Was macht Schnorcheln spannend?

Ein Blick in die faszinierende Unterwasserwelt der Meere reicht oftmals schon aus, um einen neuen Schnorchler hervorzubringen. Zauberhafte Korallengärten, kunterbunte Fische und interessante Felsformationen lassen schnell den Wunsch aufkommen, mehr davon zu sehen. An vielen Tauch- und Schnorchelparadiesen dieser Welt ist es möglich, sich direkt eine Schnorchelausrüstung auszuleihen, um sich einen ersten Eindruck – oft unter fachkundiger Anleitung - von diesem spannenden Hobby zu verschaffen. Aber gerade beim Schnorcheln ist es nicht unbedingt notwendig, Geld für einen Kurs auszugeben. Oftmals reichen schon ein paar gute Ratschläge von anderen Schnorchlern, um mit der Ausrüstung zurecht zu kommen. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Meere und lassen Sie sich von dieser schier unglaublichen Welt fesseln.

Schnorcheln oder Tauchen? Was ist der Unterschied?

Schnorcheln und Tauchen ist ein himmelweiter Unterschied. Beim Tauchen dringen Sie in die Tiefe der Meere ein, während Sie beim Schnorcheln an der Wasseroberfläche schwimmen und einen Blick von oben auf die Unterwasserwelt werfen. Allerdings können Sie, wenn Sie mit Ihrer Ausrüstung vertraut sind, auch kurzzeitig mit dem Schnorchel tiefer gehen. Beim Schnorcheln benötigen Sie keine kostenintensive Ausrüstung, wohingegen beim Tauchen schon die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände hohe Kosten verursachen können. Ein großer Vorteil vom Schnorcheln ist, dass Sie keine teuren Kurse besuchen müssen, wohingegen Sie beim Tauchen unbedingt fachkundige Anleitung und immer einen Guide (Partner, welcher auf Sie aufpasst) benötigen. Schnorcheln ist also geeignet für Alle, welche ein wenig die Welt der Meere erkunden möchten, ohne gleich Unsummen dafür ausgeben zu müssen.

Übrigens ist es keineswegs so, dass Schnorcheln weniger eindrucksvoll ist als Tauchen. Oftmals sind die Lichtverhältnisse beim Schnorcheln wesentlich besser, da Sie das Sonnenlicht nutzen können. Allerdings bleiben Ihnen beim Schnorcheln die Tiere und Korallen verwehrt, welche sich tief am Meeresgrund aufhalten.

Schnorcheln - diese Ausrüstung brauchen Sie

Zum Schnorcheln benötigen Sie nur die so genannte ABC-Ausrüstung. Diese beinhaltet eine Tauchmaske, einen Schnorchel und Flossen. Wobei die Flossen nicht unbedingt notwendig sind. Bitte greifen Sie aber nicht sofort beim billigsten Angebot zu, sondern vergleichen Sie verschiedene Ausführungen.

  • Wichtig ist es, dass die Tauchmaske gut zu Ihrer Gesichtsform passt und keine Druckstellen verursacht. Sie sollte bequem sitzen, aber unbedingt fest und dicht abschließen.
  • Obligatorisch ist eine Anti-Fog-Beschichtung, sonst sehen Sie in kürzester Zeit unter Wasser gar nichts mehr, da Ihre Maske beschlägt.
  • Der Schnorchel sollte vom Mundstück her gut zu Ihrem Mund passen. Ist das Mundstück zu klein, verkrampfen Sie sich beim Aufbeißen, damit alles dicht bleibt. Ist es zu groß, bekommen Sie eine Maulsperre.

Lassen Sie sich im Fachhandel beraten, wenn Sie unsicher sind. Falls Sie sehr lange Schnorchelgänge in kalten Gewässern planen, empfiehlt es sich, einen Neopren-Anzug zu kaufen, da Sie dann nicht so schnell auskühlen.

Schnorcheln - kann das jeder?

Da gibt es nur eine Antwort darauf: ja. Mit ein wenig Übung und Spaß bei der Sache kann jeder Schnorcheln lernen.

Was gilt es zu beachten?

Grundsätzlich gelten für Schnorchler die gleichen Verhaltensregeln wie für Taucher. Fassen Sie nichts unter Wasser an. Kein Tier, keine Pflanze, keinen Stein und keine Koralle. Sie könnten sich verletzten oder von einem giftigen Tier gebissen werden. Auch aus Gründen des Naturschutzes ist es absolut verboten, die Unterwasserwelt zu berühren. Nur gucken, nicht anfassen! Daraus leitet sich auch ab, dass Sie selbstverständlich nichts aus dem Meer mit an Land bringen. Seien Sie vorsichtig und umsichtig.

Betrachten Sie die faszinierende Welt der Meere, aber zerstören Sie sie nicht.

Vorsicht vor giftigen Fischen

Rotfeuerfisch

Nicht alles ist harmlos unter Wasser. Dieser Rotfeuerfisch ist eine potentielle Gefahr!

AlphaBeta, am 25.02.2012
3 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.


Bildquelle:
Mag.a Bernadette Maria Kaufmann (Mit selbst gebautem Gewächshaus den Garten das ganze Jahr nützen)

Laden ...
Fehler!