Gibt es (U)nkräuter?

Gänseblümchen - Bellis perennis(Un)Kräuter - gibt es sie überhaupt? Die klare Antwort sollte NEIN lauten. Wir Menschen nutzen die Pflanzen von seither als Nahrungs,- und Heilmittel, sowie zu Räucherzwecken.

Pflanzen sind ursprünglich und können uns mit ihrer energetischen und auch spirituellen Kraft Energie schenken und Erdung.

Zurück zu den Wurzeln!

Durch Einfuhrmöglichkeiten exotischer Gemüse und Pflanzen - auch während der Wintermonate - treten unsere Heimischen immer mehr in den Schatten zurück.

Völlig zu Unrecht, denn schon wie Paracelsus es sagte, wird eine Pflanze meiner eigenen Umgebung mir immer besser und schneller helfen können als eine, die meinem Kulturkreis nicht entspricht.

Das alte Wissen aus der Not eine Tugend zu machen.

Salat aus Wildkräutern mit Blättern und BlütenGebildbrot mit WildkräuternDie Eifel, in der ich lebe, war früher eine äußerst arme Gegend, in der nicht viel wuchs. Rauhes Klima und schwerer lehmiger Boden wussten dies zu verhindern.

Bis heute verfügen die Familien hier noch über ihre eigenen, der Region entsprechenden Frühlingsgerichte, um Geist und Körper nach einem langen und harten Winter neu zu beleben. Dies entstand aus der Not heraus, war aber mehr als Zweck dienlich.

Löwenzahngemüse oder Brennesselsuppe sind schmackhafte ursprüngliche Gerichte mit einem hohen Vitamin,- und Gesundheitsgehalt.

Heilwirkungen von Brennessel und Löwenzahn.

Löwenzahn - Taraxacum officinaleBrennessel - Urtica dioicaDie Brennessel (Urticaria dioica) fördert die Blutbildung und wirkt Anämien entgegen. Zudem ist sie entwässernd und entgiftend.
Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist duch seine Bitterstoffe ein entgiftendes und die Gallenproduktion anregendes Wildgemüse.

Herantasten an altes Pflanzenwissen und energische Naturküche.

Sauerklee - Oxalis acetosella

Die Pflanzen, die zu Ernährungszwecken benutzt werden, sollte man sehr gut kennen. Häufig gibt es giftige Doppelgänger.

Auch bedeutet es, das man Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in die Natur in seinem Umfeld hat.

Man kann sich langsam herautasten, indem man zunächst keine Mengen Wildkräuter (Brennessel, Löwenzahn, Giersch, Lungenkraut, Scharbockskraut, Sauerampfer.....) in Salate, Suppen oder Spinate gibt. Mit den Gerichten schenkt uns unsere heimische Natur lebendige Energie - auf die ich nicht verzichten möchte.

 


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Vennhexe, am 03.04.2012
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