Pilze im herbstlichen Gewand

Zweckmäßige Kleidung

In den wenigsten Fällen wird man Pilze von einem asphaltierten Weg aus aufsammeln können. Wer Pilze sucht, findet sie in der Natur. Vorzugsweise im Wald. Das bedeutet, der Pilzfreund muss sich der Witterung und der Örtlichkeit entsprechend einkleiden. Dazu gehört auf jeden Fall festes Schuhwerk. Aber auch lange, geschlossene und robuste Kleidung, denn auch im Herbst besteht in den Wälder und auf den Wiesen Zeckengefahr. Wer sich nicht zu schade ist, durch Dickichte zu kriechen und in Sträuchern zu suchen, kann sich mit einer Kopfbedeckung effektiv schützen.

Das Behältnis zum Transport

Pilze sind sehr sensibel, was Druck und fehlende Luftzirkulation betrifft. Deshalb muss das Sammelbehältnis geräumig und stabil sein. Optimal ist eine gewisse Luftdurchlässigkeit. Ein Henkel sorgt für guten Tragekomfort, damit man den Behälter einfach auf den Arm einhängen kann und beide Hände zur Verfügung hat. In nahezu perfekter Weise erfüllt der klassische Flechtkorb all diese Anforderungen. Auch eine flache Obstiege aus dünnem Holz eignet sich als Sammelbehälter, hat jedoch den Nachteil, dass man sie immer abstellen muss, wenn man einen Pilz sammeln will.

 

Eher als Notlösung sollte eine Einkaufstasche aus Stoff verwendet werden. Zu groß ist hier die Gefahr von Druck-, Quetsch- und Stoßstellen. Leicht brechen auch Pilzteile ab und lassen den Sammelerfolg unansehnlich werden. Auch lässt die Luftzirkulation bei längerem Gebrauch zu wünschen übrig und verderben schnell die Pilze. Diese beginnen dann zu "schwitzen", weil sich das Eiweiß in den Pilzen schnell zersetzt.

 

Ist man wirklich einmal in Not, weil der Zufall einem zu einem Paradies voller Steinpilzen geführt hat, bieten sich ein Hut oder das Oberhemd als Behälter an.

 

 

Ein Messer

Ein Pilzmesser ist unverzichtbar für den Pilzesammler. Es wird zum Abschneiden und zum Vorputzen benötigt. Den Pilzen ist es dabei ziemlich gleichgültig, ob man mit einem scharfen Küchenmesser, dem universalen Schweizer Multi-Funktional-Taschenmesser oder mit einem Spezial-Pilzmesser schneidet. Das Messer sollte scharf und lang genug sein, um den Pilz anheben und aushebeln zu können. Für den passionierten Pilzliebhaber eignet sich ein Pilzmesser auch als ausgezeichnetes Geschenk. Ideen findet man zum Beispiel bei www.vitalpilze-naturheilkraft.de/Geschenke/.

 

 

 

Ein Behälter zum Bestimmen

Wer neben den bestimmten Speisepilzen auch unbekannte Arten mit nach Hause nehmen will, um sie dort zu bestimmen, sollte diese von den Speisepilzen trennen. Problematisch wird es dann, wenn Sporenpulver oder Teile der bereits bestimmten Pilze sich mit den unbekannten vermischen. In dem Fall gleicht die Bestimmung zu Hause eher Russisch Roulette. Um Pilze getrennt aufzubewahren, eignen sich kleine Dosen, vielleicht Joghurtbecher oder etwas Ähnliches.

Eine Lupe

Die Lupe zählt nicht zur Grundausstattung des Pilzesuchers - und doch kann sie sich oft als sehr nützlich erweisen. Besonders für diejenige, die trotz allen Augen zusammen kneifen nicht erkennen können, ob die Lamellen gezähnt oder gesägt, ob der Stiel Längsriefen aufweist oder doch nur beflockt ist.

 

Eine Vergrößerung von acht oder zehn reicht in den meisten Fällen völlig aus. Der Linsendurchmesser sollte wenigstens 15 mm betragen. Praktisch ist eine Öse an der Lupe, damit man sie an einer Schnur um den Hals tragen kann.

Das Pilz- oder Bestimmungsbuch

Nun empfiehlt es sich weniger, das große Bestimmungsbuch aus dem Wohnzimmerschrank durch den Wald zu schleppen. Aber Fakt ist, man kann sich nicht alles merken und schon gar nicht auf alles vorbereitet sein, was einem im Wald erwartet. Dafür gibt es handliche Pilz- oder Bestimmungsbücher, die dem Pilzfreund die erste oder grobe Pilzbestimmung ermöglichen.

Autor seit 2 Jahren
35 Seiten
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