann abends noch zu müde und kaputt ist, um sich ein wenig Bewegung zu gönnen, wird dieses Problem auch weiterhin haben. Es gibt inzwischen gute Übungen, die man auch im Büro machen kann. Einmal in der Stunde sollte man sowieso eine Bildschirmpause einlegen, da bietet es sich an, ein paar kleine Lockerungsübungen zu machen, um verspannter Muskulatur entgegenzuwirken und vorzubeugen.

Vor allem Yoga hat sich hier bewährt. Viele Leute meinen, bei Yoga müsse man sich verdrehen und verknoten, doch die meisten Übungen sind sehr einfach durchzuführen. Schon das regelmäßige Strecken der Arme nach oben kann Wunder bewirken. Hierbei wird der Brustkorb geöffnet, der Rücken gestreckt und die Schultern gedehnt. Mit einer einfachen Übung wie dieser können regelmäßig angewendet große Erfolge erzielt werden.

Sport ist kein Mord

Wer regelmäßig Sport treibt tut sich und seinem Körper etwas gutes, viele Probleme treten dann erst gar nicht auf oder können schon im Keim erstickt werden. Ausreichend Trinken und eine gute Versorgung mit Magnesium kann hier unterstützend wirken. Er die Schmerzen alleine nicht in den Griff bekommt sollte einen Besuch bei einem Osteopathen in Erwägung ziehen. Mit sanften Bewegungen können hier schon kleinste Verspannungen und verschobene Gelenke aufgespürt und wieder gerichtet werden. 

Stechen im Brustbereich durch Pneumothorax

Stechen im Brustbereich kann auch ein Hinweis auf eine ernst zu nehmende Krankheit sein, keine Frage. Im Brustkorb sitzen lebenswichtige Organe wie Lunge und Herz, die ebenfalls Auslöser von Schmerzen beim tiefen Einatmen sein können. Junge Menschen sind nicht absolut ausgeschlossen von Problemen mit dem Herzen, doch ein Pneumothorax ist bei Stechen im Brustbereich häufiger.

Über das Rippenfell ist die Lunge im Brustkorb aufgehängt, dazwischen befindet sich ein mit Flüssigkeit gefüllter Spalt, der für Unterdruck sorgt. Dringt hier jetzt Luft - nach einer Verletzung beispielsweise - ein, fällt ein Lungenflügel zusammen und es tritt ein Stechen im Brustbereich ein.

Die Problemgruppe

Der Spontanpneumothorax betrifft häufig schlanke, junge Männer zwischen 15 und 35 Jahren und wird meist durch heftiges Husten ausgelöst. Weitere Symptome sind eine schnelle Atmung trotz Ruhe gepaart mit einem ziehenden Schmerz in der Spitze der Lunge beim Einatmen.

Dazu können ein Druckgefühl im Brustkorb und eine bläuliche Färbung der Haut, ausgelöst durch Sauerstoffmangel. Ein absoluter Notfall, der sofort ärztlicher Behandlung bedarf.

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