Welche Eigenschaften man dem Schwarzkümmelöl nachsagt

Dem Schwarzkümmelöl werden die verschiedensten Eigenschaften und gesundheitlichen Wirkungen nachgesagt. So soll der Schwarzkümmel Schmerzen lindern und Entzündungen hemmen können. Viren und Bakterien soll er in Schach halten und selbst bei Geschwüren helfen.

 

Auch sagt man dem Schwarzkümmel bzw. dem Öl aus dem Gewürz eine blutdrucksenkende und antioxidative Wirkung nach. Krämpfe sollen damit gelöst und die Leber, sowie die Nieren geschützt werden können. Dementsprechend vielfältig sind auch die Einsatzgebiete des Schwarzkümmelöls.

 

So soll es vorbeugend gegen Erkrankungen eingenommen werden, die nach dem direkten Kontakt mit chemischen Waffen auftreten könnten. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind zum Beispiel Asthma, wo die Symptome der Erkrankung gelindert werden sollen, sowie zur Unterstützung der Langzeitbehandlung von Patienten, die abhängig von Opium sind. Darüber hinaus soll das Schwarzkümmelöl epileptischen Anfällen vorbeugen.

 

Selbst als gutes Heilmittel bei Krebs wird Schwarzkümmelöl im Nahen Osten bezeichnet. So soll die regelmäßige Einnahme des Schwarzkümmelöls sowohl das Wachstum wie auch die Ausbreitung von Darmkrebszellen verhindern können. In einer Studie am Cancer Immun-Biology Laboratory in South Carolina wurde sogar herausgefunden, dass der Schwarzkümmel die Aktivität von Neutrophilen Granulozyten anregt. Damit werden die weißen Blutkörperchen bezeichnet, die in unserem Körper am häufigsten auftreten. Ihre Hauptaufgabe ist es, Krebszellen sofort anzugreifen und damit auszuschalten, noch bevor aus ihnen ein Tumor entstehen kann. Zusätzlich heißt es in der Studie, dass Schwarzkümmelöl die Knochenmarksproduktion stimulieren könne und die Interferon-Produktion ankurbelt. Dadurch könnten Zellen vor viralen Erkrankungen geschützt und die Anzahl der B-Zellen im Körper erhöht werden. Letztere sind übrigens sehr wichtig für die Produktion von Antikörpern.

Wie wird Schwarzkümmel verwendet?

Der Echte Schwarzkümmel ist würzig und leicht nussig im Geschmack. Daher kann er über die unterschiedlichsten Speisen gestreut werden, ob gemahlen oder gekörnt, ist dabei dem eigenen Geschmack überlassen.

 

Das Schwarzkümmelöl hingegen wird gerne zum Verfeinern von Salaten eingesetzt, kann aber auch anderen Speisen den gewissen Pfiff verleihen. Wird Pulver aus Schwarzkümmel gewonnen, so kann dieses mit Wasser zu einer klebrigen und schleimigen Substanz vermischt werden. Das so entstehende Gel kann beim glutenfreien Backen als Eier-Ersatz eingesetzt werden.

Wie wird Schwarzkümmelöl vorbeugend eingenommen?

Vorbeugend sollte täglich ein Teelöffel Schwarzkümmelöl eingenommen werden. Idealerweise erfolgt die Einnahme frühmorgens, eine Stunde vor dem Frühstück. Allerdings ist der Geschmack sehr intensiv und gewöhnungsbedürftig. Um ihn abzumildern, kann etwas Honig beigemischt werden. Auch kann das Öl in ein Glas frisch gepressten Saft gegeben werden.

 

Entscheidend bei der Einnahme ist, dass ausschließlich hochwertiges Schwarzkümmelöl verwendet wird. Nur wenn es die richtige Qualität aufweist, so die Experten, könne es seine volle Wirksamkeit entfalten. Das Schwarzkümmelöl sollte daher stets kaltgepresst sein, was eine besonders schonende Herstellung verspricht. Zudem sollte es idealerweise aus kontrolliert ökologischem Anbau stammen, um möglichst keine Schadstoffe zu enthalten, die die Wirkungen des Schwarzkümmelöls zunichtemachen könnten. Während schulmedizinischer Behandlungen sollte das Schwarzkümmelöl erst nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden.

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