Die Grundlagen

Bei einem Synthesizer handelt es sich bekanntermaßen um ein Musikinstrument, das auf elektronische Art und Weise per Klangsynthese Töne erzeugt. Aus der Elektromusik ist er heute nicht mehr wegzudenken und wer einmal damit gearbeitet hat, wird nicht mehr darauf verzichten wollen. Kreativ kann man sich hier vollkommen austoben, vor allem wenn man sich seinen eigenen modularen Synthesizer zusammenbaut. Do it yourself! Das Motto ist bei Bastlern weit verbreitet wenn es um Synthesizer geht und ermöglicht dem Synth-Heimwerker eine unendliche Palette an Möglichkeiten, was man alles mit einem modularen Synthesizer anstellen kann.

Kabel für modulare Synthesizer

Der modulare Synthesizer an sich besteht neben einer Vielzahl von Kabeln aus einer schier unendlichen Menge an Komponenten, die man auch Module nennt. Diese helfen bei der Erzeugung elektronischer Klänge. Unter ihnen findet man Module zur Klangerzeugung, zur Steuerung oder zur Klangveränderung. Kabel sind für einen modularen Synthesizer von entscheidender Bedeutung, denn sie dienen dafür, die einzelnen Module miteinander zu verbinden. Hierfür werden in den meisten Fällen so genannte Patchkabel verwendet, möglich sind manchmal aber auch Schalter oder Schieberegler. Die Vielzahl von Modulen kann so mit Aus- und Eingängen miteinander verbunden werden, je nachdem welche Verbindungen gerade nötig sind.

Do it yourself!

Doch zurück zum Thema "Do it yourself”. Synthesizer kamen erstmals in den 70er Jahren in Mode. Etwa zur gleichen Zeit begannen Interessierte, sich die entsprechenden Geräte selber zusammen zu bauen. Am Anfang waren es hauptsächlich analoge Synthesizer, die mittlerweile aber fast vollständig von digitalen Exemplaren abgelöst wurden. Wer es mit dem Bau eines Synthesizers selbst versuchen will muss kein Experte sein. Eine gute Anleitung ist natürlich das A und O, doch insbesondere der modulare Aufbau der frühen Instrumente sorgt dafür, dass selbst Neueinsteiger die Übersicht behalten.

Wo finde ich Hilfe?

In den Anfangszeiten haben die hohen Kosten für die einzelnen Teile viele potentielle Synth-Selbstbauer noch abgeschreckt, doch das hat sich heute relativiert. Die meisten Einzelteile bekommt man mit relativ einfachen finanziellen Mitteln im Elektrofachhandel. Für viele Elektrobastler gilt dabei das Motto "der Weg ist das Ziel", und sie stecken viel mehr Zeit in den Bau des Synthesizers als in dessen spätere Benutzung. Bauanleitungen findet man zuhauf im Internet, und wer im Dschungel aus Fachjargon erst einmal nur Bahnhof versteht, muss nicht verzagen, denn die DIY-Synth Community ist eine eingeschworene Gemeinschaft, die in speziellen Foren, Blogs und Diskussionsgruppen nicht nur die eigenen Projekte vorstellt, sondern auch Newbies mit Rat und Tat zur Seite steht. Und wem das zu abstrakt ist, der kann sich beispielsweise nach einem nahe gelegenen Hackspace umsehen. Diese Gemeinschaften für Tüftler und Programmierer gibt es mittlerweile in den meisten größeren Städten. Dort findet man nicht nur Gleichgesinnte zum Ideenaustausch, sondern hat auch Zugriff auf eine Reihe von Geräten und Werkzeugen, die beim Bau von Vorteil sein können.

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