Der Soziopath

Der Soziopath kann als ein Mensch ohne Gewissen und tief gehende Gefühle beschrieben werden. Dies kann andere Menschen, die zu solch einer Person eine familiäre und / oder freundschaftliche Beziehung pflegen, schwer kränken und / oder verletzen. Soziopathie ist nur sehr schwer zu behandeln, da sie Teil der Persönlichkeit ist, anders als bei vielen anderen Erkrankungen vermutet man hier eine angeborene Störung innerhalb des Gehirns. Öfter finden wir die Soziopathie vergesellschaftet mit dem Narzissmus. Der Soziopath lebt grundsätzlich nach seinen eigenen Regeln, die sich ganz nach seinem Belieben ändern können. Werte wie Wahrheit und / oder Ehre existieren für ihn nicht.

Soziopathen stört ihre - für sich selber nicht erkennbare Erkrankung - nicht. Vermutet wird hier eine angeborene, biologische Störung innerhalb des Gehirns.

Der Soziopath lebt meist für sich alleine. Andere Menschen sind ihm gleichgültig und / oder nur von Bedeutung, solange er sich davon Vorteile erhoffen kann. Sein eigenes Wort ist im Gesetz.

Soziopathen meinen häufig, dass bei ihnen alles in bester Ordnung ist – nur die Außenwelt und / oder die Umgebung stellt ein Problem dar, nicht sie selber. Deshalb kommen sie oft nur dann in eine Therapie oder Einrichtung, wenn dies gesetzlich angeordnet wird. Wobei die Therapiemöglichkeiten begrenzt sind und die Vorgehensweise eine gänzlich andere ist, als bei anderen psychischen Erkrankungen.

Um eine soziopathische Störung nachzuweisen, bzw. zu erkennen gibt es in der Psychiatrie gute Testmöglichkeiten, die relativ einfach sind und außerdem schwer manipulierbar.

 

 

Narzissmus

Eine narzisstische Person zeichnet sich durch einen starken Hang zur Selbstüberschätzung der eigenen Person und auch deren Fähigkeiten aus.

Ein Narzisst hat kein oder kaum Einfühlungsvermögen anderen Menschen gegenüber und ist nicht Kritik fähig.

Narzissus - mythologische Gestalt

Der Sohn des Flussgootes Kephisos gilt in der alten griechischen Mythologie als der Narzissus. In ihn verliebte sich einst eine Nymphe (damit ist eine junge und heiratsfähige Göttin des Wassers gemeint). Diese Liebe erwiderte Narzissus jedoch nicht. Zur Strafe wurde er von der Liebesgöttin Aphrodite darauf hin verflucht. Er wurde gezwungen, sich unsterblich in sein eigenes Spiegelbild zu verlieben.

 

Vennhexe, am 09.03.2013
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