Was ist der Unterschied zwischen GPS-Handy-Ortung und GPS-gestütztem Notrufsystem?

Wesentlich ist auch die Beantwortung, welches System im Moment besser passt. Bei beiden steht die GPS-Peilung im Vordergrund. Mit dieser Hilfe gelingt es Rettungskräften des Technischen Hilfswerkes, THW, oder Rettungssanitätern oder Notärzten, den Hilfsbedürftigen schnell und sicher zu finden und zu versorgen.

Bei der GPS-Handy-Ortung muss die Hilfe suchende Person die Ortung selbst auslösen, indem er zum Beispiel die 112 wählt. Einige Handys besitzen auch eine Notfalltaste. Um die Rettungskräfte zu beauftragen, muss der Hilfsbedürftige darum bitten geortet zu werden.

Der Nachteil dieser Ortung:
Damit dieses Notruf System funktioniert, braucht das Handy eine integrierte GPS-Funktion. Es reicht auch ein GPS-Zusatzgerät. Der Standort des Hilfesuchenden muss im Sendebereich eines Mobilfunknetzes sein. Der Hilfesuchende muss noch sprechen können.
Eine GPS-Handyortung ist so gesehen überall da sinnvoll, wo mehrere Menschen arbeiten oder ihre Freizeit genießen. Dort kann schnell und preisgünstig Hilfe herbeitelefoniert werden.

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(Bild: Amazon)

Ein GPS-Funknotruf ist sinnvoll, wenn zum Beispiel forstwirtschaftliche Unternehmer, alleine in unwirtlichem Gelände unterwegs sind. Sie können, unter Umständen, einen Notruf nicht mehr selbst absetzen. Eine ergänzende PDF-Datei Systemlösungen Notrufsystem für Alleinarbeit
Auch bei diesem System muss sich der in Not befindliche innerhalb eines Funkempfangs befinden. Ist das der Fall, schlägt das System, wenn die genutzten Maschinen eine vorher einprogrammierte Zeit hinweg im Leerlauf sind, Alarm. Es werden laute akustische Signale und/oder Warnlampen in Betrieb gesetzt. Diese signalisieren, dass ein Notfall vorliegt. Sie sind weit ­hör- und sichtbar und können Retter herbeiholen. Gleichzeitig informiert das Gerät über Funk eine Notrufzentrale. Dort steht geschultes Fachpersonal zur Verfügung, um unverzüglich reagieren zu können. Sie können schnell ermitteln, wo sich der Verletzte genau befindet.

Warum die Mobilfunk-Ortung für Land- und Forstwirte besonders wichtig ist

Besonders diese Berufsgruppe arbeitet täglich in Wald und Wiese, meist weit von jeglicher Zivilisation entfernt. Oft gibt es nur unbefestigte Wege und nur ungenügende Wegweiser. Darum ist es, besonders für Ortsunkundige nicht einfach, bei einem Hilferuf per Telefon zu erklären, wo sie sich befinden. Auch für die Retter ist es hilfreich, wenn sie, mittels der GPS-Ortung, den Schutzbedürftigen rasch auffinden können.
Damit dies gewährleistet ist, muss, so die Experten des Dienstleistungszentrums Prävention, das Funknetz und die Nutzung von Satelliten gestützten Navigationssystemen weiter ausgebaut werden.

Ein Mini GPS-Empfänger für den Freizeitsportler
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Eine GPS-Ortung kann nur im Verbund mit anderen Vorsorgemaßnahmen funktionieren

Da momentan bei der Ortung von Hilfsbedürftigen eine stabile Funkverbindung nötig ist, die nicht überall besteht, kann jegliche Ortung über GPS nur eine zusätzliche Hilfsmaßnahme sein.
Wichtig ist es
möglichst immer zu zweit im Arbeitseinsatz zu sein
am Planungsort zu hinterlassen, wo der Arbeitsort ist und wie lange die Abwesenheit sein wird
Einfache Maßnahmen die ausschlaggebend für die Rettung sein können
­Bedauerlicherweise geraten viele Menschen durch ihre eigene Leichtsinnigkeit in bedrohliche Situationen. Wenn einige leicht einzuhaltende Maßnahmen von Waldarbeitern, Fotografen, Reportern und Freizeitsportlern eingehalten werden, können sie sich gut geschützt ihrer Arbeit widmen oder ihrem Sport frönen.
Der Akku des mobilen Telefons muss vor dem Einsatz aufgeladen werden
das Gerät muss eingeschaltet sein

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