Einführung

Verstimmt und traurig sind wir alle mal. Dieses Gefühl gehört mit zum Leben und stellt eine völlig natürliche Reaktion des Körpers dar. Doch wo verläuft hier die Grenze? Was ist noch normal, wo fängt eine Depression an? Was sind die Ursachen und Symptome einer depressiven Phase? Welche Formen werden unterschieden? Dazu mehr im folgenden Artikel.

 

Ursachen einer Depression

Die Ursachen einer Depression gelten zunächst einmal als unübersichtlich und vielschichtig. Einige Auslöser dieser Erkrankung sind im sozialen Umfeld und in der persönlichen Lebenssituation zu suchen. So können schicksalshafte Ereignisse wie der Tod eines geliebten Menschen, eine zerbrochene Partnerschaft oder der Verlust der Arbeit zu einem Ausbruch führen. Aber auch bestimmte Erkrankungen wie chronische Schmerzen, eine körperliche Behinderung nach einem Unfall oder hormonelle Umstellungen (Pubertät, Wechseljahre) können zu einer Depression führen. Stress im Beruf und Privatleben führen unter ungünstigen Vorrausetzungen ebenfalls zur Entstehung  dieser Erkrankung. Situations- und altersbedingt werden noch die Alters-, Wochenbett- und Winterdepression unterschieden. Dazu in den folgenden Abschnitten mehr. 

Symptome einer Depression

Symptome einer Depression können andauernde Müdigkeit, Traurigkeit, schlechte Laune, Schlafstörungen, Suchtverhalten oder Suizidgedanken sein. Die Aufzählung liese noch ergänzen. Viele dieser Anzeichen sind oftmals Reaktionen auf Überlastung, Stress oder Trauer.  Tauchen diese nur vorübergehend auf,  handelt es sich hierbei um eine depressive Verstimmung.  Von einer Depression spricht der Mediziner in der Regel erst, wenn die oben genannte Symptomatik länger als sechs Monate andauert.

Depression durch Nahrungsmittel und Umwelteinflüsse

Falsche Ernährung, ausgelöst durch Nahrungsmittelallergien, Mangel an essenziellen Fettsäuren, viel Zucker und Weißmehlprodukte und der Genuß von zu viel Fertigprodukten kann als Auslöser einer Depression gelten. Schwermetalle (Blei, Cadmium, Quecksilber) können zu einer veränderten Persönlichkeit  (Hyperaktivität, Aggressivität) des Menschen führen.  Pflanzenschutzmittel, wie sie nach wie vor in der konventionellen Landwirtschaft zum Einsatz kommen, können zu hormonellen Veränderungen führen. Auch hier ist als Folge eine depressive Verstimmung möglich.  Elektrosmog wie er durch nieder- und hochfrequente Strahlung (Handys, schnurlose Telefone, Sendemasten) ausgelöst wird, kann nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen ebenfalls als Auslöser dieser Erkrankung gelten.

Alters-, Winter- und Wochenbettdepression

Die Altersdepression ist sehr verbreitet und tritt in der Regel nach dem 60. Lebensjahr auf. Die Betroffenen leiden unter Ängstlichkeit, Konzentrationsstörungen und Angst vor sozialer Ausgrenzung. Oft gibt es Überschneidungen mit denen einer Altersdemenz. Viele von dieser Erkrankung Betroffene meinen nichts dagegen tun zu können. Das ist so nicht richtig.

Zur Wochenbettdepression kommt es manchmal nach der Geburt eines Kindes. Auslöser ist hier meistens die nach Ende der Schwangerschaft hormonelle Umstellung des Organismus. Auch psychischer und körperlicher Stress kann zum Ausbruch führen. Viele, besonders junge Mütter, haben Angst ihrer neuen Verantwortung nicht gewachsen zu sein oder sie befürchten Probleme mit ihrem Lebenspartner. Eine Wochenbettdepression ist in der Regel nur eine vorübergehende Erscheinung. Sie sollte allerdings  ernst genommen werden.

Die Winterdepression ist eine jahreszeitlich auftretene Episode. Stimmungsschwankungen, schlechte Laune und ein verstärktes Schlafbedürfnis stehen im Vordergrund. Verbreitet ist diese besonders bei den skandinavischen Völkern. Man geht davon aus, dass der Tag-Nacht-Rhytmus auf Grund einer verringerten Melatoninproduktion (zu wenig Sonnenlicht) gestört ist.  

Mein Artikel kann nicht den fachlichen Rat eines Arztes oder Heilpraktikers ersetzen! 

Ashlie, am 31.01.2012
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