Mystische Schottland Reisen - Spukschlösser und geheimnisvolle Orte in Schottland

Sehr gerne möchte ich Sie in die mystischen, uralten Gemäuer entführen, die bei Tag gesehen ganz harmlos wirken. In der Nacht allerdings, wenn alles schläft, ereignen sich dort merkwürdige, gespenstische Dinge.

Erkunden Sie die ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten Schottlands. Lernen Sie die unterschiedlichsten Spukgestalten der ehrwürdigen, alten Bauwerke näher kennen. Erforschen Sie mutig die mystischen, schottischen Landstriche und erleben Sie hautnah Grusel, Grauen Gänsehaut - denn Sie wissen niemals, welche Spukgestalt Ihnen begegnen wird!

 

(Anm. das Foto zeigt nicht Clamis Castle)Mystische Schottland Reisen

Glamis Castle

 

Glamis Castle – Kingdom of Fife an der A94. – wurde zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert errichtet.

Keine Geringere als die Königliche Hoheit "Queen Mom" verbrachte u.a. ihre Kindheit auf Glamis Castle und auch deren Tochter, die unterdessen verstorbene Prinzessin Margaret wurde dort geboren. Das Schloss wurde übrigens ferner durch Shakespeares Tragödie "Macbeth" berühmt.

 

Tagsüber wirkt das Castle wie ein romantisches Märchenschloss. Es ist von einem wunderschönen, weitläufigen Park umgeben, der von einer bezaubernd blühenden Landschaft mit traumhafter Bepflanzung, nostalgischen Statuen und sprudelnden Springbrunnen geprägt ist. Etwas absonderlich mutet allerdings der Tierfriedhof an, welcher sich gleichermaßen im Schlossgarten befindet. 

Wenn Sie das sehr einprägsame und überaus charmante Parkgelände durchstreifen, werden Sie auch an einem kleinen Flüsschen ankommen, an dessen Ufern sich Picknick-Tische befinden, die zu einer kleinen Verschnaufpause einladen. Während Ihre Kinder sich auf dem Spielplatz ausgelassen tummeln können, dürfen Sie gerne das gemütliche Café aufsuchen und sich mit lukullischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen.

 

Möchten Sie allerdings dem gruseligen Geheimnis des Glamis Castle auf die Spur kommen, müssen Sie das Schloss umrunden. Sie werden ganz sicher jenes obskure Fenster erblicken, welches zu einem geheimnisvollen Raum gehört, der allerdings von innen nicht zu betreten ist. Dieses Zimmer hat nämlich keinen Eingang. Es wird vermutet, dass der eigentliche Eingang einstmals zugemauert wurde, um das "Böse" auszusperren. Viele Mythen ranken sich um das schottische Schloss, in dem Queen Elizabeth I. einst wohnte. So sollen im Glamis Castle Geister umgehen, bei denen es sich um die Familie Oglivie handelt, die angeblich bei lebendigem Leibe eingemauerten wurden. Ist das Zimmer ohne Eingang gar das Grab der bedauernswerten Familienmitglieder?

Viele Durchreisende behaupteten, zu mitternächtlicher Stunde einen absonderlichen Lichtschein in jenem Raum erblickt zu haben, in dem schemenhaft Gestalten zu erkennen waren. Eine dieser Erscheinungen wäre der "Gehörnte" leibhaftig gewesen. Die Legende besagt, dass Lord Craword mit seinem Gast Earl Beardie getrunken und Karten gespielt haben soll. Nachdem der Lord allerdings müde genug, die Kammer verließ, um sein Schlafgemach aufzusuchen, fluchte der unterdessen stark trunkene Lord Beardie laut herum. Spielen wollte er, ungeachtet der späten Stunde und selbst der nahende heilige Sabbat konnte ihm nicht Einhalt gebieten. Nach dem Teufel persönlich verlangte Beardie und dieser ließ sich nicht lange bitten. Earl of Beardie spielte mit dem "Schwarzen Mann", der unverhofft ans Tor des Schlosses geklopft hatte und um Einlass bat, um seine Seele und verlor sie beim Würfelspiel.

 

In der Nacht, wenn absolute Stille herrscht, sind makabere Stimmen und dämonisches Gelächter hinter den starken Mauern des Schlosses zu vernehmen. Selbst das Geräusch von fallenden Würfeln ist hin und wieder zu hören.

 

 

Quelle Foto: AllPosters -William Hartshorn

 

Vielleicht finden Sie während Ihres Besuches heraus, was in Glamis Castle tatsächlich vor sich geht. Halten Sie Augen und Ohren offen, denn es wäre auch möglich, dass Sie einen weiteren unheimlichen Bewohner im schottischen Gruselschloss begegnen.

Ein schreckliches Monster, halb Mensch – halb Kröte, soll in Glamis Castle sein Unwesen treiben. Diesbezüglich erzählt man soll es sich um ein missgestaltetes Kind der Familie Bowes-Lyon handeln, welches sein Leben lang im Schloss versteckt gehalten wurde und es gibt noch sehr viel mehr über das unheimliche und dennoch faszinierende Glamis Castle zu erfahren. Besuchen Sie auch die kleine Kapelle, die Platz für 46 Personen bietet. Ein bestimmter Sessel allerdings darf niemals besetzt werden. In Glamis Castle wird Ihnen jeder erzählen können, was es mit dem freien Stuhl im Gebetsraum auf sich hat. 

 Für den Fall, dass Ihnen der Besuch von Glamis Castle nicht genügend Gänsehaut verursacht, sollten Sie doch am Besten noch Loch Calder besuchen, unweit des Glamis Castle, denn auch dort soll es eine gräuliche Bestie geben.

Sie werden absolut nicht umhin kommen, das märchenhafte Spukschloss und Loch Calder mehr als nur einmal aufzusuchen, wenn Sie den Geistern auf die Spur kommen möchten. Deswegen wäre es ratsam, sich ein Hotel oder eine andere gemütliche Unterkunft in unmittelbarer Nähe zu suchen, damit Sie wenigstens in der Nacht ruhig schlafen können.

 

 

KreativeSchreibfee, am 13.01.2011
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Bildquelle:
Eigenwerk (Wo es am Gardasee am schönsten ist – Ziele an der Gardasena)
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Autor seit 6 Jahren
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