Braunbären sind die erdgeschichtlich jüngste Bärengruppe.

Evolutionsmäßig trennten sich vor knappen 30 Millionen Jahren die Hunde (Canidae) und die Bären (Ursidae) vom gemeinsamen Stammbaum Canoidea/Caniformia ab. Ursavus, ausgestorbener, ältester Vertreter der Großbären, gilt dabei als Vorfahre der heutigen Bären und lebte vor etwa 20 Millionen Jahre.

Der Braunbär ist heute der weltweit am weitesten verbreitete Bär. Die ältesten fossilen Funde des Braunbären selbst sind rund 500.000 Jahre alt und stammen aus dem Zhoukoudian-Höhlensystem in China.

 

 

Der Braunbär - Ursus Arctos -

Braunbär (Ursus arctos) und seine Zugehörigkeit:

  • Ordnung Raubtiere (Carnivora)
  • Familie Großbären (Ursidae)
  • Unterfamilie Echte Bären (Ursinae)
  • Gattung Bären Ursus
  • 4 Arten (Braunbär, Eisbär, Schwarzbär, Kragenbär)
  • Braunbär Ursus arctos mit 9 Unterarten

Der Lebensraum vom Braunbären reicht von der Tundra, Gebirgswiesen, Wäldern bis zu Küsten und Flussufer. Bis 1800 fand man noch Braunbären bis nach Nordafrika.

Braunbären bewohnen heute die letzten großen Wälder Europas, Asiens und Nordamerikas. In Alaska, dem westlichen Kanada, Sibirien und dem Himalajagebiet existiert auch heute noch ein großzügig bemessener Lebensraum. Schwieriger für die Bären wird das Leben bereits im Nahen Osten und in Europa. 

 

Je kälter, desto größer der Bär!

Was auf den ersten Blick sonderbar wirkt, hat seine guten Gründe. In Eurasien nimmt der Braunbär von Westen nach Osten an Größe zu, desgleichen von Süden nach Norden (*Bergmannsche Regel).

*Bergmannsche Regel, eine der sog. Klimaregeln, benannt nach C. Bergmann beschreibt die Beobachtung, daß innerhalb einer Art die Individuen von Populationen aus kalten Gebieten größer sind als in den warmen. Bergmann erklärte dies mit den unterschiedlichen Verhältnissen zwischen der Oberfläche und dem Volumen bei kleinen bzw. großen Körpern. Ein großer Körper verliert über seine (in Bezug auf sein Volumen) relativ geringe Oberfläche weniger Wärme als ein kleiner.

Bärenbrüder

Kamtschatkabär (Bild: Joergelman / Pixabay)

Der Braunbären und seine Unterarten

 

  • Europäischer Braunbär (Ursus arctos arctos ): von den Alpen bis zu den Pyrenäen in Ost- und Südeuropa sowie in Skandinavien.
  • Syrischer Braunbär (Ursus arctos syriacus): Vorderasien, berühmtester Vertreter: Private Wojtek
  • Der Kodiakbär (Ursus arctos middendorffi ): lebt nur auf der Kodiakinsel vor der Küste Alaskas; der Lachsjäger.
  • Der Grizzlybär (Ursus arctos horribilis): in den Rocky Mountains, grauhaarig
  • Der Sibirische Braunbär oder Kamtschakabär ( Ursus arctos beringianus ): in Sibirien und auf Kamtschatka
  • Der Isabellbär (Ursus arctos isabellinus): im Himalaya und Zentralasien
  • Der Hokkaido-Braunbär (Ursus arctos yesoensis): auf der Insel Hokkaido
  • Der Mandschurische Braunbär (Ursus arctos manchuricus ) im Nordosten Chinas und der Mongolei
  • Der Tibetische Braunbär (Ursus arctos pruinosus): in Tibet und Sichuan

 

 

(Bild: ucumari photography / Flickr)

Der Braunbär wird 170 bis 280 cm groß, bei einem Gewicht von 70 bis 780 kg. Die Weibchen sind wesentlich kleiner als die Männchen (Geschlechtsdimorphismus). Die Tönung des Fells variiert von schwarzbraun, rot- bis gelbbraun und von dunkelgrau bis hellgrau. Jungtiere haben noch das helle, v-förmige Halsband.

Alle Bären sind Sohlengänger und bewegen sich im Passgang fort, das heißt, dass beide Beine einer Körperseite gleichzeitig bewegt werden. Wirkt gemütlich, man sollte sich davon nicht täuschen lassen.

BärenDer BärPaddington
Amazon Anzeige

Wie und wovon lebt der Braunbär?

In der Ernährung variieren sie vom Vegetarier (Gräser, Wurzeln, Beeren) bis zum Allesfresser (Lachse, Insekten, andere Säugetiere).

Ist der Bär ein Einzelgänger oder doch nicht?

Bären sind in freier Wildbahn Einzelgänger. Jeder erwachsene Bär lebt für sich allein in einem relativ festen Gebiet. Allerdings ist das kein ehernes gesetz, sondern liegt mehr an den Umweltbedingungen.

  • Die Größe ist so bemessen, dass das Tier ganzjährig genügend Nahrung darin findet, sie hängt also vom lokalen Nahrungsangebot ab.
  • In Gebieten mit ausreichender Nahrung treten sie gelegentlich in Gruppen auf.
  • Auch Jungtiere rotten sich oft zu kleinen Jugendbanden zusammen.

Ihr dominierender Feind ist der Mensch, dem sie ausweichen. Kurzzeitig können sie bei Jagd oder Flucht eine relativ hohe Geschwindigkeit erreichen.

An Alaskan Brown Bear Stands up to Look out for Any Danger to Her Three Cubs (Bild: Roy Toft / AllPosters)

Was machen Herr und Frau Bär, wenn sie sich treffen? Kleine Bärenkinder

Die Paarungsbereitschaft beginnt bald nach der Winterruhe. Da es eine sehr lange Paarungsbereitschaft gibt, ergibt sich eine Tragezeit inklusive der Keimruhe von 6 bis 9 Monaten. Die Jungen kommen immer in der Winterruhe zur Welt. Bei der Geburt sind sie meerschweinchengroß, nackt und blind. Bis zu vier Junge gebiert eine Bärin.

Mama Bär ist eine geduldige und liebevolle Mutter - bis zum Abschied

  • Eine Bärin bleibt mit neugeborenen Jungen etwa einen Monat länger in der Höhle als Bärenmütter mit den ein- oder zweijährigen Jungtieren.
  • Erst mit 5 oder 6 Monaten verlassen die Kleinen mit der Mutter die schützende Höhle.
  • Etwa zwei Jahre führt und stillt die Bärin ihre Jungen, dann werden sie meist nachdrücklich in die Selbstständigkeit entlassen.

Das kann dann auch mit Ohrfeigen und Anfauchen geschehen oder die Bärin scheucht die Jungen auf einen Baum hinauf und trollt sich dann schnell davon.

Oft genug bleiben die verlassenen Jungtiere zusammen und bilden kleine Banden. Das vergrößert ihre Chance, zu überleben. Geschlechtsreif werden Braunbären mit 2,5 bis 5,5 Jahren, ausgewachsen ist ein Braunbär mit etwa 10 Jahren. Das maximale Fortpflanzungsalter bei Braunbären liegt bei fast 30 Jahren. Die Lebenserwartung nur knapp darüber.

Töten männliche Braunbären ihre eigenen Jungen?

Männliche Braunbären stehen in dem Ruf, Bärenjunge gezielt zu töten. "Sexuell selektierter Infantizid" nennt sich dieses Verhalten. Allerdings nur, wenn sie sich mit der führenden Bärin nicht im Vorjahr gepaart haben.

  • Der Grund: Eine Bärin ist so lange sie Junge betreut nicht fruchtbar und nicht paarungsbereit. Wenn sie allerdings die Jungen verliert, wird sie kurz darauf wieder empfängnisbereit. So kann der männliche Bär durch gezieltes Töten von Jungtieren seine eigenen Gene besser verbreiten.

Bärinnen wissen intuitiv um diese Problematik und paaren sich deswegen oft mit mehreren Partnern zur selben Zeit. So können sie in vielen Fällen ihren künftigen Nachwuchs im Voraus beschützen, denn männliche Bären können sich an ihre Partnerinnen erinnern.

Es gibt aber in der Natur immer wieder andere, abweichende Verhaltensmuster. Besondere Verhaltensweisen lassen sich in Wildparks oder Zoos erleben, so etwa das Aufwachsen des jungen Braunbären Attila (heute Ander genannt) in einer richtigen Bären-Großfamilie.

Hält der Braunbär Winterruhe oder Winterschlaf?

Die Wintermonate, je nach Region von September/Oktober bis März/Mai, verbringt der Braunbär in der Winterruhe. Dazu graben sich die Bären eine Erdhöhle, wenn sie keine passenden Höhlen im Gestein finden. Diese werden mit Moos, Laub und Gras ausgepolstert.

Wobei beim Braunbären die Körpertemperatur kaum abfällt; im Gegensatz zu echten Winterschläfern (Igel - Murmeltier).

Während dieser Zeit zehrt der Bär von seinen angefressenen Fettreserven. Wird ein Bär gestört, ist er schnell wieder wach und abwehrbereit. In dieser Zeit bringt die Bärin ihre Jungen zur Welt und hält sie die erste Zeit wärmend in ihren Tatzen. Sie säugt sie quasi im Halbschlaf.

Mehr zu Winterschlaf/Winterruhe/Winterstarre

Braunbär (Bild: Pixel-mixer / Pixabay)

Was hat der Braunbär mit dem Eisbär zu schaffen?

Noch einmal zurück zur fernen Vergangenheit der Bären. Neue entwicklungsgeschichtliche Erkenntnisse fördern dies zutage.

Molekularbiologen stellten fest, dass Eisbären eng mit den Braunbären verwandt sind und sich vermutlich als eigene Art von deren Entwicklungslinie abgespalten haben. Die Abspaltung dürfte etwa vor 150.000 Jahren durch Braunbären, die in die Arktis einwanderten und isoliert lebten, erfolgt sein.

Die Entwicklung weg vom Braunbären zu einer eigenen Spezies geschah in erdgeschichtlich extrem kurzer Zeit (knapp 20.000 Jahre). Eisbären sind somit ein Beispiel für die evolutionäre Anpassungsfähigkeit einer Säugetierlinie. Diese gute Anpassungsfähigkeit dürfte auch die größte Chance der heutigen Eisbärenpopulationen sein. Denn der Urahn hat eine Zwischenwarmzeit vor rund 120.000 Jahren, die noch wärmer ausfiel als heute, gut überstanden.

 

Prominente, zu trauriger Berühmtheit geratene Braunbären

  • 1972 tauchte der erste auf; in den österreichischen Kalkalpen erschien der sogenannte Ötscherbär. Nurmi und Maridl waren weitere Nachfolger. Die Bemühungen vom WWF, eine Population von Bären aufzubauen, sind leider gescheitert, da immer wieder Bären "verschwunden" waren. Ein Schelm, der Wilderer oder Trophäenjäger dahinter vermutet.
  • Im italienischen Naturpark Adamello-Brenta lebte bisweilen eine bis zu 20 Tiere starke Population. Berühmt-berüchtigster Sohn Bruno (JJ1), der im Juni 2006 in Bayern erschossen wurde. 

    Die Mutter der nächsten "Problembären-Generation" ist die KJ2. Der Vater ist der Braunbär Gasper.

    • Alle drei zweijährigen Braunbären stammten aus dem gleichen Wurf. Drei männliche Jungbären, gerade erst von der Mutter abgenabelt und teilweise auch gemeinsam unterwegs, wie das bei Jungtieren vorkommt. Keiner dieser Jungbären durfte überleben. Meldung hier.

    Kommen wir zum Kernproblem. Wie sinnvoll und realisierbar ist eine Wiederansiedlung von Bären im mittel- oder zentraleuropäischen Bereich?

Rückkehr der Braunbären - Freude pur?

Natürlich begrüßen wir die Rückkehr dieser Tiere in unseren Wäldern. Wirklich? Es ist ja ganz nett, in einer Großstadt lebend begeistert über die Rückkehr der tapsigen Gesellen zu lesen. So schön weit weg. Was aber ist in den Gebieten, wo einem die Trittsicherheit abhanden kommt, wenn man über die Schulter nach etwa auftauchenden Bären Ausschau hält?

  • Wie fühlt sich ein Wanderer, dessen einzige Sorgen bisher die Kondition oder das Wetter waren? Antistressprogramm ade, wenn der Adrenalinpegel bei jedem Schatten oder Knacken im Gebüsch emporschnellt.
  • Wie geht es unseren Almtieren? Kühe, Kälber, Pferde, Schafe und Ziegen - die einzigen Nutztiere, die noch so etwas wie Freiheit über die Sommermonate genießen können, werden erneut eingesperrt, weggesperrt, von Hütehunden bewacht. Haben sie kein Recht auf dieses letzte Stückchen freie Natur?
  • Wanderer, Beerensammler, Spaziergänger, Jogger, Biker und Hobbyfotografen werden sich an neue Verhaltensweisen gewöhnen müssen, wenn sie in Bärengebieten unterwegs sind.
  • "Picknick mit Bären" - nicht länger heitere Lektüre oder lässig verfilmt, sondern Liveprogramm?

Wie verhält man sich in Gebieten, wo es zu Begegnungen mit Bären kommen kann?

Wer jemals das Buch "Picknick mit Bären" von Bill Bryson gelesen hat, der weiß, dass es nicht egal ist, mit welcher Bärenart man es zu tun hat. "Rauf auf den Baum!" Bei Schwarzbären sinnlos, da sie exzellente Kletterer sind. Aber auch Grizzlys schütteln so manchen Wanderer vom Baum.

Bei den Bären in Nordtirol, Südtirol, Engadin handelt es sich jedoch um Braunbären. Braunbären reagieren eher selten mit einem für Menschen gefährlichen Verhalten.

Heikle Situationen entstehen, wenn ein Bär glaubt,

  • sein Futter verteidigen zu müssen (Kadaver),
  • seine Jungen bedroht sieht oder wenn
  • er auf zu kurze Distanz von einem Menschen überrascht wird.

Begegnung mit einem Bären auf große Distanz (an die 100m)

  • Es ist möglich, stehen zu bleiben, um diese seltene Beobachtung zu genießen.
  • Auf keinen Fall näher zum Tier herangehen – auch nicht, um es besser beobachten oder fotografieren zu können.

The bears will eat you! (Bild: Scorpions and Centaurs / Flickr)

Begegnung mit einem Bären auf geringe Distanz (weniger als 80m)

  • Sich immer ruhig entfernen. Auf keinen Fall näher an den Bären heran gehen. Nicht umdrehen und wegrennen, das weckt den Jagdinstinkt. Sich langsam im Rückwärtsgang entfernen und dabei das Tier nicht aus dem Blickfeld verlieren.

Richtet sich der Bär auf, handelt es sich nicht um aggressives Verhalten. Das Tier verschafft sich damit lediglich einen besseren Blick über die Situation.

  • Hilfreich: Sich größer machen. Die Arme oder Wanderstöcke als Verlängerung des eigenen Körpers benutzen, diesen Trick setzen Eisbärforscher ebenfalls erfolgreich ein.
  • Sich breiter machen, Hände in die Seiten stemmen. Ist man nicht alleine unterwegs, sich nebeneinander hinstellen.

Wenn ein Bär wirklich einmal angreift - was tun?

  • Setzt der Bär zu einem Angriff an, so ist dies in den meisten Fällen nur eine Scheinattacke. Nach einem Brummen oder Fauchen rennt der Bär auf den Menschen zu und hält wenige Meter vor dem Menschen an, dreht ab und rennt wieder davon.
  • Um einen näherkommenden Bären abzulenken, kann man auch einen Gegenstand (z.B. Halstuch oder Hut) fallen lassen und sich langsam entfernen. Auf die Neugier setzen.
  • Ach ja, beten schadet in dieser Situation auch nicht.
  • "Greift der Bär trotzdem an, sollte man sich rasch flach auf den Boden legen. Auf dem Bauch liegend, mit den Händen im Nacken, schützt man alle empfindlichen Körperteile am besten. Gespreizte Beine erschweren es dem Bären, den Menschen umzudrehen und so an die empfindliche Bauchregion zu gelangen. Dann gilt es, regungslos zu verweilen! Tot stellen. Der Bär wird den Menschen beschnuppern. Wenn sich der Bär entfernt, unbedingt noch einige Minuten ruhig liegen bleiben; dann kann man vorsichtig aufstehen und sich zurückziehen." steht im Bärenratgeber Tirol.
  • Persönlicher Nachsatz: Bitte berichten, ob das auch funktioniert hat.

Bearbell on Haidee's bike in Niniu Campground, Hokkaido, Japan (Bild: Robert Thomson / Flickr)

Begegnung mit Bären - Was Sie nicht tun sollten!

  • Bear Bells (Bimmelglöckchen) am Rucksack befestigen. Was in Kanada üblich ist, ist in den Alpen kontraproduktiv. Auch Weidetiere tragen Glocken! Sie wollen doch nicht von einem Bären für ein leckeres Schaf gehalten werden?
  • Anfüttern! Gilt nicht nur für Abgeordnete, sondern auch für Bären. Nicht für etwaige tolle Schnappschüsse Futterköder auslegen. So erzieht man "auffällige" Bären. Wie das endet, sah man an Bruno.
  • Auf den Bären bei Sichtung absichtlich zugehen, um tolle Fotos zu machen. Auch nicht mit dem Selfie-Stick; der ist nicht bärensicher und Sie schon gar nicht.
  • Wegrennen und schreien. Das signalisiert dem Bären Beute.
Braunbären im Alpenzoo

Bärin Martina (Bild: a.sansone)

Braunbären in Zoos

Geruhsamere Gelegenheit zur Beobachtung von Braunbären gibt es in den Zoos oder auch in den Bärenrettungsparks. So nahe kommen Sie heil in freier Natur garantiert nie an einen Bären heran.

In diesen Zoos gibt es folgende Braunbären-Unterarten zu sehen:

Ursus arctos arctos : Augsburg, Bern, Eberswalde, Innsbruck, Langenberg, München, Neumünster, Neunkirchen, Osnabrück, Salzburg, Schwerin, Straubing, Wingst,
Ursus arctos beringianus :
Gelsenkirchen, Hamburg
Ursus arctos horribilis :
Köln
Ursus arctos lasiotus :
Bern
Ursus arctos middendorffi :
Gelsenkirchen, Rostock, Wuppertal
Ursus arctos syriacus :
Goldau, Heidelberg, Münster, Stralsund, Stuttgart

Die Zoos sehen ihre Aufgabe darin, einerseits Sympathie für den Bären zu schaffen und andererseits das Publikum zu lehren, dass ein Bär kein Kuscheltier sondern ein potenziell gefährliches Raubtier ist, vor dem man Respekt haben muss.

Denkt man an das tödliche Ende von Bruno (Abschuss) oder M14 (Unfall), merkt man, dass Braunbären im dicht besiedelten Europa trotz ihrer "Freiheit" nur bedingt besser dran sind als so mancher Bär im Zoo. Soviel sei den Zoogegnern mal ins Tagebuch geschrieben.

 

Bärensichere Mülltonnen

Wie man seine Abfälle vor Bären sichert, das versucht der WWF gemeinsam mit dem Alpenzoo zu testen. Dass eine Mülltonne ausgerechnet im Gehege der Braunbären im Alpenzoo steht, ist also keine Schlampigkeit des Zoopersonals, wie von manchem Besucher empört gemutmaßt wurde und auch kein Grund für einen Shitstorm!

Quellen: Tobias Knauf. Reproduktionsbiologie bei Großbären. FU Berlin; Sexuell selektierter Infantizid beim Braunbären. Zedrosser Andreas, Hackländer Klaus; Bertelsmann Tierlexikon

Literatur: Der Braunbär in Österreich  WWF-Bärenmanagment; www.bikefreaks.de

 

Wer gerne interessante Artikel rund um Tiere liest, findet auf unserer

Facebook-Themenseite PagewizzTiere immer die interessantesten Beiträge.

Adele_Sansone, am 02.10.2015
2 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.


Bildquelle:
https://pagewizz.com/users/Adele_Sansone (Warum haben Rosen keine Dornen?)
https://pagewizz.com/welche-pflanzen-sind-giftig-fur-katz... (Welche Pflanzen sind giftig für Katzen?)

Autor seit 5 Jahren
270 Seiten
Laden ...
Fehler!