Der April ist schön ...

... aber wir sind so müde! (Bild: © Die Persönliche Note)

Einfache Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit

60 Prozent aller deutschen Frauen und 54 Prozent der deutschen Männer leiden unter Frühjahrsmüdigkeit. So steht's zumindest in der April-Ausgabe des Alverde-Kundenmagazins von dm. Während die Natur im Frühjahr wieder richtig "Gas gibt", beklagen wir Menschen uns über Müdigkeit und Antriebslosigkeit.

Was kann man dagegen tun? - Die Natur macht's uns eigentlich schon vor... so wie sie sich in Schwung bringt, können wir das nämlich auch tun:

  • uns wieder mit kräftigen, bunten Farben umgeben (die trüben Wintermonate sind vorbei!)
  • so viel wie möglich frische Luft und natürliches Licht genießen
  • die ersten Frühlingskräuter wie Löwenzahn und Bärlauch ernten und "vernaschen"
  • der Natur ein bisschen zur Hand gehen und im Garten arbeiten: Säen, Pflanzen und beim Wachsen zusehen

Energiereserven aktivieren - mit einem simplen Schritt

Der beste, schnellste und einfachste Tipp, den das Alverde-Kundenmagazin gibt, ist wahrscheinlich dieser - und den könnt ihr auch gleich umsetzen:

Rafft euch einfach auf!

Klingt zwar lächerlich simpel, ist aber wirksam.

Das behauptet auch Mihaly Csikszentmihalyi, der das "Geheimnis des Glücks", das sogenannte "Flow"-Prinzip entdeckt hat.

Seine Theorie: Wir brauchen einfach ein bisschen Aktivierungsenergie, um uns in Bewegung zu setzen. Das heißt: Wer sich trotz Unlust und Schlappheit aufraffen kann, der hat gute Chancen, dass plötzlich alles wie von selbst läuft! 

Das bestätigt auch Gene C. Hayden, die Autorin des Buches "Bleib dran, wenn dir was wichtig ist".

Sie meint, dass wir alle über Energiereserven verfügen, die man jederzeit anzapfen kann. Alles, was man tun muss: Einen kleinen (winzigen!) Schritt machen.

Was uns nämlich am meisten Energie entzieht: Schlapp herumzusitzen und sich zu ärgern, dass wir nicht in die Gänge kommen. Apathie und Schuldgefühle laugen uns tatsächlich viel mehr aus als ein kleiner Schritt in die richtige Richtung...

Der "launische" Frühlingsmonat April sorgt für Wetterfühligkeit - wie, warum und was man tun kann

Gerade der "launische" Monat April mit seinen Temperaturschwankungen setzt den Wetterfühligkeiten unter uns besonders zu.

Von Wetterfühligkeit sieht sich nahezu jeder 2. in Deutschland betroffen.

Übrigens: "Wetterfühligkeit" (der Fachbegriff lautet: "Meteoropathie") liegt zwischen "Wetterreaktion" (die hat jeder) und "Wetterempfindlichkeit", bei der sich das Wetter ganz besonders tiefgreifend auf den Körper des Betroffenen auswirkt. Speziell Menschen mit gesundheitlichen Vorbelastungen machen Wetterwechsel zu schaffen. 

Experten glauben, dass Wetterfühligkeit vor allem durch Luftdruckveränderungen oder durch elektromagnetische Wellen bedingt ist.

Auf das Wetter reagieren wir alle und das muss auch so sein: Für unsere Vorfahren war es noch besonders wichtig, sich auf Wetterveränderungen wie z.B. ein herannahendes Gewitter einstellen zu können. Das Wetter ist also ein uralter Umweltreiz und unsere Reaktion darauf ein Produkt der Evolution.

Wer sich selbst als (zu) "wetterfühlig" empfindet, kann und sollte seinen Körper trainieren, so dass dieser wieder besser mit Umweltreizen durch das Wetter umgehen kann. Übung, Abhärtung, Konfrontation - so lernt der Körper, Wetterveränderungen wieder besser zu tolerieren.

Praktische Tipps gegen Wetterfühligkeit

Was man tun kann, wenn man unter Wetterfühligkeit leidet:

  • viel Wasser trinken (viele Betroffene schwören auch auf Tee)

  • den Kreislauf durch Sport und Bewegung an der frische Luft trainieren

  • das Immunsystem durch gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen stärken

  • den Körper im Urlaub mit neuen Klimabedingungen bzw. mit extremeren Reizen bekannt machen

  • sich besonders viel Ruhe und Schlaf gönnen

  • zusätzlichen Stress für den Körper möglichst vermeiden

Bei wetterbedingten Kopfschmerzen tut dieses einfache, aber bewährte Hausmittel gut.

Weitere Hausmittel gegen Wetterfühligkeit findet ihr z.B. auf dieser Seite.

Besonders effektiv sollen belebende Wechselduschen sein - ihr "Erfinder" Sebastian Kneipp hat sich durch die von ihm begründete Hydrotherapie (Wasseranwendungen) als junger Mann von Tuberkulose geheilt.

Wechselduschen helfen dem Körper dabei, sich an extreme Temperaturunterschiede zu gewöhnen - und nicht nur das: Sie beleben, entgiften, regen den Blutkreislauf an und beseitigen negative Energien.

Wer seine Wetterfühligkeit gerne psychologisch betrachten möchte, der kann sich außerdem fragen:

Auf welche kleinen Veränderungen in meinem Umfeld reagiere ich vielleicht etwas zu empfindlich?

Michaela, am 14.04.2011
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Bildquelle:
Bildautor: Petr Kratochvil (Glücksgefühle "selbstgemacht": Körper und Seele mit Düften positiv ...)
M. Steininger - Die Persönliche Note (Meditation tut gut: 5 einfache Wege, um sich glücklicher und gesünd...)
Claudia Steininger ("Glückscoaching" für Mensch und Hund)

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