Bei den Erwachsenen kommen verschiedene Ursachen zum Tragen, dass sich ein Vitamin D-Mangel entwickeln kann. Wer den Berufsalltag in Räumen verbringt, hat im Herbst und Winter meist wenig Gelegenheit in der Freizeit Vitamin D durch Sonnenlicht aufzutanken. 80-90 Prozent des Vitamin D-Bedarfs wird nämlich über die Haut gebildet. Lediglich den Rest können wir bei richtiger Ernährung über Lebensmittel aufnehmen. Ob ein Vitamin D-Mangel vorliegt, kann der Hausarzt mit einem Bluttest feststellen. Der Referenzbereich des Vitamin D Blutspiegels beträgt zwischen 30 und 60 ng/ml. Mit dem Thema Vitamin D-Mangel Ursachen und Folgen sollte man sich beschäftigen, bevor es dazu kommt.

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Wir brauchen die Sonne um Vitamin D zu bilden (Bild: Hans / pixabay.com)

Vitamin-D-Mangel kann jeden betreffen

Auch ältere  Menschen, die oft nur noch sehr selten das Haus verlassen, oder gar bettlägrig sind, geraten in Gefahr einen Vitamin D-Mangel zu erleiden. Hinzu kommt, dass der Körper mit zunehmendem Alter weniger Vitamin D produzieren kann.
Ein Mangel kann auch durch Hormonschwankungen bei Schwangeren entstehen. Ebenso bei der Hormonumstellung im Klimaterium. Auch Krankheiten können die Vitamin D-Bildung beeinträchtigen. Besonders Erkrankungen im Darmbereich, denn hier wird aus der Nahrung das Vitamin D aufgenommen. Darüber hinaus muss auch bei Leber- und Nierenerkrankungen mit einem Mangel gerechnet werden. Wie hoch die Vitamin D-Aufnahme des Einzelnen ist, hängt auch mit dem Hauttyp zusammen. Hellhäutige bilden schneller Vitamin D, als dunkelhäutige Menschen. Genau wie bei der Kleidung blockiert hier die dunklere Farbe die UV-Strahlung.

Wofür benötigt unser Körper Vitamin D?

Bei Vitamin D-Mangel sind die Ursachen und Folgen sehr unterschiedlich. Vitamin D stärkt die Knochen. Bei einem Mangel kann es zur Knochenerweichung kommen. Bei Kindern kommt es durch die gestörte Mineralisierung zur Verbiegung der Knochen, zu der gefürchteten Rachitis.
Auch bei Erwachsenen kann der Mangel zu instabilen Knochen führen. Osteomalazie und Osteoporose sind die Folge, die Knochen werden porös und brüchig. Ein Vitamin D-Mangel hat auch einen gravierenden Einfluss auf das Gemüt, es können sich Depressionen ausbilden, auch vermutet man einen Zusammenhang mit dem Burnout-Syndrom.

Symptome

  • Muskel- und Knochenschmerzen (z.B. Schmerzen in den Beinen oder Rücken, Nackenverspannungen
  • Muskelschwäche
  • Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Depression
  • Nervosität, Unruhezustände
  • Verstopfung
  • Schwindel
  • Übelkeit
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Wie kann ich einen Vitamin-D-Mangel vermeiden?

Da das Vitamin D größtenteils über das Sonnenlicht aufgenommen wird, sind Aufenhalte im Freien unverzichtbar. Dabei kommt es natürlich auf die Jahreszeit an, wie intensiv die Aufnahme ist. In den Sommermonaten reichen wenige Minuten. Es liegt auf der Hand, dass es in den Wintermonaten viel schwerer fällt, den Bedarf zu decken. Dabei genügt es, wenn etwa 5 Prozent unseres Körpers von Kleidung unbedeckt ist. Die Aufnahme über das Gesicht und die Hände reichen hier schon aus. Kein Ersatz sind Besuche eines Solariums. Wer auf eine Vitamin D-reiche Ernährung achten möchte, sollte zu fetteren Fischsorten wie Thunfisch und Hering greifen. Auch im Eigelb, Milch- und Milchprodukten (im Sommer deutlich mehr), einigen Gemüsesorten und in der Rinderleber sind viel natürliches Vitamin D enthalten. Sie sehen, es ist eigentlich ganz einfach viel für den natürlichen Aufbau des Vitamin-Speichers zu tun.

Dieser Artikel kann keinen fachkundigen Rat eines Arztes oder Apothekers ersetzen.

© Edelgard Kleefisch

Elli, am 01.02.2012
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Bildquelle:
Eugen Staab /wikipedia (Folsäuremangel ist vermeidbar)

Autor seit 3 Jahren
562 Seiten
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