Entwinden Sie sich dem Kreislauf

Wer sich dem Kreislauf von Unsicherheit – Angst - Frust – Depression – noch mehr Frust – psychosomatischen Störungen - Krankheit – noch mehr Depression und Frust entziehen möchte, der kann dies leicht erreichen.

Hierfür muss eine Person nicht auf der Esoterikwelle schwimmen oder nach verborgenen Sphären des Geistes tauchen. Ein möglichst objektiver Blick auf die Realitäten seines Daseins und ein liebevoller Blick auf sich selbst genügen völlig! Für den liebevollen Blick auf sich selbst muss sich ein Mensch jedoch seiner selbst bewusst sein. Sie glauben gar nicht, wie viele Menschen sich nicht mehr ihrer eigenen Persönlichkeit bewusst sind. Auch ich konnte letztlich nicht mehr sagen, was mir eigentlich Freude bereitet, was ich gerne tue, was mich aus macht. Ich hatte mich irgendwann, irgendwo in meinem Alltag verloren. Es scheint mir, als müssten viele Menschen erst wieder den Mut aufbringen, an sich selbst zu denken. Hiermit ist natürlich nicht das egoistische selbstsüchtige Denken gemeint! Um das Ziel einer nicht negativen sondern positiven Lebenseinstellung und einer damit verbundenen Zufriedenheit, die vor Depression schützt, zu erreichen, brauchen wir Mut um unsere eigenen neuen Wege zu entdecken und zu gehen.

Bei Depression: Hilfe zur Selbsthilfe (1)

Zwei Mannschaften kämpfen gegen einander

Dieser Blick auf sich, der Weg zu SICH, der Weg zu selbstbewusster intensiver chancenreicher Harmonie mit sich und der Welt möglich. Hierzu erscheint es notwendig, einige Aspekte des Lebens und dahinter liegende Zusammenhänge zu verstehen. Erst dann ist es möglich, die mit diesen Zusammenhängen verbundenen, meist unbewussten Gefühle zu erleben. Für die Entstehung von Depression sind vor allem unbewusst unterdrückte Gefühle von besonderer Bedeutung. Um dies besser zu verstehen, möchte ich beschreiben, wie ich für mich eine Depression definiere.

Ich möchte dies durch das Bild von zwei Mannschaften darstellen, die jeweils an einem Ende eines langen Seils ziehen. In der Mitte des Seils befindet sich der Mensch in seinem körperlichen und geistigen Zustand. Am einen Ende des Taus ziehen die bewussten Vorstellungen, Anschauungen und Überzeugungen. Am anderen Ende ziehen die anerzogenen, verborgenen und unbewussten Vorstellungen, Anschauungen und Überzeugungen. Beide Mannschaften halten das System in gesundem Zustand im Gleichgewicht:

Depression ist ein emotionaler Infarkt

Kommt es jedoch zu Veränderungen, so können sich die zwei Mannschaften zu Gegensätzen entwickeln. Beide Bereiche ziehen nicht mehr gemeinsam an einem Strang sondern jeder Bereich versucht sich durchzusetzen. Im Volksmund wird dann davon gesprochen, dass etwas an den Nerven zerrt. Es kommt zu einem Gezerre und Gerangel und irgendwann kann dann der sogenannte "Geduldsfaden" reißen. Reißt nicht nur ein Geduldsfaden sondern das ganze, die Emotionen im Gleichgewicht haltende "Seil", kommt es zum emotionalen Infarkt!

In Folge eines emotionalen Infarkts muss man ebenfalls langsam machen und sein emotionales System neu strukturieren. Nach einem Herzinfarkt muss man auch langsam machen und das sogar meist den ganzen Rest seines Lebens. Das muss bei einer Depression nicht so sein!

Dies ist ein Textauszug. Ausführlicher können Sie diese Ausführungen auf dem You Tube Clip: Definition Depression, mit Bildern und übersichtlichen Schaubildern unterlegt, hören.

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