Neue Techniken machen das Haare Glätten schonender

Früher haben sich Frauen tatsächlich ihre Haare mit dem Bügeleisen geglättet. Das war ganz sicher mehr oder weniger eine Verzweiflungstat. Das Ergebnis war mitunter alles andere als schön, vor allem wenn man das Bügeleisen zu heiß eingestellt hatte. Die modernen Methoden zur Haarglättung sind wesentlich schonender. Mit einem guten Glätteisen kann man das Haar kurzzeitig glattziehen, mit den richtigen Stylingprodukten hält das Ergebnis auch bis zur nächsten Haarwäsche. Durch die besondere Beschichtung der Geräte und die niedrige Temperatur, wird das Haar dabei so wenig wie möglich strapaziert. Doch trotzdem gilt: jede Umformung der Haarstruktur ist eine Tortur. Auch mit den modernen Glätteisen leidet das Haar wenn man es übertreibt. Deswegen sollte man seine Haare nicht täglich mit den Geräten behandeln. Wer das Glätteisen nur zum Beispiel zweimal in der Woche benützt und außerdem spezielle Pflegeprodukte verwendet, schadet seinem Haar jedoch heutzutage nicht mehr.

Tipp 1: Die richtige Pflege für lange Haltbarkeit des Stylings

Das Glätten macht das Haar trockener, deswegen sollte man auf die Pflege besonderen Wert legen. Ist die Haarstruktur gesund, hält das Styling auch viel länger. Strohiges, kaputtes Haar lässt sich nur schwer umformen. Mittlerweile gibt es von vielen Herstellern spezielle Pflegeprodukte für trockenes und strapaziertes Haar. Verwenden Sie ein passendes Shampoo für Ihren Haatyp und außerdem bei jeder Wäsche eine Pflegespülung. Mindestens einmal in der Woche sollte man eine Kur machen.

Tipp 2: Ein gutes Glätteisen schont das Haar

Mit einem guten Haarglätter kann man das Haar problemlos und vor allem auch schonend glätten. Bei extrem strukturgeschädigtem oder dauergewelltem Haar sind die Geräte jedoch nicht empfehlenswert. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Glätteisen eine Beschichtung aus Teflon oder Keramik hat. Dieser Überzug sorgt für eine besonders schonende Glättung.

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Tipp 3: Haaröl für trockenes, krauses Haar nicht mit Hitze anwenden

Ganz neu sind Pflegeprodukte auf der Basis von Öl. Haaröl ist sehr gut für trockenes, krauses Haar. Es wird entweder vor dem Waschen als Kur in die Haare gegeben oder nach dem Waschen in den Spitzen verteilt. Dann sollte man aber nur ganz wenig verwenden, damit das Haar nicht fettig wirkt. Wer seine Haare glattziehen möchte, muss aber aufpassen. Haaröl niemals vor dem Glätten verwenden, das Öl lässt das Haar sonst richtig backen (wirkt wie eine Friteuse), es geht sehr dann sehr schnell kaputt. Ölrückstände müssen vor dem Glätten entfernt werden.

Tipp 4: Hitzeschutzspray vor dem Glätten verwenden

Verwenden Sie am besten ein spezielles Hitzeschutzspray, das es zu diesem Zweck von einigen Herstellern gibt. Das Spray legt sich wie ein schützender Film um das Haar und schützt es während der Hitzebehandlung. Solche Produkte können Sie auch hervorragend vor dem Fönen verwenden.

Tipp 5: Haar immer nur trocken glätten

Glätten Sie niemals nasses Haar, sondern nur trockenes. Wenn man nasses Haar mit dem Glätteisen behandelt, schadet das der Haarstruktur extrem. Denn das Haar ist aufgequollen, es hat Wasser aufgenommen. Durch die plötzliche Hitzeanwendung verdampft das Wasser schnell und die Oberfläche des Haares kann zerstört werden.

Tipp 6: Locken und krauses Haar dauerhaft glätten

Es gibt auch eine Möglichkeit, das Haar dauerhaft zu glätten. Dafür kommt Chemie zum Einsatz. Im Prinzip handelt es sich um dieselbe Prozedur wie bei der Dauerwelle. Das Haar wird mit chemischen Stoffen in seiner Struktur komplett verändert. Doch wie auch die Dauerwelle ist diese Behandlung nicht besonders schonend. Allerdings kann die chemische Glättung trotzdem schonender sein, als die tägliche Anwendung des Glätteisens, das das Haar hierbei nur einmal geschädigt wird. Bei kürzerem, kräftigem und gesundem Haar kann man es versuchen, sollte aber zu diesem Zweck unbedingt einen erfahrenen Friseur aufsuchen. Auf zusätzliches Färben muss man dann aber verzichten.

Angela Michel

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