Haarausfall

Haarausfall

Etwas Haarverlust durch die unterschiedlichen Wachstumsphasen ist normal

Das menschliche Haar verändert jedoch im Verlauf des Lebens seine Struktur beziehungsweise Dichte, wie auch seine ursprüngliche Farbe. Ab welchem Lebensjahr sich erste silberne Fäden zeigen oder ausgedünnte Stellen auftauchen, ist absolut individuell. Oftmals ist die Ursache von Haarausfall genetisch bedingt, kann allerdings auch diverse andere Gründe haben, und muss nicht zwingend vom Alter oder Geschlecht der betroffenen Person abhängen.

 

Zeitweiliger mäßiger Haarverlust ist allerdings natürlich, da die Kopfbehaarung verschiedene Phasen des Wachstums durchläuft. Der Haarverlust richtet sich dabei nach der Haardichte und kann zwischen vierzig und einhundert Haaren pro Tag betragen. Die natürliche Auslese begünstigt zudem die Erneuerung der Behaarung und sorgt in der Regel für ein regelmäßiges Nachwachsen des Kopfschmucks.

Vielfältige Ursachen können den Ausfall der Körperhaare begünstigen

Verliert die jeweilige Person jedoch während eines längeren Zeitraums durchgehend mehr Kopfhaare, als normalerweise wieder nachwachsen, kann es sich um Haarausfall handeln. Die Ursachen hierfür können dabei sehr unterschiedlich sein. Zudem lässt sich die sich manchmal nur schwer eine eindeutige Diagnose stellen. Manchmal liegen die Ursachen bei negativen Umwelteinflüssen oder Ernährungsstörungen, nicht entdeckten Erkrankungen oder auch bei massiv übertriebenen Diätkuren. Eine genetische Veranlagung für Haarausfall kann ebenso bei Frauen wie auch Männern für den vermehrten Haarverlust verantwortlich sein.

 

Als häufigste Ursache für übermäßigen Haarausfall wird zurzeit hormonell bedingter Haarverlust (androgenetische Alopezie) oder der erbliche Haarausfall diagnostiziert. Von diesen Formen des Haarverlusts sind hierzulande derzeit ungefähr dreißig Prozent aller Frauen und etwa sechzig Prozent der Männer betroffen. Bei etwa zehn Prozent der weiblichen und dreißig Prozent der männlichen Betroffenen zeigen sich die Symptome bereits zwischen ihrem 20. und 30. Lebensjahr.

 

Bei "Alopecia Areata" handelt es sich um den zweit häufigsten Grund für vermehrten Haarverlust. Der kreisrunde Haarausfall (Autoimmunerkrankung) ist zudem als Krankheit offiziell anerkannt und kann einen kompletten Haarverlust auf dem Körper hervorrufen.

 

Als dritter wichtiger Grund für Haarverlust tritt der "diffuse" Haarausfall auf. Hiervon sind Frauen wie auch Männer gleichermaßen betroffen. Die Ursachen liegen meistens in einer ungesunden und fehlerhaften Ernährung/Mangelernährung beziehungsweise Lebensweise, wie auch "Vergiftung" oder Übersäuerung des Organismus. Die betroffenen Menschen verlieren ihre Haarpracht nicht allein auf dem Oberkopf, sondern auch an den seitlichen Kopfbereichen.

Mangelernährung begünstigt den Verlust des gesunden Haares

Des Weiteren kann ein massiver Mineralstoffmangel die Ursache für übermäßigen Haarverlust darstellen. Leidet der gesamte Organismus unter einem Mangel an Nährstoffen, sind auch die Haarwurzeln komplett unterversorgt. Die einzelnen Haare finden keinen ausreichenden Halt mehr. Der menschliche Körper entzieht der Kopfhaut zudem die verbliebene Nahrung, um diese an lebenswichtige Bereiche des Organismus weiterzuleiten.

 

Zurückbleibende Schlacken innerhalb des Haarbodens sind ebenfalls Ursachen für verfrühten Haarverlust. Sie bilden sich direkt aufgrund einer mineralstoffarmen wie auch säurebildenden Ernährungsweise. Somit finden die gesamten Haarfollikel keine Grundlage mehr vor, um einen gesunden Haarwuchs zu gewährleisten.

Gesunde Ernährung - gesunder Haarwuchs

Weitere Ursachen des Haarverlusts können in der Überlastung des kompletten Immunsystems liegen. Ist das lebenswichtige Verdauungssystem in Mitleidenschaft gezogen, können zum Beispiel dringend benötigte Spurenelemente sowie Mineralstoffe nur äußerst spärlich aufgenommen werden. Der Mangel an Mikro-Nährstoffen setzt sich somit weiter fort.

 

Parallel dazu kann die gestörte Darmflora das Immunsystem massiv schwächen. Die Ursachen für immunologisch bedingten Haarverlust können somit hier zu suchen sein. Dies bedeutet umfassend: Wird der gesamte Organismus rundum effektiv ausreichend mit den benötigten Nährstoffen versorgt, ist das Verdauungssystem gestärkt und kann den täglichen Belastungen wie zum Beispiel beruflichem Stress und negativen Umweltbedingungen deutlich besser begegnen. Mehr Informationen zum Thema Haarausfall finden Sie hier: http://www.eigenhaartransplantation-kosten.de/haarausfall

Autor seit 5 Jahren
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