Mit dem Flieger um die Welt

Dank der Globalisierung haben sich in den letzten 10 bis 15 Jahren ganz neue Urlaubsmöglichkeiten ergeben. Erschwingliche Flugpreise, Billigflieger und Co. machens möglich. Früher verbrachte man Stunden, manchmal Tage auf der Autobahn oder im Zug, um an die spanische Küste oder nach Italien zu kommen und dort den Sommerurlaub zu verbringen. Heutzutage allerdings setzt man sich einfach in den Flieger und ist in wenigen Stunden an unzähligen Reisezielen: Egal, ob Türkei, Griechenland, Tunesien oder auch momentan beliebte Reiseziele, wie Bulgarien oder die Ukraine sind in ein paar Flugstunden leicht zu erreichen. Aber auch ein Städtetrip nach London, Paris, Rom, eine Reise nach Amerika oder ins ferne China sind heute problemlos möglich. Zwar muss man schon mal 8 bis 12 Stunden Flugzeit für ausgefallenere Wünsche in Kauf nehmen, aber dank guten Angeboten sind solche Reisen heute wesentlich leichter auch für den "Ottonormalbürger" zugänglich.

Bahn oder PKW zum Flughafen?



Besonders dann, wenn man mit dem Flugzeug verreist und einen weiten Anfahrtsweg hat, weil der beste Flug nun mal von Düsseldorf, Frankfurt oder München geht, man selbst aber in Hamburg wohnt, bietet sich die Anreise mit dem Zug an. Immerhin bietet die Bahn inzwischen ja auch praktische Rail&Fly Angebote an. Da ist der Zug zum Flug im Urlaubspreis schon enthalten und man kann ganz entspannt und stressfrei mit der Bahn anreisen. So zumindest die Theorie. Denn gerade, wenn man viel Gepäck hat oder mit kleineren Kindern unterwegs ist, wird so eine längere Bahnfahrt schnell mal zum Spießrutenlauf. Man muss nicht nur ein Auge auf seine Koffer haben, die beim Familienurlaub schon mal locker fünf Gepäckstücke überschreiten – gerade dann, wenn es länger und weiter weg geht und weibliche Teenager, am besten samt Freundin, mit von der Partie sind – sondern eben auch auf die Kinder. Kleinen Kindern fällt es schwer, stundenlang ruhig sitzen zu bleiben und so toben sie schon mal durch den Zug. Im schlimmsten Fall schaut man einmal kurz nicht hin und das neugierige Kind ist an einem Halt aus dem Zug geklettert und steht irgendwo im Nirgendwo am Bahnsteig. Eine absolute Horrorvorstellung, die in Deutschland, besonders zur stressigen Urlaubszeit, leider durchaus Realität ist. Schließlich kann man seine Augen nicht permanent überall haben und wenn man dann in einem größeren Rudel reist, passieren schnell solche "Unfälle."

Deshalb bevorzugen Viele das Auto als Transportmittel der Wahl, um zum Flughafen zu kommen. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn der Zug recht früh morgens geht und man somit gezwungen wäre, viel zu früh anzureisen und stundenlang am Flughafen auszuharren. Die Kinder quängeln und langweilen sich, weil sich die Anreise hinzieht und sie herum sitzen müssen, ohne ihrem Ziel spürbar näher zu kommen. Das geht an die Nerven und gerade die will man im Urlaub doch eigentlich schonen und nicht noch extra strapazieren.
Auch Staus sind ein Problem, das man aber leicht umgehen kann, wenn man seinen Urlaub ein bisschen geschickt legt und die großen Reisewellen umschifft. Da zu dieser Zeit aber auch die Züge überfüllt wären, gleicht sich das wieder aus.
Der unbestreitbare Vorteil des eigenen PKWs ist, dass man relativ einfach Kind und Kegel zusammenhalten kann. Das Gepäck sicher im Kofferraum verstaut, die Kinder auf dem Rücksitz und wenn man Nachts fährt sind auch die Autobahnen nicht so vollgestopft.
Allerdings tun sich da schon die nächsten Probleme auf: Am Flughafen angekommen muss man erst einmal einen Parkplatz auf den Langzeitparkdecks ergattern, die gerade in der Urlaubszeit häufig überfüllt sind. Zudem liegen sie etwas abseits der Terminals und man ist gezwungen mit Bussen, Bahnen oder gar zu Fuß die Strecke zum Terminal zurückzulegen. Oder man findet erst gar keinen Platz, möchte sich die Parkgebühr sparen oder stellt sein Fahrzeug aus einem anderen Grund in der Innenstadt in der Nähe einer günstig gelegenen (Straßen-)Bahnhaltestelle ab. Allerdings kann dort Niemand für die Sicherheit des Fahrzeugs garantieren. Vandalismus, Diebstahl oder auch das simple Abschleppen, weil sich ein kurzfristiges und unvorhersehbares Halteverbot ergibt oder Ähnliches sorgen nach Urlaubsende dann für die böse Überraschung. Stressfreier Urlaub sieht wirklich anders aus.

Die Lösung: Park & Fly

Park & Fly heißt in diesem Fall das Zauberwort. Wer nicht auf sein Fahrzeug verzichten möchte, sich aber den oben genannten Stress und möglichen Ärger ersparen möchte, der kann sich mit einem Park & Fly Unternehmen helfen. Inzwischen an jedem großen Flughafen präsent, ein praktischer Service, der hilft, die Probleme der Anreise zum Flughafen mit dem PKW zu umgehen. Schnell und einfach kann man Online einen Termin vereinbaren, an dem das Fahrzeug an einem verabredeten Treffpunkt (beispielsweise dem nächstgelegenen Kurzzeitparkdeck) von einem Mitarbeiter der Park&Fly Firma entgegen genommen wird. Anschließend wird das Fahrzeug, je nachdem für was man sich bei der Buchung entschieden hat, auf einem nicht überdachten, aber gesicherten Parkplatz oder in einem der Firma zugehörigen, gesicherten Parkhaus abgestellt. Einige bieten sogar eine Wäsche des Fahrzeugs oder andere, kleine Extras gegen einen geringen Aufpreis an. Vergleichen lohnt sich also. So kann man sorglos am Strand liegen und entspannen, weil man weiß, dass sein Fahrzeug in guten Händen ist und man es am Ankunftstag nach einer kurzen, telefonischen Rückmeldung, wieder in Empfang nehmen kann – unter Umständen sogar in einem besseren Zustand, als bei der Abgabe.

Interessant für Geschäftsmänner, die häufig mit dem Flieger unterwegs sind: Die Langzeitangebote für Vielflieger. Also nicht nur was für Jahresurlauber, sondern auch eine nützliche und stressfreie Alternative für den Alltag. Und das Ganze ist so flexibel, dass auch kurzentschlossene Last Minute Urlauber davon profitieren können. Die meisten Unternehmen nehmen auch kurzfristig, oft bis wenige Tage vor Abflug, noch Aufträge entgegen.

Die Preise unterscheiden sich dabei nicht großartig von denen der vom Flughafen angebotenen Parkdecks, werden aber um die Zusatzleistung des Abhol- und Bringdienstes erweitert. So fängt der Urlaub schon wesentlich entspannter an.

Autor seit 4 Jahren
16 Seiten
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