Was ist die beste Methode für mich?

Es gibt sie nicht. Punkt. Das Thema ist schnell und schmerzlos durch. DIE beste Methode gibt es einfach nicht. Ganz gleich, was wer wann unter welchen Umständen sagt. Das hängt nämlich auch von der eigenen Verfassung ab, den Spaß, den ich daran habe, den Nutzen, den ich daraus ziehe und was für ein Typ ich bin. Lerne ich besser visuell, durch hören oder lesen? Durch 2 oder gar allen genannten Faktoren?

Wie finde ich Spaß daran?

Auch da gibt es viele Möglichkeiten. Du fährst in den Urlaub und möchtest dich dort verständigen können, Gespräche miterleben, nicht außen vor sein, wenn sich zwei oder mehrere Landsleute unterhalten? Oder du möchtest schulisch und beruflich weiterkommen, dir ein Alleinstellungsmerkmal erarbeiten? Oder, so wie ich, du hast einfach Spaß am Lernen generell und speziell bei Sprachen. Ohne Spaß nützt weder die beste App, das beste Buch, die (angeblich) beste Methode etwas. Und da sind wir auch schon bei der nächsten Station.

Und nun?

Wie komme ich an die verschiedenen Möglichkeiten ran? Tja, Geschäfte, Buchhandlungen am besten, oder Online-Shops. Es gibt auch kostenlose Möglichkeiten. Man denke nur an Anki um Vokabeln zu lernen oder Duolingo, eine hervorragende und kostenlose App mit vielen verschiedenen Sprachen. Wenn Deutsch als Muttersprache eingestellt, dann sind es erheblich weniger. Ich habe Englisch als Muttersprache und dadurch Dutzende Sprachen zur Auswahl. Das reicht von europäischen Sprachen wie Französisch, Englisch, Spanisch, Polnisch bis hin zu asiatischen Sprachen wie Japanisch und Chinesisch. Aber es gibt auch nahezu ausgestorbene, indigene Sprachen sowie Klingonisch.

 

Verabschiedet euch von dem Gedanken, dass es schnell, mühelos und dergleichen funktioniert. Setzt euch nicht unter Druck und habt Spaß daran. Habt sinnvolle und / oder persönliche Ziele vor Augen und zwar in einer angemessenen Intensität. Realistisch eben. Fehler macht jeder Lernende. Haltet euch vor Augen, dass die Fehler Fortschritte sind, Chancen. Möglichkeiten zur Korrektur und der Erkenntnis, wo es noch hapert. Lest euch Zeitschriften oder kostenlose Websites in eurer Zielsprache durch. Nehmt euch ein gescheites Wörterbuch zur Hand, vielleicht linguee.com, und lest euch Texte durch. Lernt Metaphern zu erkennen und zu übersetzen. Es gibt so viel, dass es immer möglich ist, sich realistische Ziele zu setzen.

Schaut auch mal bei Duolingo vorbei. Die App bietet auch zur Unterstützung ihrer Mission ein "Duolingo Plus" an, das werbefrei daherkommt und es ermöglicht schneller voranzuschreiten als in der komplett freien App. Ich muss allerdings dazu sagen, mir reicht die freie Version. Dennoch wollte ich die Option nicht unerwähnt lassen.

Das erwähnte Werkzeug Anki, ist hier zu finden. Komplett freie Vokabellisten sind ebenfalls verfügbar. Dazu kommen noch andere Dinge (Länder & Hauptstädte, Nato-Alphabet, ... und vieles mehr), die man auswendig lernen kann.

Autor seit 9 Monaten
2 Seiten
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