Anleitung Schritt für Schritt

Wenn Sie nicht selbst auf die Pirsch nach schönen Motiven gehen wollen, gibt's ja immer noch Bildquellen im Netz wie zum Beispiel www.sxc.hu. So lange Sie die Grußkarte in einer E-Mail oder als Postkarte verwenden, gibt's auch keine Probleme mit dem Urheberrecht. Erst wenn die Karte irgendwo öffentlich einsehbar ist, was auch für Communities oder Gästebücher gilt, dann sollten Sie darauf achten, dass die Nutzung für solche Zwecke vom Fotografen erlaubt wurde. Das ist bei den meisten Bildern von der genannten Website der Fall ("standard restrictions").

Worauf Sie noch achten sollten: die Pixelmaße. Wenn Sie die Grußkarte ausdrucken wollen, sollten mindestens 1000 Pixel an Höhe oder Breite zur Verfügung stehen. Für E-Mail oder im Web ist es hingegen besser, wenn die Grußkarte nicht so viel Platz wegnimmt. Mit 350 bis 400 Pixel Höhe oder Breite kann man schon was machen, was sogar aufs Handy passt.

Foto TulpenIch habe für diesen Artikel ein Foto von der Fachfrau Petra Gellinger bei www.gruss-an-dich.de genommen, das mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Nachteil ist, dass das Foto eigentlich schon perfekt aussieht, was aber nichts macht, da ich das Erstellen einer Grußkarte sowieso programmunabhängig erklären wollte.

Welche Änderungen sollte Ihr Programm möglich machen? Nachdem Sie evt. einen Bildausschnitt gewählt haben, sollte die Helligkeit mit einer Tonwertkorrektur manipulierbar sein. Spielen Sie einfach mit den Werten, um zu sehen, ob Ihr Foto besser aussieht. Zweites Muss: Die Strahlkraft der Farben sollte änderbar sein. Vor allem bei Außenaufnahmen, bei denen das Wetter nicht optimal war, kann man hier noch einiges an Brillanz hervorholen. Und schließlich, vor allem wenn Sie ein Bild für Online verkleinert haben, ist oft ein bisschen Nachschärfen angebracht.

Grußkate ohne TextWenn das Bild optimiert ist, kommt die Frage, wohin mit dem Text? Das ist bei diesem Bild gar nicht so einfach, weil die Tulpen sehr dominant sind und Schrift darauf nur schwer lesbar wäre. In solchen Fällen behilft man sich mit einer Farbfläche. Wählen Sie einen Bildausschnitt aus und füllen ihn mit Farbe.

Hier wurde auch noch ein bisschen Schatten verwendet, was aber nicht unbedingt sein muss.

Der letzte Schritt ist die Auswahl der Schrift. Normalerweise befinden sich auf jedem PC unzählige Schriften. Bei Grußkarten machen sich vor allem Handschriften-Fonts, die zumindest Erinnerungen an handschriftliche Botschaften wecken, aber den Vorteil haben, viel besser auszusehen als eine richtige Handschrift.

Grußkarte mit TextWichtig bei Texten, ist ein guter Kontrast zur unterliegenden Fläche zum Bild und natürlich eine angemessene Schriftgröße. Bei Grußkarten dürfen Schriften durchaus mal etwas größer ausfallen.

Und das war's auch schon. Mit etwas Übung und vor allem guten Fotos lässt sich mit den heutigen Bildbearbeitungsprogrammen recht schnell etwas "zaubern". Also, schwingen Sie mal selbst den Grußkarten-Zauberstab.

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