EHEC mal wieder selbstverschuldet?

Handelt es sich bei EHEC vielleicht mal wieder um einen Fall von nicht artgerechter Tierfütterung, wie schon damals beim Rinderwahnsinn? Pflanzenfressern wurde Tiermehl verabreicht, mit verheerenden Folgen. In letzter Zeit kommen immer wieder Newsletter und Informationen rein, die genau in diese Richtung gehen. Kühe bekommen, statt glücklich auf der Wiese zu Grasen, Kiloweise Getreide gefüttert, um die Milchproduktion zu erhöhen, oder das Wachstum zu beschleunigen. Der Kuh-Magen-Darm-Trakt ist aber gar nicht auf Getreide ausgelegt, und demzufolge kommt es zu Fehlgärungen und Störungen der Darmflora. Die idealen Vorraussetzungen für böse Keime wie EHEC. An das saure Milieu des geschädigten Darmes gewöhnt wird er bei Aufnahme durch den Menschen im Magen nicht mehr inaktiviert. Durch schlimme Haltungsbedingungen und den dadurch enstehenden Streß und Immunschwächung kommt es zu einem massiven Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung. Schon jahrelang wird von möglichen Antibiotikaresistenzen gewarnt. Jetzt sind sie da.

Mir erscheint diese Theorie recht logisch, da E. coli nunmal ein Fäkalkeim ist, und irgendwo im Darm lebt. Er wächst nicht auf Gurken oder sonstigem Gemüse. Er kann höchstens über die Gülle auf die Felder transportiert und verteilt werden.

Anstatt jetzt vollständig auf frisches Gemüse und Salat zu verzichten, sollte man jetzt mal eher was gegen den hohen Fleischkonsum und die Massenhaltung von Tieren unter sehr schlimmen Bedingungen unternehmen. Ich bin kein Vegetarier und habe auch grundsätzlich nichts gegen Fleisch, aber Tiere so zu halten und zu quälen, darf einfach nicht länger sein.

Ich versuche, soweit es meine finanzielle Situation zulässt, vermehrt auf Bio- und Regionale Produkte umzusteigen.

Bildquelle: Fotolia

Schutzmassnahmen - Grapefruitkern-Extrakt

Hygienemassnahmen sind schon zu haufen in den Medien durchgekaut. Vom Waschen der Hände bis zum Wechseln der Küchenschwämme. Ich möchte hier noch eine schöne Möglichkeit aufzeigen, die Lebensmittel selber nach dem Einkauf zu desinfizieren, um ganz sicher zu gehen, ob vielleicht die Gurke nicht doch den bösen Keim beherbergt. Dazu gibt es zum Beispiel das Grapefruitkernextrakt. Ich habe schon seit Jahren ein Fläschen daheim, das immer mal wieder zum Einsatz kommt. (Das Zeug hält sich ewig) Zur Zeit benutze ich es, um Tomaten, Salat, Erdbeeren usw. nach dem Waschen noch zusätzlich zu desinfizieren. Dazu werden auf 1 L Wasser 20 Tropfen gegeben, und das Obst und Gemüse ca. 5 min. reingelegt. Grapefruitextrakt wirkt gegen Bakterien, Viren, Pilze und vieles mehr. Die Anwendungsmöglichkeiten sind fast unbegrenzt. In den Büchern "Das Wunder im Kern der Grapefruit" und "Heilen mit dem Grapefruitkern-Extrakt" erhalten Sie weiterführende Erklärungen zu diesem feinen Breitbandtherapeutikum. Eine ausführliche Gebrauchsanweisung ist bei Bestellung des Fläschchens enthalten.

Darmflora und Immunsystem

Besonders wichtig bei der Vorbeugung ist eine intakte Darmflora. Jeder der schon einmal Antibiotika bekommen hat, sollte danach seine Darmflora wieder aufbauen, da sehr viele gute Bakterien dabei zerstört werden. Ist die Darmflora nicht intakt, haben "böse" Keime die Möglichkeit, sich anzusiedeln und zu vermehren. Allerdings wird die Darmflora nicht nur durch Antibiotika zerstört, sondern auch durch unsere heute Industrienahrung mit viel Weißmehl und Zucker, und wenig Ballaststoffen. Eine Einnahme von Darmflora durch Probiotische Präparate ist zumindest Kurweise auf jeden Fall empfehlenswert. Hierzu gibt es einige gute Präparate aus der Apotheke oder im Direktvertrieb.

Geeignete Präparate aus der Apotheke sind z.B. Mutaflor®, Paidiflor®, Omniflora®, Lactobact Omni FOS®, Lactobact Junior®, Symbioflor 1 und 2.

Das Präparat Colon Balance® der Firma Trisana enthält neben Probiotika zum Aufbau der Darmflora noch Rote Beete- und Neem-Ektrakt, Flohsamen und gemahlene Flohsamenschalen.

Schon Paracelsus setzte die Rote Beete zur Steigerung der Abwehrkräfte ein. Sie ist reich an Flavoinide, und ihr wird nachgesagt, dass sie bakterizid und antitumorös sei. 

Seit Jahrtausenden wird der Neem-Baum in Indien als Heilpflanze eingesetzt. Mahatma Gandhi aß jeden Tag Blätter des Baumes, um seine Verdauung zu schützen. Es soll pilzhemmend, bakterien- und virentötend sein.

Flohsamen und -schalen wirken regulierend auf die Verdauung und binden Umweltschadstoffe, möglicherweise auch Toxine von Bakterien? und Schlacken.

Trisana Colon Balance® stellt damit ein wohl durchdachtes Produkt zur Vorbeugung dar. Das Immunsystem wird ins Gleichgewicht gebracht, und die Wiederstandsfähigkeit gegen böse Keime steigt.

Sowohl Grapefruitkernextrakt als auch Trisana Colon Balance eignen sich nicht nur zur Vorbeugung, sondern sind auch in bei akuten Durchfällen z.B. auf Reisen zu empfehlen. Darum sollten beide Präparate in keiner Reiseapotheke fehlen.

Übrigens handelt es bei dem bei Amazon erhältlichen Grapefruitkernextrakt um das Präparat von Geovis, welches das Original von der FDA zugelassene Citricidal enthält. Zu diesem Preis ist es dort sehr günstig. Ich hatte direkt bei Geovis immer 24 Euro gezahlt, und werde in Zukunft auch über Amazon kaufen.

Hat die derzeitige EHEC Welle Einfluss auf Ihr Essverhalten?
susivital, am 10.06.2011
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