Update persönlicher Erfahrungsbericht

Jetzt habe ich auch selber einen Solboy. Und siehe da, es funktioniert wirklich. Sogar an der Nordseeküste: Schirm in die Vorrichtung stecken, Sand rein schaufeln - am Besten mit einer Kinderschaufel - und dann zuziehen. Und der Schirm steht gerade im Wind.

Konstruktion des Sonnenschirmständers "Solboy"

Es wird eine Art Jutesack geliefert, den man mit an einer Schirmstange befestigen kann.

 

In den Jutesack schaufelt man, einmal am Strand angekommen, Sand hinein. Dann wird der Jutesack am Schirmständer befestigt. Und schon hat man am Strand einen Sonnenschirm mit festem Ständer. Am Abend wird der Sand wieder ausgekippt, der Jutesack zusammengeklappt, und man kann mit leichtem Gepäck die Heimreise antreten. Klingt perfekt.

Sonnenschirm (Bild: http://pixabay.com/de/sonne...)

So ein Baum-Sonnenschirmständer wie im Bild ist leider meist nicht verfügbar!

Wie baut man den Sonnenschirmständer zum Mitnehmen auf?

Erfreulicherweise gibt es ein Video, welches den Aufbau noch einmal genau zeigt. Es sieht wirklich einfach aus. Das Paket mit dem "Ständer" wird aufgemacht. Es erscheint ein Beutel, in dem in der Mitte ein Schlauch aufgenäht ist. Der Schlauch ist die Schirmhalterung, in die die Schirmstange gesteckt wird. Jetzt steht die Stange in der Mittel des Beutels.

 

Dann beginnen die beiden in dem Video, mit je beiden Händen Sand in den Beutel zu schaufeln. Ab und zu ziehen sie die Außenwand des Beutels wieder hoch, und dann schaufeln sie neuen Sand in den Beutel. Als er voll ist, ziehen sie den Beutel oben an einer Schnur zu und schon ist der Ständer fertig. Dann wird der Rest des Schirms eingesteckt und der Schirm aufgespannt.

Erfahrungsberichte

Klingt alles schön und gut, aber funktioniert das in der Praxis auch so? Reicht so ein Sandsack-Sonnenschirmständer wirklich, damit der Schirm dem Wind standhält? Ist es mühsam, den Sand hineinzuschaufeln?

Die im Internet zu lesenden Erfahrungsberichte sind durchweg sehr positiv. Zwar wiederholen einige sehr die Werbesprache auf der Homepage, die Berichte könnten von Bekannten geschrieben worden sein.

Aber es gibt auch positive Berichte, die wohl nicht aus dieser "Ecke" kommen! Dazu zähle ich die, die andeuten, dass das Sandschaufeln mit der Hand etwas mühsam werden kann oder dass es mit einem 5-Litereimer ganz schnell geht. Eine kleine Schaufel mitzunehmen schadet wohl nicht, aber das ist ja auch kein Problem. Wenn man mit Kindern reist, ist so etwas zudem ohnehin im Gepäck.

Berichtet wird von einem dieser Leute auch, dass der Schirm auch bei sehr windigem Wetter stabil stehen bleibt!

Weitere Einsatzmöglichkeiten

Für den Strand wurde der Solboy konstruiert, dort ist der Bedarf für einen mobilen Sonnenschirmständer sicher auch am größten und die Befüllung ist am einfachsten. Möglich müsste aber auch eine Befüllung mit anderen Gegenständen sein (nur Wasser scheidet eindeutig aus). Man könnte den Solboy beispielsweise auch bei einem Picknick im Grünen mitnehmen. Die Befüllung erfolgt mit Steinen, die man findet, oder mit Erde. Dafür braucht man dann jedoch eine ordentliche Schaufel, um die Erde auszugraben.

 

Zudem könnte man den Solboy auf dem Balkon aufstellen und dort mit Sand befüllen (20 Liter gibt es meiner Erinnerung nach für ca. 4 Euro im Baumarkt). Das könnte praktischer sein als die klassischen leichten mit Wasser befüllbaren Sonnenschirmständer, bei denen es nicht leicht ist, das Wasser einzufüllen und wieder herauszubekommen. Zudem gehen sie durch hin- und herschieben irgendwann kaputt.

 

Oder für eine Strandparty im Wohnzimmer verwenden, oder als Spaß im Kinderzimmer. Prima, dann muss ich jetzt nur wirklich einmal daran denken, mir den Schirmständer als Kleinigkeit (die Preise liegen zurzeit zwischen 10 und 20 Euro) einmal zu einem Anlass wie dem Geburtstag zu wünschen!

Autor seit 5 Jahren
212 Seiten
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