Die Trophäe

Vor allem bei den ersten sexuellen Kontakten pubertierender Jugendlicher kommt es häufig zu sogenannten Knutschflecken. Jungs sind hierbei häufig die Verursacher, Mädchen die Träger dieser Male. Die umgekehrte Konstellation ist weitaus seltener.

Vor allem die ersten Male wird der Knutschfleck oft stolz zur Schau gestellt. Schließlich heißt er nichts anderes, als dass man einen Vertreter des anderen Geschlechtes für sich begeistern konnte. Die Jungs hingegen stecken damit ihr Revier ab "Seht her, das Mädchen gehört zu mir".

Im Kamasutra ist es selbstverständlich, Knutschflecke zu machen und auch darauf hinzuweisen. Man trug nach der altindischen Sichtweise mit einem gewissen Stolz, weil sie von einem ausgefüllten Liebesleben zeugten.

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Einen Knutschfleck zu machen, ist ganz leicht. Es wird lediglich mit den Lippen an der Haut des Partners oder der Partnerin so stark gesaugt, dass in den oberen Hautschichten die kleinen Blutgefäße platzen und zu dem altbekannten blauen Fleck führen. Vornehmlich wird am Hals gesaugt, dort entsteht so ein Knutschfleck recht schnell, weil die Haut dort sehr empfindlich ist und leicht darauf reagiert. Aber ein solches Liebesmal ist auch an jeder anderen Körperstelle möglich. Soll der Knutschfleck als Trophäe präsentiert werden, so bietet sich auch der Hals schon allein deshalb an, weil man ihn gut sehen kann und er seltener verdeckt wird.

Wer dem Ganzen noch etwas mehr Dramatik verleihen möchte, nimmt die Zähne zu Hilfe. Bereits leichtes Knabbern sorgt auf der sowieso schon gereizten Haut für zusätzliche Irritationen und sichtbare Bissspuren.

Wer üben möchte, kann das in der eigenen Ellenbogenbeuge tun und dort saugen. Die Haut dort ist ebenfalls empfindlich und sehr anfällig für Hämatome.

Peinlich, peinlich...

Je älter man wird, umso weniger wird man tendenziell das Bedürfnis verspüren, sein Liebesleben zur Schau zu stellen. Knutschflecke werden langsam peinlich und es wird eher versucht, diese male zu vermeiden.

Das klappt aber nicht immer und wenn man sich im Eifer des Gefechtes doch einen Knutschfleck eingefangen hat, dann versucht man, ihn zu verstecken oder möglichst schnell wieder wegzubekommen.

Für Vampire zu Fasching und Halloween
Knutschfleck-Fangzähne
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Wie bekommt man einen Knutschfleck wieder weg?

Zunächst einmal ist die Verstecktechnik sehr verbreitet. Während junge Mädchen meist ihren Schal so um den Hals schlingen, dass man den Fleck trotzdem sehen muss, achtet jemand, der das Mal wirklich verstecken möchte, auf einen perfekten Schlung und dass nichts verrutscht. Im Winter oder zur Erkältungszeit ist das ja auch ein gängiger Anblick und die Schal- oder Tuchträgerin macht sich in keinster Weise verdächtig. Anders sieht es im Hochsommer aus. Ein Schal wäre fehl am Platze.

Knutschflecke leicht überschminken
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Überschminken ist eine andere Lösung. Man sollte allerdings darauf achten, wasserfeste Schminke zu benutzen. Erstens läuft die Farbe sonst bei den sommerlichen Temperaturen mitsamt dem Schweiß davon und zweitens sehen Farbränder am Kragen des weißen Shirts einfach doof aus. Drittens wäre der Fleck wieder sichtbar.

Abhilfe bietet hier zum Beispiel Camouflage, einer Schminke, die durch ihren hohen Pigmentgehalt auch außergewöhnlichen Belastungen standhält.

Eine Woche dauert es mindestens, bis ein Knutschfleck von selber wieder weg ist, bei ganz hartnäckigen Exemplaren kann es sogar drei Wochen dauern. Wer nicht so lange mit Schal oder Schminke durch die Gegend laufen möchte, kann versuchen, mit einigen Hausmitteln die Heilung zu beschleunigen.

  • Wie jeden anderen Bluterguss auch, kann man einen Knutschfleck prima mit Eiswürfeln kühlen. Aber nur, so lange er noch frisch ist, später hilft das nichts mehr.
  • Heparinhaltiges Sport-Gel kann ebenfalls helfen. Es wird dünn aufgetragen, bei Bedarf auch mehrmals.
Sophie1975, am 01.02.2014
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