Wir sind dem Allgemeinbild der Allgemeinheit unterworfen, auch wenn das in der Regel die wenigsten zugeben, egal ob bewusst oder unbewusst. Im Lauf des Lebens sind die meisten bereits derartig in diesen Käfig gezwängt, dass es ihnen schon gar nicht mehr auffällt. Sie verspüren nur immer wieder einmal ein Gefühl des Unwohlseins und den Wunsch nach Freiheit. Ob es um Kleidung, Figur, Fitness oder das Verhalten geht, das momentane Modebild wird uns übergestülpt und wir versuchen uns anzupassen. Egal ob wir uns dabei wohl fühlen oder nicht.

 

 

Jeder Mensch ist einzigartig, alles andere sind nur Kopien eines Vorbilds oder mehrerer Vorbilder, die sowieso nie an das Original heranreichen können. Was also hindert uns daran, dieses eigene "Ich" auch tatsächlich zu sein? Alle Zwänge abzuwerfen und nur dem nachzugehen, was uns eigentlich ausmacht, ebnet den Weg zu einem glücklicheren Leben.

Ich (Bild: I. Ajerrar)

Allerdings muss man dann auch bereit sein zu akzeptieren, dass es dafür vom bisherigen Umfeld keine Anerkennung und Zuneigung gibt, ja zum Teil sogar mit Liebesentzug gestraft wird. Diese erhält nur, wer sich den Trends der Allgemeinheit unterwirft. Womit aber sicher mehr oder weniger zu rechnen ist, ist Kritik, Gleichgültigkeit und Ausgrenzung, zumindest vermehrt in der ersten Zeit. Aber es wird Menschen geben, die dieses neue Ich akzeptieren und vielleicht sogar lieben. Denn es gibt bereits einige Menschen, die ihr eigenes Ich leben und die Vorzüge bereits genießen. Jede Liebe, die nur existiert, weil man sich gegen sein eigenes Naturell verbiegt, ist nicht echt. Liebe ist nur echt, wenn sie das eigentliche Ich trifft. Alles andere ist nur Schauspiel und die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass diese Liebe zerbricht, wenn sich herausstellt, dass das bisher gezeigte Wesen nicht das tatsächliche Wesen ist.

Je jünger man ist, um so leichter wird es fallen, das bisher getragene Kostüm des Lebens abzulegen. Nicht Geld, sondern das Leben selbst ist das wertvollste Gut des Menschen. Diese Erkenntnis hilft dabei, sich von dem aufgezwungenen Schauspiel abzuwenden und anzufangen, sich in das Abenteuer Leben zu stürzen. 

In anschaulichen und verständlichen Kapiteln erklärt der Autor Michael Repkowsky den Weg zum eigenen Ich und der persönlichen Freiheit. Dabei hinterfragt er das bisherige Verhalten und deckt Unstimmigkeiten auf. Er zeigt Lösungen zum Verlassen verschiedener eingefahrener Wege. Obwohl dieser Ratgeber nur für das private Verhalten gedacht ist, kann dies auch durchaus positive Auswirkungen auf das Berufsleben haben. Durch das gestiegene Selbstbewusstsein und das dadurch entstandene sichere Auftreten wird es auch im Beruf besser laufen.

Freiheit über den Wolken

Freiheit über den Wolken (Bild: I. Ajerrar)

Quelle:

Michael Repkowsky - Was andere über mich denken, darf mich nicht lenken!

 

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Ajerrar, am 16.01.2021
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Bildquelle:
I. Ajerrar (Mit Gelassenheit das Leben meistern)

Autor seit 9 Jahren
137 Seiten
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