Die Sonnenbrille – Wozu brauchen wir sie eigentlich?

Eine Sonnenbrille ist vor allem im Sommer wichtig, da sie die sensiblen Augen vor UV-Strahlungen und Blendungen schützt. Ähnlich ist es wie mit einer Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor, die wir uns auf die Haut auftragen. Aber weil es nicht ganz angenehm wäre, die Sonnenmilch in den Augen zu haben, tragen wir zum Schutz die Sonnenbrille. Eine optimale Sonnenbrille sollte auch den optimalen Schutz bei Blendungen vorweisen. Wie bekannt sind alle Sonnenbrillen dunkel getönt. Die Einen haben hellere Gläser und die Anderen dunklere. Je nach Umgebung und Träger gibt es unterschiedliche Tönungskategorien. Wer sich in einer Gegend bzw. in einer Jahreszeit aufhält, wo die Sonneneinstrahlung gering ist, für den sind Sonnenbrillen mit einer bis zu 60% Tönung geeignet. Dies entspricht einer Sonnenbrille mit hellbraunen bis mittelbraunen Gläsern. Im Sommer sollte die Tönung weit aus höher sein. Maximal bis zu 90%, wenn es auch mal an den Strand gehen soll. Im Hochgebirge, man glaubt es kaum, ist die Tönung von bis zu knapp 100% am wichtigsten.

  • Hinweis: Gerade am Strand oder auf Schneepisten, wo die Sonne von der hellen Farbe reflektiert wird, ist die Gefahr eines Sonnenbrandes der Haut und auch der Hornhaut sehr hoch. Daher ist es sehr wichtig eine stark getönte Sonnenbrille zu tragen.

Noch wichtiger, als der Schutz vor der Blendung der Sonne, ist der Schutz vor den UV-Strahlungen. Bei hoher Sonneneinstrahlung werden die Augen nicht nur gereizt, sondern können sogar eine Beschädigung der Hornhaut und Augenlinse hervorrufen. Hersteller haben es sich daher zur Aufgab gemacht ihre Sonnenbrillen mit dem optimalen Schutz zu kennzeichnen. Beim Kauf einer Sonnenbrille, klebt oftmals ein kleiner Sticker auf der rechten Glasseite mit den Zeichen "UV 400" oder"100% UV-Schutz".

Der dritte und auch sehr wichtige Aspekt einer Sonnenbrille ist natürlich die Optik. Während der Schutz für die Augen sehr wichtig ist, ist auch der Stil der Brillen für die zahlreiche Gesichtsform wichtig. Viele greifen wahllos zu den Sonnenbrillen, die ihr Gesicht weniger schmeicheln. Dabei gibt es simple Tricks, wie man das passende Accessoire für den Sommer findet.

Hinweis:

Zur Erkennung welcher Gesichtsform man hat, kann man sich ein Foto zur Hand nehmen und die Gesichtsform nachzeichnen. Am besten eignet sich das unbeliebte biometrische Passfoto.

 

Die nachfolgenden Sonnenbrillen stammen aus der diesjährigen Sommerkollektion.

Ovale Gesichtsform – Glückwunsch

Wer eine ovale Gesichtsform hat, der hat eine sehr große Auswahl was die Form der Sonnenbrille angeht. Denn zu ovalen Gesichtsformen passt einfach jede Sonnenbrille. Wer aber zu einer länglich ovalen Gesichtsform tendiert, der sollte zu Sonnbrillen mit großen Gläsern greifen. Durch die großen Gläser wirkt das Gesicht kleiner und auch breite Bügel schmeicheln diesem Gesicht.

No Go: Weniger zu empfehlen sind Sonnenbrillen mit zu schmalen oder zu runden Gläsern, da sie das Gesicht optisch nicht zusagen.

 

Eckige Gesichtsform – Alles im runden Bereich

Frauen, wie Angelina Jolie, die ein kantiges und eher breiteres Gesicht haben, denen stehen Sonnenbrillen mit ovalen Gläsern. Ein schmales Gestell steht einem kantigen Gesicht sehr und lassen die Form strahlen.

No Go: Die kantige Gesichtsform sollte mit schmalen und kantigen Brillen nicht noch mehr verstärkt werden. Nickelbrillen sind für diesen Typ nicht sehr gut geeignet

 

 

Runde Gesichtsform – Eckig und Kantig!

So wie bei der eckigen Gesichtsform ist, ist es auch bei der Runden. Hier gilt: Wer ein rundes Gesicht mit runden Wangen hat, der sollte zu eckigen Brillen greifen. Gegensätze ziehen sich nicht nur an, sondern sehen auch gut aus. Während das Gestell eher schmal ist, sollten die Bügel breit sein.

No Go: Weniger passend für runde Gesichter sind runde Sonnenbrillen. Schnell wirkt das Gesicht noch viel runder, als es eigentlich ist.

Hinweis: Bei starker Sonneneinstrahlung sind breite Bügel immer empfehlenswert, da durch schmale Bügel die Augen seitlich weniger geschützt sind.

Herzförmiges Gesicht – So viel Liebe trägt niemand

Ein herzförmiges Gesicht zeigt sich durch einen zierlichen Kinn und einer ausgeprägten Stirn. Daher heißt es einen Kontrast für beide Pole zu finden. Hierfür eignen sich schmale Sonnenbrillen. Ob Oval oder Kantig, jeder Stil passt zur herzförmigen Gesichtsform.

No Go: Große Sonnenbrillen und zu große Pilotenbrillen sind für diese Gesichtsform weniger geeignet.

 

Die Pilotenbrille –Damit liegt man immer richtig

Die Pilotenbrille dieser Wahl (Bild) ist die durchschnittliche Größe dieser Art. Das Gute an der Pilotenbrille ist, das sie einfach jedem steht, sodass man mit diesem Modell nichts falsch machen kann. Besonders die Farben im diesen Jahr sind sehr frisch geworden. Mit einem strahlendem Blau und Grün als Glas liegt man im Sommer 2014 voll im Trend.

 

 

 

Die diesjährige Sonnenbrillen-Kollektion könnte nicht größer sein und bietet für jeden Träger eine große Auswahl. Auch für die Männer gibt es eine große Auswahl. Prinzipiell kann man aber sagen, das Männern die eckige und schmale Sonnenbrille steht oder die Wahl fällt auf die Pilotenbrille.

Fazit

Die passende Sonnenbrille für den Sommer ist schnell gefunden, wenn man auf einige Tricks achtet. Kurz gesagt kann man sagen, dass die Sonnenbrille ein Kontrast zum Gesicht sein soll, damit es uns schmeichelt. Aber letztendlich liegt es immer noch im Auge des Betrachters für welche Sonnenbrille man sich entscheidet.

Autor seit 2 Jahren
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