Einseitige Körperhaltung und zu schwere Schultertaschen

Sitzen Sie oft stundenlang am Computer, starren unentwegt auf dem Bildschirm und bedienen nur die "Maus"? Dann kann es sein, dass Sie nicht nur irgendwann einen "Mausarm" bekommen, sondern auch schnell Kopfschmerzen. Verharren sie lange in einer Stellung auf dem Bürostuhl, bzw. bewegen Sie sich nur "einseitig", müssen Sie sich nicht über Spannungsschmerzen im Schulter-Nackenbereich wundern.

Auch wenn Sie eine starre Körperhaltung einnehmen, eventuell noch den Telefonhörer zwischen Schulter und Kinn geklemmt halten und telefonieren, während Sie schreiben, können Kopfschmerzen die Folge sein. Sie stellen sich zwar nicht unmittelbar ein, lassen jedoch selten lange auf sich warten. Und dann wundern Sie sich noch?

 

 

Frauen und Umhängtaschen, eine Liebe der besonderen Art. Und weil die "Liebste" (Tasche) stets dabei sein muss, wenn es zum Shoppen in die Stadt geht oder mit Akten vollgestopft ins Büro, hängt sie über (auf) der Schulter. Manchmal ziemlich lange. Überdies noch "beschwert" mit allem, was Frau so mit sich schleppt.

Weil kaum eine Frau ihre Schultertasche mal links und mal rechts trägt, sondern immer eine Seite belastet, machen sich schnell Schmerzen im Nacken-Schulterbereich breit, die zu Verspannungen führen und somit Kopfweh verursachen.

Wenn das falsche Kopfkissen den Schlaf raubt …

Schlafen Sie gut, oder wachen Sie morgens stets mit Verspannungen auf? Sofern Sie ausgeschlafen erwachen, haben Sie ein gutes Kopfkissen. Falls Sie sich in der Nacht hin und her drehen und am nächsten Morgen wie verkatert erwachen, haben Sie garantiert das falsche Kopfkissen. Die Ursache für Ihren "Brummschädel", vorausgesetzt Sie haben keine Party mit reichlichem Alkoholkonsum hinter sich, kann durchaus das falsche Kopfkissen sein.

Klassische Kissen, die dem Druck absolut nicht nachgeben, lassen die Schultern nicht richtig einsinken. Infolgedessen drohen Verspannungen, die zu Kopfschmerzen führen. Zu weiche Kopfkissen sind ebenfalls nicht gut, da diesbezüglich der Kopf keinen Halt findet und "abknickt". Was gleichermaßen zu Kopf- und Nackenschmerzen führt. Beugen Sie vor, indem Sie ein Kissen anschaffen, was individuell auf Ihre Schlafgewohnheiten zugeschnitten ist.

Gibt es das? Durchaus gibt es heute Kopfkissen, die entweder für Seitenschläfer oder für Rückenschläfer gedacht sind! Ebenso gibt es Kissen, die sich dem "Druck" des Schlafenden anpassen. Kopfkissen, die nachgeben, wenn die schlafende Person die Schlafposition wechselt und sich dementsprechend ausrichten. Das perfekte Kopfkissen sorgt für eine erholsame Nachtruhe voller Entspannung. Wer gut ruht, wacht sicher ohne einen steifen Nacken auf, der für Spannungskopfschmerzen verantwortlich ist.

Antibabypillen verursachen Kopfweh

Sie nehmen die Pille und leiden unter ständigen Kopfschmerzen? In dem Fall kann es sein, dass es sich um die falsche Antibabypille handelt! Wie eine aktuelle norwegische Studie belegt, können zu hoch dosierte Verhütungsmittel zu regelmäßigem Kopfweh führen. Es ist daher ratsam, den Frauenarzt aufzusuchen, um mit ihm abzuklären, welche Alternativen es zur Antibabypille gibt. Mitunter reicht es jedoch schon, eine niedriger dosierte Pille einzunehmen, um den stetigen Kopfschmerz auszuschalten.

Lebensmittel und Alkohol als Auslöser für den Schmerz im Kopf?

Lieben Sie Salami, rohen Schinken, Mettwurst, Harzer Käse, Parmesan, Bergkäse und Co? Trinken Sie gerne Rotwein, wenn Sie lecker essen? Wundern Sie sich, dass Sie nach dem Verzehr bestimmter Wurst- oder Käsesorten Kopfweh plagt bzw. nach dem Genuss von alkoholischen Getränken (obergärige Biere, Rotweinsorten) plötzlich Kopfschmerzen auftreten? Viele Fragen, auf die es nur eine Antwort gibt – Histamin-Intoleranz.


Histamin gehört zu den biogenen Aminen, die an sich nicht schädlich sind, da es sich um natürliche Inhaltsstoffe handelt, die in zahlreichen Lebensmitteln vorhanden sind. Wer jedoch allergisch reagiert – eine Histamin-Intoleranz aufweist – muss mit Beschwerden rechnen.

 

Biogene Amine kommen nicht nur in bestimmten Wurstsorten vor. Sie sind gleichfalls in diversen Fleischprodukten vorhanden, im Fisch, in Käsesorten und sogar in verschiedenen Gemüsearten. Selbst im Wein.

Wobei gesagt werden muss, dass der Histamin-Gehalt in Lebensmitteln relativ gering ist. Es kommt jedoch auf den Gärungsprozess an, auf den Reifegrad und die Fermentation/Fermentierung.


Menschen mit einer Histamin-Intoleranz reagieren sehr stark. Die Folgen der "Allergie" sind recht unterschiedlich. Einige bekommen Bauchschmerzen und Durchfall. Andere reagieren mit Hautausschlägen oder bekommen Schnupfen, müssen ständig husten, haben Atemprobleme oder leiden unter ständigen Kopfschmerzen. Selbst Lebensmittel wie Schokolade, Nüsse und Zitrusfrüchte, die kaum Histamin enthalten, allerdings andere biogene Amine, lösen bei empfindlichen Menschen zum Teil sogar akute Beschwerden aus. Wenn Sie einige der o.g. Symptome nach dem Genuss bestimmter Lebens- und Genussmittel feststellen, könnte es sein, dass Sie eine Histamin-Intoleranz haben.

Schlecht durchblutete Kopfhaut als Ursache?

Ob Sie es glauben oder nicht, doch es ist wirklich so, dass auch eine schlecht durchblutete Kopfhaut schuld am Kopfschmerz sein kann. Frauen mit längeren Haaren sollten in dem Fall einmal folgenden Trick probieren: Die Haare zum "Zopf" drehen und mehrfach leicht daran ziehen. Anderenfalls hilft eine Kopfmassage mittels Kopfgrauler, um die Durchblutung der Kopfhaut anzuregen.

Weitere Auslöser für ständige Kopfschmerzen

Sie lieben Raumdüfte? Dann gehen Sie dennoch sparsam damit um. Vor allem, wenn Sie von ständigen Kopfschmerzen geplagt werden. Raumdüfte können durchaus als Auslöser in Betracht kommen. Ebenso wie andere Duftstoffe. Selbst Weichspüler, Putzmittel und Parfums können zu Kopfweh führen. Sollten Sie des Öfteren Schmerzen im Kopf haben oder gar unter Migräne leiden, verzichten Sie einmal weitestehend auf säuernde Lebensmittel (Kaffee, Cola, Schweinefleisch und Wurst).

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Eine Übersäuerung als Auslöser von Kopfschmerzen ist gar nicht so selten. Sollte nach dem Verzicht der säuernden Lebensmittel Besserung eintreten, haben Sie den "Übeltäter" für Ihre ständigen Kopfschmerzen.


Leben Sie in einer Umgebung, in der Sie von stetigem Lärm umgeben sind? Sofern in dem Fall Dauerkopfschmerz auftritt, sollten Sie an einen Umzug denken. Ein zu lautes Umfeld kann als Kopfschmerz-Auslöser infrage kommen. Wann waren Sie eigentlich zuletzt beim Zahnarzt? Lassen Sie Zähne regelmäßig "checken", um eine optimale Zahngesundheit zu gewährleisten. Denn schlechte Zähne, sogenannte "Zahnleichen" als auch Zahnfehlstellungen kommen als mögliche Ursachen für Kopfschmerzen in Betracht.

 

Anmerkung der Autorin:

Dieser Artikel dient lediglich als "Gedankenstütze". Bei stets wiederkehrenden Kopfschmerzen sollten Sie den Arzt konsultieren, damit er der Ursache auf den Grund gehen kann.

KreativeSchreibfee, am 07.01.2015
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Bildquelle:
Kerstin Schuster (Was bei Kopfschmerzen und Migräne wirklich hilft)

Autor seit 6 Jahren
294 Seiten
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